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Zum Ende der Seite springen Beläge der Bremstrommel hinten
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Bruehlbass Bruehlbass ist männlich
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Beläge der Bremstrommel hinten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen !

Ich habe mir hier jetzt einige Threads durchgelesen, Motorrangs Projekt, den Bucheli selber - und irgendwie keine richtige Antwort gefunden.

Meine 48 T ist knapp 80000 km gelaufen, hinten wahrscheinlich mit der originalen Trommel. Die Beläge der Bremsplatte tausche ich gerade, die Trommel selber ist noch nicht ganz bei 151 mm.
Wenn sie das aber ist: wie tausche ich diese Beläge (also in der Nabe) ?

An manchen Stellen stand, daß sie geklebt werden ?
Kann ich sowas selber machen, wo gäbe es die Beläge ?

Danke vorab,
Markus
07.01.2019 19:04 Bruehlbass ist offline E-Mail an Bruehlbass senden Beiträge von Bruehlbass suchen Nehmen Sie Bruehlbass in Ihre Freundesliste auf
Frank M Frank M ist männlich
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der Stahlbremsring ist in die Nabe eingegossen, der lässt sich nicht tauschen. Bei verschlissener Trommel helfen vorerst Übermaßbremsbeläge.
07.01.2019 19:18 Frank M ist offline E-Mail an Frank M senden Beiträge von Frank M suchen Nehmen Sie Frank M in Ihre Freundesliste auf
Hiha
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Grauguss isses, kein Stahl (ausser bei einigen MZtten).
Und man kann den Bremsring tatsächlich nicht vernünftig wechseln, was aber auch fast nie nötig ist, bei unseren Altheimern.
Gruß
Hans

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Hiha: 07.01.2019 22:14.

07.01.2019 22:12 Hiha ist offline E-Mail an Hiha senden Beiträge von Hiha suchen Nehmen Sie Hiha in Ihre Freundesliste auf
Bruehlbass Bruehlbass ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Bruehlbass
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Zitat:
[i]
Und man kann den Bremsring tatsächlich nicht vernünftig wechseln, was aber auch fast nie nötig ist, bei unseren Altheimern.


Das heißt, das Verschleißmaß wird nie erreicht ? Warum gibt es das denn überhaupt ?
07.01.2019 22:41 Bruehlbass ist offline E-Mail an Bruehlbass senden Beiträge von Bruehlbass suchen Nehmen Sie Bruehlbass in Ihre Freundesliste auf
aero52 aero52 ist männlich
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Weil es dann wahrscheinlich nicht mehr gut bremst
07.01.2019 23:23 aero52 ist offline E-Mail an aero52 senden Beiträge von aero52 suchen Nehmen Sie aero52 in Ihre Freundesliste auf
Emmpunkt Emmpunkt ist männlich
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Das Maß gibt es, weil alles mal ein Ende hat.
Es wird halt selten erreicht, weil die Hinterradbremse nicht stark belastet wird.
Die Bremswirkung ist ja eher gering, da das Hinterrad schnell blockiert.
Bei Glätte und zur Stabilisierung möchte ich sie aber auch nicht missen. Also Notbremse sowieso.
Die größere Gefahr als das "nicht mehr gut bremsen", ist eher das blockieren.
Wenn sich der Bremsnocken zwischen den Backen verklemmt, bekommst du sie nicht mehr los.

Edit meint der Exzenter heißt Bremsnocken großes Grinsen

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Dat is en dampfmaschin

Nach 30 Jahren hat die Horex endlich gewonnen .

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Emmpunkt: 07.01.2019 23:37.

07.01.2019 23:32 Emmpunkt ist offline E-Mail an Emmpunkt senden Beiträge von Emmpunkt suchen Nehmen Sie Emmpunkt in Ihre Freundesliste auf
Hiha
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So, jetzt hab ich eine Tastatur, da gehts gleich viel ausführlicher. :-)

Trommelbremsen sind so ausgelegt, dass in erster Linie die Beläge verschleißen, und erst in zweiter Linie die Trommel. Allerdings kann die gelegentlich unrund, riefig oder konisch werden, verursacht durch Korrosion, hinniche Bremsbeläge, Fremdkörper oder auch Verzug. Dann kann man sie innen ausdrehen, wodurch sie natürlich größer wird.
Das angegebene Verschleißmaß bezieht sich in den allermeisten Fällen auf originale neue Bremsbacken, mit denen die Bremsnocke zu schräg steht um selbstätig wieder zurückdrehen zu können. Mit Übermaßbremsbelägen, die für viele Bremsen entweder käuflich ist, oder die ein einschlägiger Bremsenmensch aufkleben, und auf Trommelmaß abdrehen kann, lässt sich die Schrägstellung der Bremsschlüsselwelle aber im Rahmen halten. Kritisch wirds dann erst wieder, wenn der mit Alu umgossene Graugussring von der Wandstärke her zu dünn wird. Da man aber nicht weiß was der für Reserven birgt, bevor man nicht die Trommel zersägt hat, sollte man sich erstmal nicht allzuweit über die vom Hersteller angegebene Verschleißgrenze hinauswagen.

Immer wieder wird geschrieben, dass man einen neuen Bremsring einschrumpfen lassen könne. Das stimmt nur begrenzt, da das Wärmedehnungsverhalten von Aluguss sich stark von Grauguss unterscheidet, und der Bremsring, gerade wenns kritisch wird, locker werden kann. Bei Prototypen- und Kleinserientrommelbremsen aus dem Rennsport wurde deshalb der Bremsring zusätzlich zum Schrumpfen, das für den Wärmeübergang wichtig ist, mit dem Alukörper (meist ausserhalb der Bremsbahn) vernietet.
Wie das Gesicht eines Fahrers aussieht, dessen "von einem Fachbetrieb eingeschrumpfte" Bremsringe bei einem Bergrennen an seinem 356er Porsche locker wurden, hab ich life gesehen. So käsig ist kein Mensch. traurig

Gruß
Hans

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Hiha: 08.01.2019 07:19.

08.01.2019 07:17 Hiha ist offline E-Mail an Hiha senden Beiträge von Hiha suchen Nehmen Sie Hiha in Ihre Freundesliste auf
maro500
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frische Beläge und Bremsnocken Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Markus,
ich denke, es ist wenig Aufwand, darauf zu achten, dass die Bremsbeläge relativ frisch sind, gerade das machst Du ja eben.
Es wurde schon richtig gesagt, so viel braucht die hintere Bremse nicht zu tun, ich benutze sie bei Regen oder zu zweit bei stärkeren Verzögerungen, im Solobetrieb trocken ist sie weitgehend verzichtbar.
In minimal zu schnell angefahrenen Kurven benutze ich sie noch leicht zum "mitlenken", der Rest passiert vorne.
Kritisch ist auf jeden Fall ein blockierender Bremsnocken.
Jetzt die Frage bzw Anregung: Hat schon jemand das rechteckige Teil des Bremsnockens vergrössert?
Die Hebeluntersetzung wird evtl. kleiner, der Weg grösser, aber so könnten die Beläge noch weiter nach aussen gedrückt werden, ohne dass die Gefahr eines Einklemmens des Nockens zwischen den Backen besteht? Würde man geeignete Bleche auf die Längsseiten des Nockens aufschweissen?
Ich sehe das ähnlich wie Hans: üblicherweise sind in allen Verschleissmassen Sicherheiten eingebaut.
Aus anderen Bereichen weiss ich, mit welchen Sicherheitsfaktoren konstruiert wird. Das macht keiner publik, aber mündlich erfährt man das. Danach kann für seinen privaten Bereich jeder eigenverantwortlich entscheiden, ob und wie er diesen Bereich "nutzt".
Nur nebenbei: mit Verschleiss ändern sich die Hebelverhältnisse des Bremsgestänges. Der Hebel, der auf der gezahnten Welle des Bremsnockens sitzt, sollte möglichst rechtwinklig zur Bremsstange stehen für optimale Hebelkraft. Bei Verschleiss kommt es da schon mal zu 105° statt 90° Winkeln. Dann den Hebel auf der Welle um einen Zahn zurückversetzen.
Grüsse aus der Eifel
maro
08.01.2019 10:10 maro500 ist offline E-Mail an maro500 senden Beiträge von maro500 suchen Nehmen Sie maro500 in Ihre Freundesliste auf
motorang motorang ist männlich
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Die pragmatische Lösung geht wie folgt:

Zeugl zusammenstecken und schauen, wie weit sich der Bremsnocken verdrehen lässt, bis nix mehr geht, also die Beläge an der Trommel anliegen. Das sollte im Bereich von maximal 20° liegen damit die Rückstellfedern die Beläge wieder zuverlässig in Ruhestellung zurückziehen können. Dazu schmiert man auch die Nocke und die Nockenlagerung leicht mit Heisslagerfett ein und achtet darauf dass die Bremsbacken an den Betätigungsflächen keine Delle haben.

Wenn der Verdrehwinkel nahe bei oder über 20° liegt, UND noch ausreichend Belagstärke vorhanden ist, kann man die Betätigungsflächen der Bremsbacken mit hartem Blech auffüttern. Ich nehme dazu Edelstahlblech 1,5 mm. Je nach Bremse kann man einen Schuh biegen (wie der originale, eingegossene) oder einfach eine passende Platte machen und die mit 2 kleinen Senkkopfschrauben pro Platte fixieren.
Es geht darum dass das Blech nicht wegrutschen oder sich verdrehen kann. Damit ist der Drehwinkel wieder im tiefgrünen Bereich.

Siehe auch Carl Herteck, "Besser Machen", Seite 118 ff ("Arbeiten an Bremsen").
Pflichtlektüre für Alteisentreiber, eigentlich!

Ich werd das auch mal ins Bucheliprojekt einpflegen.

Lösung B:
Noch gute Backen oder neue Backen zum Belegen mit übermaßigen Belägen schicken (wegen intakter Betätigungsflächen). Oder alte runtergerittene wo man die Betätigungsflächen plangefeilt und poliert hat. Du musst dann aber Entscheidungen treffen hinsichtlich Belagstärke und Material ... und das anpassen der Beläge bis alles passt kann langwierig sein, mit viel Schleiferei und Kreidemarkierungen. Steht auch alles im Hertweck wie das geht.
In D beispielsweise bei http://bremsen-schoebel.de/
Eine Bezugsquelle für Übermaß-Bremsbacken (komplett) kenne ich nicht.

Gryße!
Andreas, der motorang

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der liebe gott will nicht, dass aluminium glänzt (kohai)
*
Bucheli-Projekt, Forums-Einsteigerwissen, Sölkpasstreffen > motorang.com/sr500

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von motorang: 08.01.2019 10:18.

08.01.2019 10:12 motorang ist offline E-Mail an motorang senden Homepage von motorang Beiträge von motorang suchen Nehmen Sie motorang in Ihre Freundesliste auf
Bruehlbass Bruehlbass ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Bruehlbass
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Danke für alle Tipps, sehr hilfreich !

Ich fasse mal zusammen: wichtiger als der Zustand der Beläge in der Nabe ist, daß der Bremsnocken nicht blockiert ?
Und falls die Bremstrommel schon Verschleiß zeigt, können entweder die wechselbaren Beläge aufgefüttert werden, oder Motorangs Methode.

Bei meiner SR habe ich jetzt die Beläge getauscht, und die Trommel ist noch ok so.

Aber für mich bleibt dennoch die Frage was ist, wenn die Trommel verschlissen ist. Irgendwann muß doch mal Schluß sein. Und dann ?
(ich bremse hinten zuerst)

Gruß
Markus
14.01.2019 22:46 Bruehlbass ist offline E-Mail an Bruehlbass senden Beiträge von Bruehlbass suchen Nehmen Sie Bruehlbass in Ihre Freundesliste auf
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Wenn sie wirklich verschlissen ist, brauchst du eine neue Nabe.

Wenn es sich jetzt um ein Teil handeln würde das man garnicht mehr bekommt, könnte man sich vielleicht was einfallen lassen. Vielleicht mit eine verschraubten/vernietetem Einsatz . Aber der Arbeitsaufwand den man da betreiben müsste lohnt sich nicht. Da würde ich eher ein anderes Hinterrad anpassen


Ja der Nocken sollte die Bremse nicht blockieren können.
Lieber eine schlechte Bremswirkung als ein blockierendes Hinterrad das sich von alleine nicht mehr löst. Auf ersteres kann man noch reagieren, auf das zweite nicht mehr...
Aber je runtergerockter die Bremsbeläge sind, desto eher kommst du in den Bereich des blockierenden Nockens.

Aber ich denke da braucht man sich nicht wirklich Sorgen zu machen.
Ich wohne im Bergischen und bin vom Fahrstil eher ein "Sprinter/Dragracer". Also viel beschleunigen und bremsen. Ich benutze beide Bremsen gleichermaßen. Der Verschleiß hinten ist wirklich gering. Ich habe die Beläge hinten bisher nur getauscht, weil ich meinte es müsste jetzt mal sein und nicht weil sie zu wenig Belag hatten. Ich schleif sie eher schon mal was nach wenn sie mir zu glasig aussehen oder sie das quietschen anfangen.
Bei einem Mopped im Renn- oder Gespannbetrieb mag das noch anders aussehen....

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14.01.2019 23:27 Emmpunkt ist offline E-Mail an Emmpunkt senden Beiträge von Emmpunkt suchen Nehmen Sie Emmpunkt in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Bruehlbass

(ich bremse hinten zuerst)

Gruß
Markus



Erstaunlich: Eigentlich bremst man doch mit der SR hinten, indem man das Gas zudreht.
Meine Beläge hinten hab ich auf 300000Km einmal getauscht, weil ich dachte, das müsse mal sein, nicht, weil sie richtig runter waren.

Gruß,
Nobby

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15.01.2019 07:42 Nobby ist offline E-Mail an Nobby senden Beiträge von Nobby suchen Nehmen Sie Nobby in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Bruehlbass

Aber für mich bleibt dennoch die Frage was ist, wenn die Trommel verschlissen ist. Irgendwann muß doch mal Schluß sein. Und dann ?
(ich bremse hinten zuerst)

Wenn Du endlich das offenbar dringendst nötige Fahrertraining absolviert hast, wirst Du mehr als 500.000km auf Deine SR fahren müssen, um die hintere Trommel vielleicht eventuell möglicherweise an die Nähe der Verschleißgrenze gebracht zu haben.
Dann speichst Du einfach eine neue Nabe ein, (sofern Du Dir rechtzeitig eine auf Lager gelegt hast, denn dann bekommst Du wahrscheinlich keine mehr zu kaufen) oder musst ggf. das komplette Gussrad tauschen, und Du hast wieder für die nächsten 500.000km Ruhe.
Beispiel und Empfehlung: https://www.ms2.de/sichbr.asp
(hinten bremst man normalerweise nur im fast-stilltand in Serpentinen, engen Kurven und beim Rangieren)
Gruß
Hans

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Hiha: 15.01.2019 08:41.

15.01.2019 08:39 Hiha ist offline E-Mail an Hiha senden Beiträge von Hiha suchen Nehmen Sie Hiha in Ihre Freundesliste auf
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Lieber Hans ...

Danke für Deine Naben-Hinweise. Das genügt mir als Information ... cool

Zur Bremsweise: ich mache das so, weil es für mich besser ist. Bin zwei Meter groß und kein Leichtgewicht. Hinten bremse ich nur an, damit ich das überhaupt tue. Daß die größte Bremskraft von vorne kommt, ist mir schon zu Ohren gekommen. Nur mit vorne bremsen ... nun, damit habe ich genügend schlechte Erfahrungen gemacht.
Also alles gut ... und die Nabe wird halten (nach Einbau der neuen Beläge ist die Nocke nicht mal in der Nähe einer Blockade).

Gruß
Markus
17.01.2019 17:24 Bruehlbass ist offline E-Mail an Bruehlbass senden Beiträge von Bruehlbass suchen Nehmen Sie Bruehlbass in Ihre Freundesliste auf
maro500
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bremsen und lenken Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Guten Abend Markus,
negative Erfahrungen muss man ernst nehmen und kann sie nicht einfach im Kopf killen. Aber man kann ihnen mit etwas Plan positive Erfahrungen entgegensetzen....rhabarber, rhabarber.
Ein wenig OT, denn Bremstrommel hinten ist das Thema, aber Du machtest die Überleitung.
Ich kenne vorne bremsen mit 3 Problemen:
- Stoppie, schaffe ich mit der Trommel nie, zum Glück, kenne ich nur vom Hörensagen
- Aufstellmoment in der Kurve: das ist eine wirkliche Gefahr, wenn man seine geplante Linie nicht fahren kann. Abhilfe schafft die Veränderung der Fahrwerks-Geometrie in 3 Punkten:
a) Gabel absenken / durchschieben, z.B. 20mm, ich habe alles bis 35mm ausprobiert
b) Heck anheben, sprich längere Federbeine. Ein für mich guter Kompromiss ist von den originalen 319mm auf 330mm zu gehen. Mehr als 330mm gab bei mir Ärger mit dem Kettenweg.
c) Lenker mit anderer Form: Du sagst 2 Meter, da sitzt man auf der SR mit Originallenker etwas "seltsam". Lenker tiefer, weiter vorne, etwas breiter, und man hat mehr Kontrolle über das Vorderrad, fährt ihm nicht nur mehr hinterher.
- Bremsen bei Nässe vorne ist ein Thema, wenn der Gummi nicht passt. Pirelli hat den Scorpion Trail II in 100/90x18, das ist ein sauguter Gummi für vorne, auch wenn andere Gummis länger halten, aber Schürfwunden, verbogene Metallteile und Löcher in den Klamotten sind teurer als ein Pneu mit Grip(s).
Ansonsten, langsamer Übergang von HR Bremse auf VR Bremse, der HR Reifen dankt es zudem.
Grüsse aus der Eifel
maro
17.01.2019 19:39 maro500 ist offline E-Mail an maro500 senden Beiträge von maro500 suchen Nehmen Sie maro500 in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
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