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Zum Ende der Seite springen SR wieder auf die Straße bringen nach 16 Jahren Pause
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DerSpäte2 DerSpäte2 ist männlich
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...Mocke ! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

...mein Beileid, iss ja ne eckelige Mocke in deiner Bremse und dem Tank...

Die Bremse wird mit Hausmitteln wieder zu richten sein...

Kann aus eigener sehr positiver Erfahrung hier für die Tanksanierung nur zum Entrosten mit Bleischroot o.Ä. und dann Versiegelung mit Kunstharz ( auf jeden Fall TRANSPARENT ) raten.

Surftipp : "Wema Motorradtechnik Herne"

Nein bin NICHT verwandt oder kriege Provision ...

Weiterhin gutes Gelingen !

Greetz, der Späte !

__________________
Also : ...nur Fliegen ist schöner !
14.03.2017 22:05 DerSpäte2 ist offline E-Mail an DerSpäte2 senden Beiträge von DerSpäte2 suchen Nehmen Sie DerSpäte2 in Ihre Freundesliste auf
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die Kreuzschlitzschrauben an den inneren Bremsbacken habe ich durch Inbusschrauben ersetzt, ich glaub ne Nummer größer und vorne abgerundet wie die Originalschrauben, die machen jetzt keine Probleme mehr.

__________________
Real men don´t need instructions - they just need heavy tools
17.03.2017 16:58 robhopf1 ist offline Homepage von robhopf1 Beiträge von robhopf1 suchen Nehmen Sie robhopf1 in Ihre Freundesliste auf
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@ Der Späte
Danke für den Tipp. Die Wema hatte ich schon im Blick.
Mit guten Erfahrungen von anderen macht das die Wahl viel leichter.

@ robhopf1
Ich habe mir jetzt vom Sponsor Schrauben mit Sechskant besorgt.
17.03.2017 22:59 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von sr 71
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Die nächste Ladung Ersatzteile ist verbaut. Das Forum ist echt eine tolle Sache und so war das Wechseln der Gabelsimmerringe mittels Spax-Methode auch nicht zu schwierig. Im zweiten Versuch hat es geklappt (siehe Bild). Mittlerweile habe ich mir einen Dichtringauszieher gekauft und mit ein wenig Wärme ist das einiges schneller erledigt, als mit den Spaxschrauben.

Dann hatte ich wieder mal zu viel Zeit in YouTube verbracht und gesehen, wie schön man angegammeltes Aluminium wieder herrichten kann. Bewaffnet mir reichlich Schleifpapier habe ich dann vier Abende an einem Tauchrohr gesessen. Das Ergebnis ist echt überzeugend (siehe Bild), doch viel Lust auf das zweite Tauchrohr hatte ich dann nicht mehr. Ist dann dieses Wochenende fertig geworden und auch die Bremszangen sind überholt.

Leider sind die Stahlflexschläuche innen auch mit vergammelter Bremsflüssigkeit voll und wenn nicht irgendwer einen guten Tipp für mich hat, wie ich das Zeug da raus bekomme, werde ich wohl um neue Bremsschläuche nicht drum herum kommen. Zudem muss ich mich noch um die Renovierung der Hinterradbremse kümmern, was aber kein allzu großer Akt sein wird. Neue Ersatzteile habe ich heute schon bestellt. Die Kette ist auch noch brauchbar.

Somit stünde ich also kurz davor den Motor wieder in Betrieb zu nehmen. Leider habe ich festgestellt, dass die Kopfdichtung auf der linken Seite geschwitzt hat (Bild). Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich überhaupt anlassen kann oder es besser ist den Motor auszubauen und aufzumachen? Vielleicht kann mir da einer einen Rat geben.

Dateianhänge:
jpg gezogener_Simmering.jpg (98 KB, 1.012 mal heruntergeladen)
jpg ein_Tauchrohr_poliert.jpg (109,18 KB, 1.027 mal heruntergeladen)
jpg vorne_hui.jpg (111,21 KB, 1.017 mal heruntergeladen)
jpg schwitzende_Kopfdichtung.jpg (101,04 KB, 1.062 mal heruntergeladen)
02.05.2017 14:35 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
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Moin,
meine ist unterm Kopf links auch immer leicht ölig. Ich tippe bei mir auf einen undichten Kickindikator (also auf der gegenüberliegenden Seite), auch weil meine immer auf dem Seitenständer steht...

viele Grüße,
Oliver
02.05.2017 17:30 JoeBar ist offline E-Mail an JoeBar senden Beiträge von JoeBar suchen Nehmen Sie JoeBar in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie JoeBar in Ihre Kontaktliste ein AIM-Name von JoeBar: GigahertzDuron
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Ich würde empfehlen, das mal sauber zu machen (entfetten und mechanisch mit einem trockenen Lappen blank machen) und mit etwas Talkum/Babypuder einstäuben, dann würde man im Betrieb sehen wenn es zu ölen beginnt und woher. Wenn man öfter mal nachschaut.
Wäre für mich definitiv kein Grund, vorbeugend irgendwas zu terlegen.

Gryße!
Andreas, der motorang

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03.05.2017 12:58 motorang ist offline E-Mail an motorang senden Homepage von motorang Beiträge von motorang suchen Nehmen Sie motorang in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von motorang
Ich würde empfehlen, das mal sauber zu machen (entfetten und mechanisch mit einem trockenen Lappen blank machen) und mit etwas Talkum/Babypuder einstäuben, dann würde man im Betrieb sehen wenn es zu ölen beginnt und woher. Wenn man öfter mal nachschaut.
Wäre für mich definitiv kein Grund, vorbeugend irgendwas zu terlegen.

Gryße!
Andreas, der motorang


Haargenau so, wie motorang es empfiehlt. Viele Motoren, die ich gesehen habe, sahen an der Stelle identisch wie bei Dir aus. Insofern würde ich das auch reinigen und einpudern, dann mal schauen, woher es kommt.
Meistens sind es tatsächlich andere Quellen, s. auch JoeBars Hinweis.

Munterhalten!
aenz

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I told the man to put in some water,
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03.05.2017 13:58 aenz ist offline E-Mail an aenz senden Homepage von aenz Beiträge von aenz suchen Nehmen Sie aenz in Ihre Freundesliste auf
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Danke Euch Dreien für die hilfreichen Tipps. Das entspannte mich dann erst einmal, bevor jetzt leider der nächste Abtörner aufkam unglücklich

Doch erst einmal die positiven Dinge. Das Hinterrad ging problemlos raus und ich habe ein paar Abende den Dreck und Speck von vielen Jahren beseitigt. Lediglich eine Speiche war angerostet. Ansonsten ist alles wieder sauber und der KBT ist nach einer Reinigung Innen und Außen wieder mit frischem Fett und neuem Simmerring eingebaut. Da kippelt es nur minimal, so dass ich den KBT-Umbau noch ein wenig aufschiebe, da es noch genug andere kostenintensive Baustellen gibt.
Die Bremsankerplatte habe ich direkt mit poliert und mit neuen Bremsbelägen wieder eingebaut. Die Schwinge hatte kein Spiel, was eine gute Sache ist. Die alten Konis sind auch dicht - check. Lediglich die ganze Sauerei auf der Schwinge und dem Kettenschutz muss noch weg und da ich den Endpott eh noch abdichten muss, nehme ich das auch noch auseinander und mache mal alles ordentlich.

Doch erst einmal hatte ich genug von schwarzen Fingernägeln. Also den Tankdeckel zerlegt, die verstopfte Entlüftung freigelegt und die knüppelharte Deckeldichtung gegen was Frisches ersetzt. Nachdem ich mir nun mit und mit eine Werkstatt eingerichtet habe, sind auch mal die unzähligen Kartons mit Ersatzteilen gesichtet, beschriftet und wegsortiert worden. Dabei habe ich dann auch noch die alten Original-Griffgummis gefunden, mich gefreut und gegen die alten, vermoderten Moosgummis ausgetauscht. Die Kette ist quasi neu und die Einsteller an der Hinterradachse standen noch fast ganz Vorne. Reinigen und neu schmieren reicht also.

Da mir dann immer noch nicht der Sinn nach einer Runde Dreck wegmachen stand, habe ich die Ventile eingestellt. Doch nach dem Öffnen des Limadeckels gab es den nächsten Dämpfer (Bild). Der Rotor ist ziemlich verrostet und ich denke, ich weiß auch warum. Nachdem ich den Limadeckel ordentlich sauber gemacht hatte, konnte ich einen Riss an einer Verschraubung feststellen (Bild), der bis Innen durchging (Bild). Innen im Limadeckel fand ich auch etwa einen Esslöffel Öl. Mich wunderte nur, dass ich den mit einem Wisch rückstandslos entfernen konnte. Außerdem fehlte etwas Isolierung an der 90-Ohm-Spule oben rechts (siehe Bild - hoffe, ich habe die so richtig bezeichnet - von Elektrik habe ich nicht viel Ahnung).

Wie geht's jetzt weiter?
Kann ich den Rotor einfach von Außen entrosten?
Muss der Rotor zwingend runter, um sich zu vergewissern, was darunter los ist?
Kann man den Limadeckel mit irgendwas sinnvoll abdichten oder ist der ein Fall für den Müll?

Mir schwant schon, dass ich die LiMa auch direkt überholen lassen kann. Das würde ich mir gerne ersparen, da der Innen verrostete Tank sowie die zu ersetzenden Bremsschläuche schon nicht eingeplant waren. Hilfsweise habe ich zumindest noch Limadeckel und Lima aus dem Motor meiner 2J4, deren Restaurierung erst dann startet, wenn die 48T wieder auf der Straße ist.

Im Übrigen habe ich nachgehalten, was schon alles so zusammen gekommen ist. Bisher konnte ich das auf passende, finanzielle Häppchen verteilen, doch gerade gibt es ein paar kostentechnisch heftigere Einschläge. Immerhin behalte ich den Überblick.
Was ist also passiert und was kostet das?

Ölwechsel inklusive Ölfilter- und siebe sowie Ölwannendichtung getauscht
111,08€

Luftfilter gewechselt
Vergaser gereinigt und überholt inklusive gebrauchtem Teileträger
Ansaugstutzen inklusive Dichtung gewechselt
188,89€

gebrauchten Benzinhahn gekauft und überholt
Tankdeckel überholt
56,80€

Fahrerfußrasten erneuert
17,50€

Bremspumpe überholt
beide Bremszangen überholt
Bremsbeläge vorne erneuert
197,69€

Gabeltauchrohre entlackt und poliert
Gabelöl gewechselt
Gabelsimmeringe gewechselt
Tachoschnecke gereinigt und geschmiert
Simmerringe Radnabe vorne erneuert
35,45€

KBT gereinigt und geschmiert
Simmerring Radnabe hinten erneuert
Bremsankerplatte gereinigt und poliert
Bremsbeläge hinten erneuert
26,38€

Zündkerze gewechselt
Batterie erneuert
28,45€

sonstige Kosten für Schleif-, Reinigungs- und Schmiermittel sowie Werkzeuge
ca. 100€

Macht alles zusammen etwas mehr als 750€. Die Tanksanierung, neue Bremsleitungen, neue Reifen und die mögliche LiMa-Sanierung können noch mit bis zu weiteren 750€ zu Buche schlagen. Da muss ich wohl erst einmal was sparen. Immerhin war ich ursprünglich mal von 1.500€ ausgegangen, bis das Moped wieder läuft. Nur blöd, dass mir gerade das Geld dafür nicht zur Verfügung steht. Mich tröstet lediglich, dass das Wetter meist so schlecht ist, dass man eh nicht viel fahren kann und ich ein Ersatzmoped habe, mit dem ich wieder fahren lernen kann nach der langen Pause.

Dateianhänge:
jpg LiMa_Rotor.jpg (118 KB, 849 mal heruntergeladen)
jpg LiMa_Deckel_Aussen.jpg (88 KB, 827 mal heruntergeladen)
jpg LiMa_Deckel_Innen.jpg (108,36 KB, 820 mal heruntergeladen)
jpg 90_Ohm_Spule.jpg (108 KB, 836 mal heruntergeladen)
11.05.2017 12:41 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von sr 71
Der Rotor ist ziemlich verrostet und ich denke, ich weiß auch warum. Nachdem ich den Limadeckel ordentlich sauber gemacht hatte, konnte ich einen Riss an einer Verschraubung feststellen (Bild), der bis Innen durchging (Bild). Innen im Limadeckel fand ich auch etwa einen Esslöffel Öl. Mich wunderte nur, dass ich den mit einem Wisch rückstandslos entfernen konnte. Außerdem fehlte etwas Isolierung an der 90-Ohm-Spule oben rechts (siehe Bild - hoffe, ich habe die so richtig bezeichnet - von Elektrik habe ich nicht viel Ahnung).

Wie geht's jetzt weiter?
Kann ich den Rotor einfach von Außen entrosten?
Muss der Rotor zwingend runter, um sich zu vergewissern, was darunter los ist?
Kann man den Limadeckel mit irgendwas sinnvoll abdichten oder ist der ein Fall für den Müll?


Servus,
ICH würde das Polrad abnehmen und innen nachschauen ob ein Magnet rauszurosten beginnt. Zum Wechsel des Wellendichtringes (Öl in der Lima) muss das Polrad eh auch runter, wobei genau deswegen es auch sein kann, dass das Polrad innen und die Spulen eh OK sind, weil ein leichter Ölnebel rostverhindernd wirkt.

Der Rost außen am Polrad ist funktional egal, optisch mit Drahtbürste und Rostschutzfarbe sanierbar.

Wegen der Impulsgeberspule: der Draht an sich ist ja auch isoliert, das fehlende Stück kann man mit etwas UHU plus nachpinseln und gut.

Für den Polraddeckel würde ich nach einem guten Gebrauchtteil Ausschau halten. Alternativ den Riss auffräsen, den Deckel plan aufspannen, und den Riss mit Kaltmetall füllen.

Gryße!
Andreas, der motorang

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von motorang: 11.05.2017 13:41.

11.05.2017 13:40 motorang ist offline E-Mail an motorang senden Homepage von motorang Beiträge von motorang suchen Nehmen Sie motorang in Ihre Freundesliste auf
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@ motorang
Vielen, lieben Dank! Ohne die Hilfe hier wären manche Dinge kaum umsetzbar. Also .

Damit ich den Rotor runter bekam, habe ich mir vom Sponsor einen Gegenhalter besorgt, der sich an der Schwingenachse abstützt. Eine sehr bequeme Sache, gerade, wenn man alleine ist (siehe Bild).
Ebenso habe ich mir die Bronzebuchse vom Sponsor als Schutz für das Kurbelwellenende besorgt. Leider passte das nicht in meinen Polradabzieher, aber dank eines Freundes, der mir die Buchse runtergeschliffen hatte, klappte es dann doch ziemlich problemlos. Die Bronzebuchse hat auf jeden Fall ihren Dienst getan, wenn man sieht, wie sich die Kurbelwelle eingearbeitet hat (Bild).
Innen war der Rotor nur leicht angegammelt (Bild) und den Magneten ging es gut. Also habe ich alles schön Innen und Außen entrostet (Bild) und wieder zusammen gebaut. Einen gebrauchten LiMa-Deckel habe ich mir für 20€ gebraucht besorgt.

So langsam liege ich in den letzten Zügen. Am Wochenende habe ich mir schon einen neuen Hinterreifen geordert und angefangen die (komplett leere) Bremsanlage zu befüllen. Das hat leider nicht funktioniert, weil ich es nicht geschafft habe hinter der Bremspumpe Druck aufzubauen .
Auch nachdem ich den Bucheli befragt, die Leitungen von unten mit der Spritze bis vor die Bremspumpe sowie den Raum vor dem Kolben der Bremspumpe befüllt hatte, ging nichts. Ich dachte schon, dass es vielleicht an der Bremspumpe liegt und habe die auch ausgetauscht, aber das brachte mich auch nicht weiter. Bin ich zu ungeduldig, weil mit ein paar mal pumpen es nicht getan ist? Darf man nicht zu schnell oder zu langsam pumpen? Sogar mit einem Ventil auf einem Schlauch am Entlüfternippel am Bremssattel konnte ich nichts erreichen. Ich bekomme nicht genug Druck, dass ich die Bremsflüssigkeit aus dem Bremssattel herausgedrückt bekomme. Wo liegt der Fehler, den ich nicht sehe? Als ich vor gut 25 Jahren die Doppelscheibe angebaut habe, hatte ich nicht das Problem verwirrt Vielleicht hat einer eine gute Idee. Ansonsten baue ich die Bremsanlage aus und lasse sie in einer Werkstatt entlüften.
Hab jetzt den Handbremshebel gezogen und mit einem Gummi festgehalten. Vielleicht entweicht so ja noch die Luft, die verhindert, dass ich Druck aufbauen kann. Heute Abend versuche ich mein Glück noch einmal.

Als wenn das noch nicht genug gewesen wäre, habe ich dann versucht zu starten. Es ist ja bis auf die vordere Bremse und die Reifen ansonsten alles vorbereitet und den Tank von meiner 2J4, der innen nicht rostig ist, machte den Platzhalter für das verrostete Original. Den Ansaugstutzen hatte ich sicherheitshalber auch noch getauscht. Beim ersten Kick hatte ich noch Kompression. Als ich dann das zweite mal kicken wollte, war es vorbei mit der Kompression. Ich hab dann die Plane über das Moped gezogen und meinen Werkstatttag beendet traurig

Auch hier wäre ich für einen Ratschlag dankbar, bevor ich den Motor ausbaue und schaue, was im Zylinderkopf so los ist.

Dateianhänge:
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jpg Stator.jpg (133,18 KB, 769 mal heruntergeladen)
jpg Wellenschutz.jpg (78,46 KB, 767 mal heruntergeladen)
jpg LiMa-Rotor-entrostet.jpg (190,07 KB, 756 mal heruntergeladen)
jpg Montagehilfe.jpg (126 KB, 798 mal heruntergeladen)

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von sr 71: 26.06.2017 11:46.

26.06.2017 11:39 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
Pille
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Hallo Alex,
zum Thema Bremsen entlüften, in 9 von 10 Fällen flutscht das ohne Probleme
mit dem entlüften aber in einigen Fällen kann es mal zur Geduldsprobe werden und man braucht etwas Zeit um eine blöde Luftblase aus dem System zu bekommen. Die Variante mit der Spritze von unten und aufgesetztem Ringschlüssel auf der Entlüftungsschraube, zum schnellen schließen, funktioniert bei mir immer gut. Ich hoffe du hast nicht wirklich nach dem zweiten Kick deine Werkstatt verlassen ? Ich hätte doch noch drei bis viermal weitergetreten. Ich hoffe sie löpt bald. Gruß Pille

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Motor an...... Welt aus !
26.06.2017 22:51 Pille ist offline E-Mail an Pille senden Beiträge von Pille suchen Nehmen Sie Pille in Ihre Freundesliste auf
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Mit meiner Bremse hab ich mir auch einen abgebrochen.
Die dünnen Stahlflex sind schwieriger zu entlüften. (Ich weiß jetzt nicht was du hast)
Manchmal hilft aber einfach warten.
Allerdings würde ich den Hebel wieder los machen, sonst kann weder Bremsflüssigkeit nach unten, noch Luftblase raus in den Behälter.
Entlüftungsnippel ein bisschen auf und mit nem Schlauch in ein sauberes, trockenes Glas.
Einfach tröpfeln lassen. Oben offen lassen und nachfüllen Das hat bei mir geholfen.

Bevor du den Motor ausbaust würde ich erstmal einen Blick auf die Kipphebel und den Dekohebel/Zug/Welle werfen. Klemmt vielleicht.
Wenn das Ventilspiel sehr groß ist, hängt evtl. ein Ventil.
Kolbenringe klemmen auch gerne nach langer Standzeit.


Gruß M

__________________
Dat is en dampfmaschin

Nach 30 Jahren hat die Horex endlich gewonnen .
26.06.2017 23:26 Emmpunkt ist offline E-Mail an Emmpunkt senden Beiträge von Emmpunkt suchen Nehmen Sie Emmpunkt in Ihre Freundesliste auf
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Nach erneut längerer Zeit hatte ich endlich genug Kohle beisammen, um mal wieder ein paar Schritte voranzugehen.
Aus den 16 Jahren sind mittlerweile schon 19 geworden .

Natürlich habe ich erst einmal den Tipp von Emmpunkt beherzigt, aber der Deko-Zug wars leider nicht.
Also kam der Motor raus und die beiden Probleme (keine Kompression und Sabbern an der Zylinderkopfdichtung) wurden in der kleinen Kneipe diagnostiziert und behoben. Die Bilder dazu habe ich angehangen.

Kommentar vom Helmut
Der Deckel und die Kupplung sind weg, um die Ölpumpe neu zu beringen.
Die Rockerbox ist tiptop bis auf das Einlassventilspiel 0 und die verschlissene Einstellschraube und das Ventil von hinten. Der Kopf kam runter und die Undichte der Kopfdichtung entpuppte sich als Faulheit der Monteurs, der die Kopfdichtreste nicht komplett entfernte. Beide Ventile waren im Sitz undicht und flogen raus. Die Sitze wurden neu gefräst und mit neuen Ventilen samt neuen Schaftdichtungen montiert. Auf dem Kolben war etwas Plaque und die alten Kopfdichtungsreste wurden entfernt. Der Brennraum wurde gereinigt. Der Zylinder hatte innen ungestörte Honstruktur und musste nicht gezupft werden.


Das mit dem miesen Ventilspiel bin ich Schuld. Da habe ich wohl beim Einstellen nicht richtig gekontert. Ich denke, ich besorge mir mal die Schablone, die jetzt auch beim Sponsor zu bekommen ist.
Die Kopfdichtungsreste sind auch meiner "Schrauberkunst" geschuldet, da ich Mitte der 1990iger das wohl nicht so genau gesehen habe. Immerhin hatte es damals ein paar Jahre gehalten .

Der Motor ist wieder drin, doch es gab noch ein Problem, da die untere Ölleitung am Rahmenrohrsieb nicht dicht zu bekommen war. Wahrscheinlich habe ich beim festziehen die Leitung nicht richtig auf den Konus aufgesetzt und dabei eine Macke in die Konusaufnahme gedrückt. Mit einer gebrauchten Ölleitung aus der Bucht konnte ich das Problem beheben.

Dann sind beide Reifen erneuert worden (jetzt vorne und hinten mit BT 45 ausgestattet). Zudem habe ich den Originalvergaser gefunden und gereinigt sowie mit dem großen Keyster-Kit überholt. Der ist jetzt auch wieder drin.

Dann war ich heute morgen noch bei der Firma Wema in Herne (Danke auch nochmal @ Der Späte für den Tipp) und habe beide Tanks meiner SRs abgegeben. Die sollen bis zum Wochenende fertig und im Laufe der kommenden Woche wieder bei mir zu Hause sein. Ich werde berichten, wie das Ergebnis aussieht.

Dummerweise ist die neu eingebaute Batterie schon wieder hinüber. Trotz Ausbau hat sie den Winter nicht überlebt. Doch dafür habe ich jemanden gefunden, der mir beim letzten offenen Problem, der Bremsenentlüftung, helfen wird. Wenn ich Ende August aus dem Urlaub wieder komme könnte es dann endlich zum Ende kommen, wenn die SR zum TÜV rollt. Als Motivationshilfe habe ich mir schon mal ein Kennzeichen reservieren lassen .

Dateianhänge:
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23.07.2018 15:25 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
hahe hahe ist männlich
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Ich mußte seinerzeit das komplette Innenleben des Handbremszylinders tauschen.
Gibts bei Kedo. Oder hast du das bereits gemacht?
Danach wars überhaupt kein Ding und funktionierte sofort wie ich es bis dahin auch immer gewohnt war.
Handbremszylinder verstopft ??? Was ist da los, was kann ich machen?
Liebe Grüße

__________________
irgendwas iss immer
23.07.2018 15:40 hahe ist offline E-Mail an hahe senden Homepage von hahe Beiträge von hahe suchen Nehmen Sie hahe in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von hahe
Ich mußte seinerzeit das komplette Innenleben des Handbremszylinders tauschen.
Gibts bei Kedo. Oder hast du das bereits gemacht?
Danach wars überhaupt kein Ding und funktionierte sofort wie ich es bis dahin auch immer gewohnt war.
Handbremszylinder verstopft ??? Was ist da los, was kann ich machen?
Liebe Grüße


Das Innenleben des Handbremszylinders hatte ich getauscht. Da bewegte sich vorher Garnichts, weil der Kolben festgegammelt war. Bilder hierzu gibt es auf Seite eins.
Trotzdem war Dein Thread letztlich hilfreich. Denn ich habe den Handbremszylinder noch einmal ausgebaut, weil ich jetzt wusste, dass der Ausgleichsbehälter nur mit einem Gummiring abgedichtet ist und abgenommen werden konnte. Zwar war er auch noch verklebt, aber er ging trotzdem problemlos runter. Anschließend kam ich auch an die beiden Bohrungen ran und nachdem ich da mit Bremsenreiniger dran war, zeigte sich, dass die Ausgleichsbohrung mit auskristallisierter Bremsflüssigkeit zu war. Da half letztlich nur ein kleiner Nagel, mit dem ich den Kristall aus der Bohrung gedrückt bekam. Mit Bremsenreiniger war da nichts zu machen. Auch die Nachlaufbohrung war teilweise zu. Mit einem Q-Tip und warmen Wasser habe ich auch diese Bohrung sauber bekommen.
Zudem hatte ich mir bei Polo ein Unterdruckgerät zum Entlüften der Bremse gekauft und siehe da, ich konnte alles entlüften und die Bremse tut es endlich .

Dann war der Tank auch von der Firma Wema zurück. Dazu mache ich aber noch einen besonderen Thread auf. Ein Bild von vorher und nachher findet sich weiter unten. Endergebnis: Top! Hat mich 169€ plus Versand und fünf Tage Wartezeit gekostet. Sehr empfehlenswert der Laden.

Also letzten Mittwoch Tank drauf, neue Batterie rein, Vergaser geflutet und nach fünf Kicks ist sie das erste Mal seit 19 Jahren angesprungen .

Donnerstags war ich dann beim StVA, habe mir ein Kurzzeitkennzeichen geholt und war dann Freitagmorgen beim TÜV. Durch Zufall hatte ich beim Werkstatt-TÜV für mein Auto mit dem Prüfer gesprochen und es stellte sich heraus, dass er selber eine 76er XT fährt. Also musste ich ihm nicht viel sagen. Er hat sich in den Sattel geschwungen, eine Runde gedreht und mir anschließend den Segen erteilt. Nur das schwergängige LKL wurde beanstandet. Das muss demnächst raus. Kegelrollenlager hab ich schon besorgt. Danach noch eine Runde im StVA und seit letztem Freitag darf die SR wieder auf die Straße. Lediglich bei der Vergaserabstimmung muss ich noch bei. Das Standgas ist mir noch nicht stabil genug. Ansonsten läuft das Moped astrein großes Grinsen

An dieser Stelle noch einmal ein dickes .
an alle, die mich hier in den letzten drei Jahren unterstützt haben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es irgendwann mal schaffe, die SR wieder flott zu bekommen.

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28.08.2018 08:07 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
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Schönes Teil.
Das Lackkleid gefällt mit immer noch am Besten.
28.08.2018 11:08 optimierer ist offline E-Mail an optimierer senden Beiträge von optimierer suchen Nehmen Sie optimierer in Ihre Freundesliste auf
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. und Herzlichen Glückwunsch. Richtig schön dein Mopped

Zitat:
Trotzdem war Dein Thread letztlich hilfreich

Freut mich dass ich hier auch mal was helfen, und mein Beitrag dich auf die richtige Spur bringen konnte.

Zitat:
Zudem hatte ich mir bei Polo ein Unterdruckgerät zum Entlüften der Bremse gekauft

Hatte ich ja auch. Wahrscheinlich hätte es jetzt aber auch ohne funktioniert. War bei mir zumindest so.

Zitat:
das erste Mal seit 19 Jahren angesprungen

.

Zitat:
Das Standgas ist mir noch nicht stabil genug.

Meld dich mal wenn du hier was rausgefunden hast.
Einer aus meinem Vergaserfundus hat das auch und ich frage mich ob das nicht eher was mit verbliebenen Verunreinigungen denn mit Abstimmung zu tun haben könnte.
.

__________________
irgendwas iss immer

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28.08.2018 21:47 hahe ist offline E-Mail an hahe senden Homepage von hahe Beiträge von hahe suchen Nehmen Sie hahe in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von optimierer
Schönes Teil.
Das Lackkleid gefällt mit immer noch am Besten.


Mir auch.
Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Kurvenheizen!

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Better Motörhead than dead!
29.08.2018 07:20 Nobby ist offline E-Mail an Nobby senden Beiträge von Nobby suchen Nehmen Sie Nobby in Ihre Freundesliste auf
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Sehr schön! Tolle Story und hübsches Moped!

Zum Thema instabiler Leerlauf:
Prüf mal den kleinen Wellendichtring an der Schieberachse. Also die Welle, wo der Gaszug dran hängt. War bei mir mal der Übeltäter. Auf Bremsenreiniger hat die nicht reagiert. Erst durch einen stoß Sprühfett lief sie ruhig. Simmering getauscht und Ruhe war.

__________________
Hab letzte Nacht von der Arbeit geträumt... weitere 6 Überstunden notiert.

Ankickprobleme? <- so gehts
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Da sich zwischenzeitlich so einiges getan hat, schreibe ich hier mal weiter.

Ich hatte die Gute ja fertig bekommen und auch über den TÜV gebracht. Beim TÜV meinte der Prüfer schon, dass die SR aber schlecht anspringen würde. Seine XT 500 wäre da einfacher zu starten. Außerdem gab es ja noch das zu feste Lenkkopflager, aber dazu später mehr.

Jedenfalls fahre ich stolz vom Hof des TÜV, halte nach 50 Metern an einer Ampel und der Ofen geht aus...schonmal passiert, also ist ja rot und kicken und kicken und kicken und verdammte Axt .
Also schön an die Seite geschoben und weiter gekickt. Irgendwann hab ich sie dann anbekommen und bin dann schön vorsichtig nach Hause. Danach war dann Feierabend und es tat sich nichts mehr. Musste irgendwie an das Youtube-Video von Nils Homann denken, aber der war ja im Video keinen Meter gefahren.

Was tun? Die Geschichte erinnerte mich schwer an die Zeit, wo ich die SR entnervt in die Ecke gestellt habe Ende der 90iger, weil ich sie nicht anbekam. Da ja so ziemlich alles neu war, blieb eigentlich nur die Lichtmaschine übrig. Oh nein, Elektrik verwirrt
Aber ich bekomme doch eine Steckdose und einen Lichtschalter angeschlossen und so wird es ja wohl möglich sein eine LiMa zu messen. Doch zuerst habe ich den Junior von der Playstation weggezerrt und ihn verpflichtet mit einer Zange die ausgebaute Zündkerze an den Zylinder zu halten, während ich gekickt habe. Allenfalls ein kleiner Zündfunke sprang da über, aber auch nicht jedes mal.
Also mir ein Messgerät im Baumarkt organisiert und mir den Artikel im Bucheli-Projekt zu dem Thema durchgelesen und dann gemessen. Mit 240 Ohm war ich weit davon entfernt einen brauchbaren Zündfunken hinzubekommen.

Das Ende vom Lied: Stator ausgebaut (in der kleinen Kneipe waren ja dank Motorrevision bereits die unsäglichen Kreutzschlitzschrauben gegen Inbus ausgetauscht worden), Foto gemacht (siehe Bild), nach München zum Teichmann geschickt (www.motorradtechnik-muenchen.de), drei Wochen gewartet, 235€ bezahlt, überholten Stator eingebaut (siehe Bild), zweimal gekickt...
Ofen läuft .

Anschließend habe ich die Leerlaufdrehzahl noch ein wenig höher an der Leerlaufeinstellschraube eingestellt und seitdem ist diese Baustelle erledigt.

Btw. hatte ich mit dem Kollegen Teichmann noch ein paar freundliche E-Mails ausgetauscht und dabei schrieb er mir, dass die 330-Ohm-Spule schonmal neu gewickelt worden war, allerdings nicht so besonders gut. Ok, Erklärung klang plausibel, aber ich fragte mich, wann das wohl passiert sein mag, da ich die SR ja bereits als Vierjährige gekauft hatte...Die Idee kam dann etwas später, als ich dann doch vor einiger Zeit ans Lenkkopflager dran musste, aber dazu mehr in den nächsten Beiträgen.

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16.04.2020 21:36 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
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Also bin ich erst einmal etwas durch die Gegend gebraust, aber wegen der Renovierung meines Hauses sowie der Fußballtrainertätigkeit war da nicht so viel Zeit, wie gewünscht. So etwa 700 Kilometer bin ich dann bis letzten August gefahren und auf dem Weg von der Arbeit kurz vor zu Hause bremse ich an einem Stoppschild und es machte beim Ein- und Ausfedern "nick-nock". Alles klar, jetzt war das Lenkkopflager endgültig in den Binsen.

Davor hatte ich immer etwas Manschetten, aber irgendwann ist ja immer das erste mal. Im letzten Urlaub hatte ich das ein oder andere Video auf Youtube zu dem Thema gelesen und dabei war ich auf den Kanal von ZAMsChannel gestoßen. Das Video, wo er an einer Honda Dominator das LKL wechselte, wurde dann zu meiner Vorlage, insbesondere, was das Werkzeug betraf, denn mit Hammer und Schraubenzieher wollte ich da nicht ran.
Ich hatte mir zu dem Thema ein wenig Hilfe in der kleinen Kneipe geholt und mir als erstes ein Trennmesser besorgt, um die Lagerschale von der unteren Gabelbrücke abzubauen sowie einen Lagerschalenaustreiber (siehe Bild). Voller Elan habe ich dann alles auseinander gebaut, wobei ich wenig Lust darauf hatte, die Lampe zu entkabeln. Das habe ich mir dann auch gespart und rund um die Lampe alles abgebaut, den Lenker mit Tape an einem Deckenbalken festgemacht und das Lampengehäuse am Kabelbaum bommeln lassen. Hat echt gut funktioniert.

Doch dann die große Überraschung. Ich hatte ein Rillenkugellager erwartet, doch als ich die Gabelbrücken abgebaut hatte, schaute ich auf ein Kegelrollenlager verwirrt
Wo kam das denn her? Aber dann dämmerte es mir, dass ich während des Studiums 1993 mal abgeräumt worden war, als mir eine etwas schnelle Mutti die Vorfahrt genommen hatte. Anschließend war die SR zwei Wochen bei einem Yamaha-Vertragshändler, wo alles wieder auf Stand gebracht worden war. Da es ein Versicherungsschaden war, hab ich natürlich nicht erfahren, was da alles so gemacht worden war. Heute ärgerlich, aber damals war es mir schnuppe, weil die Versicherung mir für die Zwischenzeit den Barockchopper XV 1100 zur Verfügung gestellt hatte, mit dem ich dann durch die Gegend fuhr .

Na gut, dann also raus mit den Kegelrollen, aber erst einmal nach einem Schaden gesucht und der war leicht zu finden (siehe Bilder). Die untere Lagerschale hatte sich partiell aufgelöst. Wahrscheinlich war das Lager "etwas" fest angeknallt worden .
Wahrscheinlich war ich es schon, hatte es aber vergessen. Ich hatte mit jedenfalls aus dem Bucheli-Projekt die nette Beschreibung rausgesucht, wie das "alte rein-raus-Spiel" funktioniert. Mich noch köstlich darüber über den Spruch "in diesen fernen Tagen" amüsiert und dann schwer geflucht, denn die notwendigen Nuten waren leider im Lenkkopf nicht eingefeilt worden .

Schweißen kann ich leider nicht, also einen Kumpel befragt, der mich dann auf "nach Karneval" vertröstete. Dann also in der Zwischenzeit an das Lager auf der unteren Gabelbrücke, doch wegen der Lenkanschläge war da leider mit dem Trennmesser nichts zu machen, da ich nicht unter das Lager kam. Also fleißig im Netz gesucht und mir einen Langarmabzieher mit 30cm-langen Armen geschossen. Damit gings auch weiter und das Ergebnis seht Ihr in den Bildern.

Natürlich geht es hier in den nächsten Tagen weiter, aber für heute ist erst einmal Schluss.

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16.04.2020 22:12 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
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Au, das ist heftig, und garnicht so leicht kaputt zu kriegen .
Ich hab bei einem Fremdrahmen mal mit einem zylindrischen Handfräser die Rausklopfnuten oberhalb der Lagerschale reingefräst, und mir dadurch das Schweißen erspart. Damals hatte ich noch kein Schweißapparätle.
Wenns beim NEUEN Kegelrollenlager IMMER NOCH knackt, liegt das übrigens oft am großen Spiel des Lenkdorns im Innenring des oberen Kegelrollenlagers und in der oberen Gabelbrücke. Früher hab ich da Lehrenblech beigelegt, das blieb aber nie da, wo ichs gern haben wollte, drum hab ich mal einen Lenkdorn am zylindrischen oberen Teil hart aufgelötet und auf übermaß zurecht gedreht/gefeilt.
Gruß
Hans
17.04.2020 08:31 Hiha ist offline E-Mail an Hiha senden Beiträge von Hiha suchen Nehmen Sie Hiha in Ihre Freundesliste auf
Henrik
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moin,

so nen kleines elektroschweissgerät kost nich viel
und wenn mans hat fallem einem ganz viele sachen ein die man damit unbedingt machen muss ...wenn du grad nen haus renovierst brauchst du das unbedingt...zum zaun, spaten schaufel, schubkarre, grill schweissen.....

lagerschalen sind damit in sekunden raus
17.04.2020 19:04 Henrik ist offline E-Mail an Henrik senden Beiträge von Henrik suchen Nehmen Sie Henrik in Ihre Freundesliste auf
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@ Hans
Die Problematik ist mir bekannt und da ich kein besonderes Interesse an der Fühlerblattlehren-Verbesserung hatte, hab ich mir Emil-Schwarz-Lager gekauft. Da kommt natürlich noch was zu.

@ Henrik
Es gibt zwei Dinge in meinem Leben, die ich noch gerne können möchte: Schweißen und Verputzen. Doch die Zeit ist immer knapp und mittlerweile kann ich gut damit leben, dass ich Kumpels habe, die mir helfen können. Ergebnis der Aktion kommt dann weiter unten.

Also dann, mein Kumpel ist mit seinem Schweißgerät (irgendwas, wo Mischgas mit verbraucht wird, keine Ahnung wie das heißt) bei mir nach Karneval (und vor Corona) in der Werkstatt aufgeschlagen und hat sich Rohre zurecht geschnitten, um diese in die Lagerschalen einzuschweißen. Danach noch quer ein Flacheisen eingeschweißt und die Lagerschalen rausgeschlagen (siehe Bild).

Dann ging es an den Neueinbau der Lager. Zunächst hatte ich geplant einfache Kegelrollenlager einzubauen, aber da mir das von Hans zitierte Problem mit dem Spiel der oberen Gabelbrücke auf dem Lenkdorn bekannt war und ich sowieso schon einen Haufen Geld für Werkzeug ausgegeben hatte, habe ich mich für Emil-Schwarz-Lager entschieden. Ich habe mir nach Mailverkehr mit Herrn Schwarz das Komplettset inklusive Loctite 638 und BelRay-Spezialfett gekauft (siehe Bild). Das besondere der Lager ist, dass der obere Lagerkäftig mit der Nutmutter verpresst ist und somit automatisch das Spiel zwischen Lenkdorn und Gabelbrücke weg ist, weil es keine beweglichen Teile mehr gibt (siehe Bilder). Außerdem habe ich zur Sicherheit die um ein Zehntel abgeschliffenen Lagerschalen erworben. Im oberen Lenkkopf fiel das Lager rein, im unteren Lenkkopf musste ich etwas nacharbeiten, da der Sitz unrund war. Gesamtkosten 172 € - aber lasst Euch gesagt sein, dass war es jeden Cent wert .

Bevor ich mich jedoch für die Schwarz-Lager entschieden hatte, hatte ich mir schon von der Firma Kukko ein Einbauset für die Lagerschalen im Lenkkopf besorgt (siehe Bilder). Auch nicht gerade günstig, aber ich stehe auf gutes Werkzeug und auch wenn ich es jetzt wegen des Einklebens der Lager nicht unbedingt gebraucht hätte, hat es zumindest dafür gesorgt, dass die Lager während des Klebeprozesses genau dort blieben, wo sie hingehörten. Man sucht sich die passenden Einpressstücke aus dem Koffer aus und gleicht sie mit den Lagerschalen ab (siehe Bild). Anschließend setzt man die Lagerschale oben und unten an und setzt sie mit dem Handsetzer aus dem Koffer (der passt mit Gummiring auf das Einpressstück) an. War hier nicht erforderlich, weil man die Lager mit der Hand einsetzen konnte wegen Untermaß. Natürlich noch das Loctite auf Lagerschale und Lagersitz draufgeschmiert (unbedingt Gummihandschuhe anziehen) sowie die Einpresstücke dünn mit Lagerfett (damit nichts zusammenklebt) und dann das Einbauwerkzeug mit oberem Kopf, Einpressstück oben, Lagerschale oben, Lagerschale unten, Einpressstück unten und unterem Kopf gegeneinander verspannen (siehe Bild). Ziel des Werkzeugs ist, dass die Lagerschalen parallel zueinander eingebaut werden. Anschließend sitzen die Lagerschalen oben und unten schön im Lenkkopf, nachdem der Kleber abgetrocknet ist (siehe Bild).

Auf dem neunten Bild kann man übrigens den schwebenden Lenker sehen, den ich mit Gewebeklebeband an einem Dachbalken festgemacht habe.

Weiter ging es dann mit dem Lager auf der unteren Gabelbrücke im nächsten Post. Übrigens ist die ganze Aktion des Einbaus während meines Osterurlaubs passiert, da ich leider kein Homeoffice machen kann in meinem Job unglücklich

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17.04.2020 21:13 sr 71 ist offline E-Mail an sr 71 senden Beiträge von sr 71 suchen Nehmen Sie sr 71 in Ihre Freundesliste auf
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...und weiter ging es an der unteren Gabelbrücke. Da hatte ich mir beim Sponsor ein paar Ersatzteile besorgt, weil ich mit dem ein oder anderen Gummi nicht einverstanden war. Die beiden Gummis zur Befestigung des Lampenhalters waren doch arg lädiert und wurden ausgetauscht (siehe Bilder). Außerdem noch ein frischer Gummi für unter dem Lager auf der unteren Gabelbrücke, aber im Nachhinein hätte es den nicht gebraucht, weil auf dem alten Gummi noch so viel Fett drauf war, dass der schön geschmeidig blieb.

Außerdem wurde natürlich noch in weiteres Werkzeug investiert, da ich mich nicht für die Nummer "mit passendem Rohr den Lagerring eintreiben" erwärmen konnte. Also den nächsten Koffer von Kukko (heißt 71-M) für den Einbau des Lagerrings auf der unteren Gabelbrücke gekauft (siehe Bilder). Dann wollte ich mir vom Schweißerkumpel einen Rahmen schweißen lassen, um mit einem kleinen Wagenheber (bei Aldi letztens besorgt) und einem Druckstück (hätte mir ein Trainerkollege mit Drehbank gemacht) das Lager mit Hilfe des Einbauwerkzeugs einzupressen. Wer nicht weiß, was ich damit sagen will, sollte sich das Video von ZAMsChannel auf Youtube ansehen, was ich weiter oben schon erwähnt habe. Kann aber auch gerne versuchen das Video zu verlinken. Jedenfalls war der Rahmen nur in meinem Kopf als Idee, aber Einbauwerkzeug und Lager waren ja da. Laut Anleitung beim Einbauwerkzeug, sollte man das Lager mit Schlägen mit dem Gummihammer auf das Ende des Werkzeugs eintreiben. Ok?

Ich also nach Videos der Firma Kukko im Netz gesucht und tatsächlich werden die Lager so eingetrieben. Also Gummihammer frei, vorher noch die passende Eintreibschale aus dem Koffer rausgesucht (siehe Bild), die Eintreibschale mit dem Schlagwerkzeug verbunden (siehe Bild) - da ist ein Gummi drin, den man vorher etwas mit dem beiligenden Fett einbalsamiert - die oben erwähnte neue Gummidichtung für unter dem Lager einbauen (siehe Bilder) und dann gib ihm. Was soll ich sagen, nach zwei Schlägen mit dem Gummihammer saß das Lager (siehe Bilder).
Tante EDITh meint noch dazu: Die ganze Chose ist irgendwie ziemlich kippelig, also habe ich aus meinem "Baustofflager" (restauriere und baue seit 20 Jahren mein Fachwerkhaus um und aus) einen Balkenwinkel rausgekramt, damit die untere Gabelbrücke satt auf der Werkbank aufliegt.

Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen: Meister Schwarz hat Einbauanleitung etc. dem Set beigelegt und dabei auch empfohlen den Lagerring zum Schutz über das Lager zu legen, damit keine Kegelrollen verloren gehen (siehe Bild, plus Bild mit des Meisters handschriftlichem Hinweis). Das habe ich natürlich gemacht, bevor die Lagerschale dann im Lenkkopf eingesetzt wurde, aber ich tausche jetzt nicht die Posts durch, damit die Reihenfolge wieder stimmt cool

Danach ging es dann an den Zusammenbau, die Einstellung des Lagers sowie die Probefahrt, aber das kommt dann im nächsten Post - hoffentlich morgen.

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