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--- Ab 2020 werden nur noch eingetrage Reifengrößen akzeptiert ! (http://www.sr500.de/wbb3/thread.php?threadid=44759)


Geschrieben von Jack am 25.12.2019 um 21:47:

  Ab 2020 werden nur noch eingetrage Reifengrößen akzeptiert !

Vielleicht wurde das Thema ja schon behandelt, dann bitte löschen...


https://www.mopedreifen.de/News/KEINE-A ... html?id=41


Also verlieren alle Herstellerfreigaben bzw. Unbedenklichkeitbescheinigungen ihre Gültigkeit !

Nur noch mit bereits eingetragenen Radreifenkomibnationen ist eine HU möglich...

ja es geht ums Geldverdienen.... .



Jack



Geschrieben von Nobby am 26.12.2019 um 09:47:

 

Es ist eine Frechheit sondergleichen - mehr fällt mir nach der Lektüre der Seite von dem link nicht mehr ein...



Geschrieben von ralfi am 26.12.2019 um 10:46:

 

Wer nach der Lektüre bei dem Versender noch bestellt, ist selbst Schuld. Selten so einen polemischen Mist gelesen.

.



Geschrieben von MartinV am 26.12.2019 um 13:27:

 

Der ADAC beschreibt das Thema weniger emotional:

https://www.adac.de/-/media/pdf/motorrad/reifenfreigaben-motorraeder.pdf

Zitat:

"In der oben genannten aktuellen Verkehrsblatt-Verlautbarung 15/2019 wird dargestellt, wie zukünftig vorzugehen ist, wenn von der Reifenspezifikation der ursprünglichen Typzulassung
abgewichen wird. Auch in diesem Fall sollen die Unbedenklichkeitserklärungen der Reifenhersteller ihre bisherige Bedeutung bzw. Wirksamkeit zumindest formal verlieren, allerdings mit Nachteilen für den Fahrzeughalter."


also doch .



Geschrieben von Jack am 26.12.2019 um 13:53:

 

Naja ich hoffe mal das die Zeitschrift Motorrad uns keine Reifen verkaufen möchte und deshalb solche Meldungen ins Netz stellt ...

https://www.motorradonline.de/news/reifenfreigabe-ungueltig-hu-tuev-dekra-unbedenklichkeitsbescheinigung/

So lange das Motorrad im orginalen Zustand ist und die im Schein/Brief genannten Reifengrößen montiert sind ist alles kein Problem...

Aber zB gibt es für die XT500 die org Größe für vorne 3.25x21 schon länger nicht mehr, da wurde bisher der 3.0x21 akzeptiert ob das so bleibt ?!

Jack



Geschrieben von Eifelwolf am 26.12.2019 um 16:08:

 

Hier geht es wieder einmal nur um Abzocke.
Möchte mal gerne wissen wieviel Geld da geflossen ist.
Diesmal auf dem Rücken der Sicherheit und nicht wie gerade gern genommen, der Umwelt..

Gruss Werner



Geschrieben von ralfi am 26.12.2019 um 16:40:

 

Abwarten und Tee trinken. Bin gespannt was daraus wird. Es gibt bereits eine Initiative dagegen.



Geschrieben von Jack am 26.12.2019 um 18:08:

 

Ja hab ich schon gehört aber Fakt ist, dass es belegte Fälle gibt denen die HU ohne Eintragung verwehrt wurde. Wann und wie schnell sich das wieder ändert ?!

Schön wärs ja ...

Jack ...



Geschrieben von mac_73de am 27.12.2019 um 09:42:

 

Mir egal..ich hab alle nötigen Rad-Reifen-Kombis für meine Uschi schon lange im Schein.. .



Geschrieben von Torsten3 am 27.12.2019 um 10:25:

 

Hallo,

Zitat:
Original von MartinV
Der ADAC beschreibt das Thema weniger emotional:

https://www.adac.de/-/media/pdf/motorrad/reifenfreigaben-motorraeder.pdf


falls jemand auf das entsprechende Verkehrsblatt Zugriff hat haette ich interesse daran, die einzige Veroeffentlichung zu diesem Thema welche sich korrekt damit beschaeftigt ist obere.
DIe wichtigste Einschraenkung ist die auf "Motor-rädern mit EU-Typgenehmigung", welche unsere Fahrzeuge wohl seltens erfuellen(Ausnahme SR400), der Sachverhalt ist fast derselbe wie mit der Winterreifenpflicht, wer sich denn noch daran erinnert - da gab es auch keine Probleme mit der Rennleitung.

Have A Nice Day
Torsten



Geschrieben von galaxo-gang am 27.12.2019 um 10:30:

 

Moin,

leider hat mich diese neue Vorgehensweise schon richtig Geld gekostet.
Der TÜV hat im November genau deswegen für mein BMW-Gespann die Plakette verweigert.

Eingetragen war vorne ein 110/80-18" T Reifen. Montiert war ein 4,00x18" bis 150 km/h.
Alle Hinweise, daß 110 und 4,00 laut vorliegender Bescheinigung von Heidenau nur 2 mm auseinander liegen, Briefkopien anderer Gespanne mit passendem Geschwindigkeitsindex und die Aufforderung an den TÜV-Prüfer, die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit zu ermitteln, ließen ihn kalt.

Fazit: "Passenden" Reifen aufgezogen, ein Tag Urlaub für die Katz. .

Gruß gg



Geschrieben von Jack am 27.12.2019 um 12:51:

 

Zitat:
falls jemand auf das entsprechende Verkehrsblatt Zugriff hat haette ich interesse daran,


Ja das würde mich auch intressieren....

ich denke auch nicht dass man bei einer Kontrolle auf der Straße Probleme bekommt, ausser evtl. bei einem Unfall aber Tüv und Dekra werden schon drauf schauen....

Bleibt noch die Frage:

Ab welchem Zulassungsdatum haben Motorrädern überhaupt eine EU-Typgenehmigung, erst ab 2007 als das Ganze erdacht wurde oder doch früher ?!


Jack...



Geschrieben von Hausel am 28.12.2019 um 10:45:

  RE: Ab 2020 werden nur noch eingetrage Reifengrößen akzeptiert !

Hallo,

eine saubere Lösung wäre die von Mefo:

da steht beim 100/90-19 auf der Reifenflanke: Replace 3.50-19

Gruß
Hausel



Geschrieben von MartinV am 28.12.2019 um 21:56:

  RE: Ab 2020 werden nur noch eingetrage Reifengrößen akzeptiert !

Wenn ich das richtig verstehe, können sich zumindest die Altfahrzeugbesitzer unter uns erstmal entspannen:

Die europäische Typgenehmigung wurde m.W. mit der Richtlinie 92/61/EWG eingeführt, diese wurde dann durch die RL 2002/24/EG ersetzt und jeweils mit der StVZO in nationales Recht umgesetzt.

Das CoC-Datenblatt zum Nachweis einer Typengenehmigung der Europäischen Union wurde in D erst 1996 Pflicht (Übergabe durch den Händler beim Neukauf eines Fahrzeugs).

Wenn tatsächlich nur die Fahrzeuge mit EU-Typgenehmigung von dem Schwachsinn betroffen sind,sollten sich alle, die in ihrem Kfz-Brief keinen entsprechenden Eintrag auf der Seite 4 oder unter Buchstabe "K" der Zulassungsbescheinigung Teil II keinen Eintrag finden, keine Sorgen machen.

Gruß, MartinV


Edit meint, wenn ich das hier stimmt,, triffts auch die alten Möpps ohne EU-Typgenehmigung ... . .



Geschrieben von SR400 am 29.12.2019 um 21:13:

  RE: Ab 2020 werden nur noch eingetrage Reifengrößen akzeptiert !

Ich fahre auf der SR 400 hinten einen BT45 100/90-18 M/C 56H tl statt dem 90/100-18M/C 54S, der im Fahrzeugschein steht. Bisher gab es beim TÜV keine Probleme, da ich die Unbedenklichkeitsbescheinigung von Bridgestone vorweisen konnte.
Muss ich jetzt im Frühjahr Probleme erwarten, obwohl in der Unbedenklichkeitsbescheinigung dies steht?

"Die Verwendung der oben aufgelisteten Reifenkombinationen an einem Fahrzeug im Originalzustand gemäß ABE bzw. EG-BE unter Beachtung der ggf. genannten Auflagen, stellt bei Einhaltung der unter Kapitel I Anh. III der Richtlinie 97/24/EG zur Reifenbreite einzuhaltenden Forderungen keine Änderung im Sinne des §19 Abs. 2 StVZO dar, somit ist eine Änderungsabnahme im Sinne des §19 Abs. 3 StVZO nicht erforderlich.
Eine amtliche Befassung sowie die Änderung der Fahrzeug-Papiere sind nicht erforderlich."

Auf eure Einschätzung bin ich gespannt:

Gruß Rainer



Geschrieben von Jack am 29.12.2019 um 21:20:

 

Was steht im Brief/Schein eingetragen ?!

ich vermute der TÜV/Dekra wird erstmal darauf schauen, die Unbedenklichkeitsbescheinigung sind nach meinem Verständnis nichts mehr wert ....

Die wollen eintragen und dabei was verdienen .

Kannst ja mal dort einfach nachfragen, Papiere mit und los ...

Jack ...



Geschrieben von Fahrendumusst am 30.12.2019 um 01:24:

 

100/90-18 M/C 56H tl auf Felge
90/100-18M/C 54S eingetragen, soll wohl 100/90-18M/C 54S heißen...

100/90-18 M/C ist gleich, also keine Probleme!
54S wird laut Papieren verlangt und du hast 56H: Auch kein Problem. die 54 bzw 56 sind der Lastindex. 56 ist höher als 54. Andersrum wäre nicht erlaubt. Und H und S sind der Geschwindigkeitsindex. H darf schneller an S. Passt also auch!
Und TL heißt "Tubless", sprich ginge auch ohne Schlauch. Geht bei der SR mit den Felgen aber nicht, deshalb ist ja ein Schlauch eingezogen.

Also alles bestens. Dein Reifen kann eben nur etwas mehr als verlangt.

Unbedenklickkeitsbescheinigung war notwendig, wenn du eine ander Größenbezeichnung gefahren bis. Also statt 3.50 100/90 zum Beispiel. 3.50 war/ist eingetragen und der Reifenhersteller sagt/bescheinigt dass es auch mit 100/90 passt. Das reicht aber jetzt bald nicht mehr. Das muss dann eben ein Graukittel bescheinigen für 50 Euro...
Reifenbindung an einen bestimmten Reifen eines bestimmten Herstellers gibt es schon lange nicht mehr, auch wenn es noch so in den Papieren stehen sollte.
Wichtig ist nur, dass das was in den Papieren steht auch aufgezogen ist: Breite/Höhe Durchmesser Geschwindigkeitsindex und Lastindex. Was Last und Tempo angeht, darf es auch mehr sein, aber nicht weniger. TT (Tubetype) oder TL ist egal. Du fährst ja sowieso mit Schlauch...
In deinem Fall kannst du deine Bescheinigung vom Hersteller zum Klopapier legen.



Geschrieben von Nobby am 30.12.2019 um 10:23:

 

"H darf schneller an S. Passt also auch!"

Kein Witz, ich hab mal miterlebt, wie jemand genau deswegen ein Problem beim TÜV hatte. Der Graukittel wollte unbedingt die Geschwindigkeitsklasse der Reifen sehen, die in den Papieren stand und ließ sich von "darf schneller" nicht beeindrucken.

Was ist das nur für eine komische Welt, in der wir leben...?!

Nobby



Geschrieben von SR400 am 30.12.2019 um 22:02:

 

Nein, kein Dreher in der Bezeichnung. In den Papieren steht: 90/100-18M/C 54S
Auf dem Rad ist aber ein 100/90-18 M/C 56H tl mit Unbedenklichkeitserklärung von Bridgestone.

Gruß Rainer



Geschrieben von Jack am 30.12.2019 um 22:26:

 

....



Jack ...



Geschrieben von Fahrendumusst am 31.12.2019 um 00:03:

 

Wenn du 100/90 statt 90/100 fährst, muss du beim nächsten TÜV bzw. dem nächsten Streckenposten mit Problemen rechnen.... Die Streckenposten interessiert übrigens übehaupt nicht, was der letzte Graukittel gesagt hat....Der Streckenposten könnte dann sogar die Weiterfahrt untersagen.
Keine Ahnung, was das jetzt in deinem Fall genau bedeutet. Da wirst du bei den Grauen und am besten auch bei den Grünen äähm Blauen nachfragen müssen. Und alles schriftlich geben lassen!!!
Good Luck



Geschrieben von SR400 am 31.12.2019 um 00:59:

 

Die BT 45 habe ich bereits zweimal beim TÜV vorgeführt und die haben nach Vorlage der Unbedenklichkeitsbescheinigung die Plakette erteilt. Dieses Frühjahr ist es wieder soweit, ich lass es mal drauf ankommen.
Die Rennleitung ist in unserer Gegend zwar recht präsent, aber deren Focus liegt eher auf Lärm und Geschwindigkeit. Da passe ich eher nicht in deren "Beuteschema". großes Grinsen

Gruß Rainer

PS: Ich wünsche euch einen "Guten Rutsch" und schöne Zweiraderlebnisse im nächsten Jahr.



Geschrieben von Maddin am 31.12.2019 um 08:25:

 

Ob es dadurch aber nicht vielleicht ein wenig einfacher werden könnte, andere Reifengrößen eingetragen zu bekommen? Wenn der Prüfer ja nun sowieso alles an Reifen selbst prüfen soll, sollte es ja keinen Unterschied machen, ob ne 48T nun Reifen wie in der Unbedenklichkeitsbescheinigung oder z.B. 90/90-18 und 110/90-18 aufgezogen hat. Zumindest theoretisch...

Praktisch haben sich die, die ich bislang bei der HU beiläufig nach sowas gefragt habe, alle geziert.

Gruß Maddin



Geschrieben von Jack am 31.12.2019 um 09:37:

 

Zitat:
nach Vorlage der Unbedenklichkeitsbescheinigung die Plakette erteilt.


Hallo Rainer, das hat die Prüfer nicht zu intressieren, da neue Rechtslage, die Unbedenklichkeitsbescheinigungen sind wertlos....

Hatte Kontakt zu einem Tüv-Ingenieur, der meinte zu diesem Thema, dass das grade ein riesen Theater wäre und sie im Moment nur so verfahren können, er hoffe aber selbst dass sich da noch was ändert.

Ob und wann verwirrt


Jack...



Geschrieben von JoeBar am 02.01.2020 um 12:45:

 

Moin,

mit was für Jacken bzw. mit wie großen Taschen fahrt Ihr so rum?

Ich habe seinerzeit "gelernt", dass ich bei einer Kontrolle bzw. beim Tüv nachweisen muss, das meine Umbauten soweit erlaubt sind. Es ist nicht anders herum, dass derjenige mir nachweisen muss, dass es verboten ist...

Daher habe ich beim Motorrad bisher immer alles (auch wenn ich eine ABE, oder eine Unbedenklichkeitsbescheinigung habe) in die Papiere eintragen lassen. Beim Auto habe ich ein Handschuhfach, da kann ich sowas lagern und bei bedarf rausholen, beim Motorrad eben nicht.

Ich habe alles im Schein stehen. Das einzige wo ich maulig wurde, dass mir einmal beim ummelden des Motorrades die 100er Reifengröße nicht mit übernommen haben (brauchts nicht mehr, ..., bla bla) und kurz danach bin ich dann beim Tüv "abgeblitzt" (Hatte sogar den alten Brief dabei). Es wurde eigentlich schon länger/immer genauso gehandhabt, wie in dem Bericht.
Die Dame an der Zulassungsstelle konnte sich sogar noch an die Diskussion erinnern, als ich Ihr den Tüv-Mängelbericht zusammen mit dem alten Brief vorlegte, meinte aber, sie könne das jetzt trotzdem nicht kostenfrei nachtragen, die Rechnung schmeisst das System automatisch raus...
Aber sie hatte es seinerzeit wirklich nach besten Wissen und Gewissen so gehandelt und ihr war die Situation spürbar unangenehm.
Sie hatte mir versprochen, solche Sachen ab jetzt bewusster mit zu übernehmen...

viele Grüße,
Oliver


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