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Zum Ende der Seite springen Vergaser-Reparatur
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alexx
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Fragezeichen Vergaser-Reparatur Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vielleicht kann mir VergaserVerzweifelten hier jemand weiterhelfen bevor ich den VM34SS, so meine ich, ist der Typ des Vergasers von Mikuni, das 7. Mal ausbaue.
was bisher geschah:
- Es begann auf der Autobahn. Dort musste ich, obwohl genug Benzin im Tank war, auf Reserve umstellen, sonst wäre sie mir (1x ist sie das auch) ausgegangen.
- ok, dachte ich, ich puste den Vergaser mal durch.
ausgebaut, durchgepustet, wieder eingebaut und dann sprang die SR nicht mehr an und der Vergaser lief über.
- hab noch einen älteren Vergaser (2) (ich meine, es ist der gleiche Typ, mit hartgewordenen Membranen usw., Hab´Membrane usw. von Vergaser 1 verwendet, Vergaser 2 eingebau, die SR sprang an, aber ging immer wieder aus und drehte sehr hoch bzw. völlig unkontrolliert (Vergaserzug klemmte zeitweise, was beim 3.Ausbau nicht mehr der Fall war) - Aber der Vergaser 2 lief nicht über.
- Dann habe ich hier in dem Forum herumgestöbert und irgendwo unter "Vergaser läuft über" und anhand einer Sprengzeichnung (pdf) von oldman verschiedene Sachen am Vergaser 1 verglichen, mir u.a. die Position des Schwimmernadelventils nochmal genau angesehen und einen schwarzen kleinen Partikel dort entfernt. Dachte, das war jetzt die Ursache. Vergaser eingebaut und die SR lief fast wie vor dem ganzen Desaster. Am Folgetag habe ich dann mehrmals die SR angemacht, um sicher zu gehen, dass es wie gehabt läuft, hab´ sie eine Weile laufen lassen. Aber plötzlich lief wieder Benzin aus dem Vergaser nachdem ich den Motor ausgemacht hatte.
- Dann habe ich einen 3. Vergaser (gebraucht gekauft mit ein paar losen Kleinteilen.. Düsennadel, Schwimmernadelventilgehöuse s.unten), dem ein paar Teile fehlten, ergänzt. Also Vergaser 1 wieder ausgebaut und Vergaser 3 mit einigen Kleinteilen wie Dichtungen, Federn, die Membrane ergänzt. kurz: der Vergaser lief auch über.
- Vergaser 3 wieder ausgebaut (danach dummerweise erst festgestellt, dass im Inneren mindestens eine Feder (von der Düsennadel) fehlte (Düsennadel war völlig lose).
- Nochmal Vergaser 1 (der jahrelang super gelaufen ist/ gefunzt hat) hervorgekramt.
nochmal den Schwimmer ausgebaut, Schwimmernadelventil ausgetauscht (davon habe ich einige, kenne mich aber nicht wirklich gut aus, um zu beurteilen, welche davon die Beste ist... überhaupt bin ich ohnehin nicht so der Schraubertyp und am liebsten wäre mir einen kompletten intakten Vergaser einzubauen, aber den bekommt man nirgendwo... das würde ich, denke ich, noch gut bewältigen können) - zurück zum Desaster: Vergaser eingebaut - lief NICHT über aber die SR sprang auch nicht an.
- habe dann noch 1 oder 2 Mal den Vergaser 1/2 ausgebaut, aufgeschraubt nachgesehen ob z.B. die Bohrungen (lt. Sprengzeichung) des Air Cut Ventils fluchten und wieder eingebaut - aber keinen Muxer mehr
- Ich war dann schon ziemlich verzweifelt und habe auf einen Hinweis (Unterdruckhahn) am Rande hin, den Benzinhahn auseinander genommen, um zu sehen, ob dort irgendetwas fehlerhaft aussieht. Aber verglichen mit einem Hahn 2, schien/ scheint dort auch alles in Ordnung zu sein.
- Zuletzt habe ich dann nach dem x-ten Vergaser 1-Ausbau das etwas wackelige Gehäuse des Schwimmernadelventils mit dem O-Ring außen ausgetauscht (in der Sprengzeichnung steht dafür speziell keine Bezeichnung). Resultat nach Einbau: kein Überlaufen aber auch keinen Muxer.
- Jetzt habe ich mir einen Reperatursatz bestellt (der nächste Woche kommt) mit Membranen, Düsennadel (da weiß ich auch nicht wie die eingebaut wird, falls das überhaupt nötig ist - in der Zeichnung steht von unten aber die federt doch auf Zug nach unten (?))
- Gleich werde ich den Vergaser 1 also wieder ausbauen und schonmal alles Äußere abschrauben, mir ansehen und vielleicht geschieht ja noch ein Wunder und mir fällt etwas neues auf. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass der Schwimmer manchmal klemmt, wenn dieser Splint/Stift (der den Schwimmer hält) nicht richtig wieder tief genug versenkt ist. Vielleicht probiere ich es auch nochmal mit Vergaser 2; dort ist die SR ja auch schon mal angesprungen und der Vergaser nicht übergelaufen.

Also vielleicht gibt´s es ja tatsächlich jemanden, der/ die sich das antut / reintut zu lesen und dem/ der etwas einfällt, was ich lückenhafter Ahnungsloser noch nicht weiß / gesehen habe oder was ich noch versuchen kann..
Das will mir nicht in den Kopf.. dass man nicht aus 3 Vergasern einen brauchbaren zusammenbastelt.
...weiß jetzt auch nicht, ob es Sinn macht (welche?) Bilder hier anzuhängen..

1000-Dank schonmal an den, der hier weiterhelfen kann.. für meine Begriffe müsste es dann einen Orden geben

Alexx, der halbverzweifelt/halbhoffnungsvoll Abendgrüßende
12.06.2020 20:58 alexx ist offline E-Mail an alexx senden Beiträge von alexx suchen Nehmen Sie alexx in Ihre Freundesliste auf
Jack Jack ist männlich
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Hallo Alex,

ruhig Blut .

hier hast du was zu lesen....

https://motorang.com/bucheli-projekt/vergaser_fehler.htm


Jack...

__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein.
12.06.2020 21:42 Jack ist offline E-Mail an Jack senden Beiträge von Jack suchen Nehmen Sie Jack in Ihre Freundesliste auf
Fahrendumusst Fahrendumusst ist männlich
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Moin,

gaaaanz ruhig bleiben!!!!!

Also: Zwei Sachen. Der Gaser darf nicht überlaufen, wenn das Möp aus ist. Sonst erst mal am Benzinhuhn suchen. Das öffnet nämlich erst wenn der Motor läuft und der Unterdruck den Hahn öffnet.
Wenn der Motor läuft und dann der Gaser überläuft, ist es das Schwimmerventil. Hier nix mischen. Das Venil muss zum Sitz gehören. Kedo bietet da zwar was an, ist aber leider nur bestenfalls 3. Wahl. Die Besten Schwimmervenile mit zugehörigem Sitz sind die originalen von Yamaha. Dann Keyster. Dann lange nix und dann Kedo.
Wenn die entspechenden Teile da und verbaut sind, muss der Schwimmerstand neu eingestellt werden. Werte sollten bekannt sein, geht je nach Vergaser auch mittels Schlauch über den Ablaufpömpel.
Keyster ist nach Mikumi (Topham googlen) die beste Wahl. Der Vergaser sollte natürlich vorher gereinigt und revidiert worden sein. Auch die Kanäle nicht vergessen. Dazu hat Oldman vor kurzem was schönes gepostet (SuFu). Dann eben Grundeinstellung und am besten nach Anleitung von Kedo (auf der Homepage gibt es eine Anleitung) einstellen.

Fertig und läuft.....

Jetzt werden auch einige hier auf den membranlosen Umbau verweisen. Muss jeder für sich entscheiden....
12.06.2020 21:54 Fahrendumusst ist offline E-Mail an Fahrendumusst senden Beiträge von Fahrendumusst suchen Nehmen Sie Fahrendumusst in Ihre Freundesliste auf
Franz Krauth Franz Krauth ist männlich
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...wie sind die Anschlagbleche der Schwimmer - also die wo du die Feder vom Ventil reinhängst - gebogen? Wenn die zu weit nach oben gebogen sind dann ist 1. der Schwimmerstand zu niedrig und 2. funzt die Mechanik Schwimmer/Ventil nicht mehr gut weil der Arbeitswinkel zu stumpf ist. Optimalerweise ist dieses Blech parallel zu den beiden anderen Blechen, was diesen Mechanismus angeht. Eigene Erfahrung.

Die Nadel kann wegen dem Clip der die Nadelhöhe bestimmt nicht von unten eingebaut werden. Über dem Clip ist eine dünne Kunststoffscheibe, dann kommt die Feder, dann eine dickere Scheibe und dann als Deckel die Lasche des Schiebergehebels. Und die mußt du richtigrum einbauen, mit der Nase so daß die Nadel in Richtung Motor federt.

So das wärs was mir so auf die Schnelle einfällt
12.06.2020 22:27 Franz Krauth ist offline E-Mail an Franz Krauth senden Beiträge von Franz Krauth suchen Nehmen Sie Franz Krauth in Ihre Freundesliste auf
alexx
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Hoi ihr Leute .. und waou.. so schnelle und späte und gleich mehrere Antworten.. die dazu noch ermutigen.. bin ich schwer beeindruckt! vielen Dank schon mal. Ich setze mich da morgen weiter ran..

@Fahrendumusst.. (origineller Namesmile
oh.. ist der Vergaser wirklich so streng?.. den Reparatursatz habe ich weder von Keyster noch von Kedo bestellt.. Mist. Zurückschicken und besser die 2. Wahl von Keyster bestellen, oder?
"..Schwimmerstand neu eingestellt werden.." hört sich kompliziert an. Ich hatte den Vergaser mal mit der Hand so gehalten, dass der Schwimmer unten ist (wie er auch im eingebauten Zustand ist. Hab´ dann mit dem Finger den Schwimmer nach oben gedrückt und geprüft, ob die Schwimmernadel (heißt das so?) mit diesem Minidrähtchen und dem Minikegel oben, sich noch nach oben schieben (also Ventil geschlossen) bzw. in der Senkrechten bewegen lässt, was nicht der Fall war und meiner Annahme nach richtig war, oder?

Alexx, der Gutenachtgrüßende.. mit 10000...Dank an Euch
13.06.2020 01:32 alexx ist offline E-Mail an alexx senden Beiträge von alexx suchen Nehmen Sie alexx in Ihre Freundesliste auf
gilbertb gilbertb ist männlich
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Moin Alexx,
wenn Du ohnehin dabei bist, nimm mal den Benzinhahn aus dem Tank... der Hahn hat oben ein langes sehr feines Sieb mit einem Röhrchen drin.
Überprüfe das Sieb auf eventuelle Löcher, auf festen Sitz im Benzinhahngehäuse und reinige es auch von innen (man kann es einfach abziehen)
Wenn Dir nämlich immer wieder Dreck aus dem Tank in die Schwimmerkammer läuift, setzt der sich gerne zwischen Nadelventil und Sitz und der Vergaser läuft über.

Das Du nach Austausch des Vergasers den Benzinhahn erst mal auf "PRI" stellst damit Sprit fließt obwohl sie nicht läuft hast Du auf dem Zettel ... gelle ???
LG und viel Glück
Gilbert

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Misslingt Dir voll der Tagesplan, so sei zum Troste Dir bekräftigt,
Du hast zwar heute nichts getan ... doch warst den ganzen Tag beschäftigt B-)
13.06.2020 09:09 gilbertb ist offline E-Mail an gilbertb senden Beiträge von gilbertb suchen Nehmen Sie gilbertb in Ihre Freundesliste auf
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Wenn das Schwimmernadelventil dicht sein soll, muss es als erstes auch perfekt zum dazugehörigen Sitz passen. Daher nix mischen. Der Schwimmerstand ist auch wichtig. Ist er zu hoch, kann zu viel Spritt z. B über die HD angesaugt werden. Dann wird das mit der optimalen Verbrennung nix.
Das Einstellen ist kein Ding. Muss aber nach jedem Tausch des Schwimmernadelventils gemacht werden, da die Dinger nicht gleich sind.
Vergaser rumdrehen und Schwimmer soweit anheben, dass die Nadel gerade nicht angehoben wird. Den entsprechenden Abstand zwischen Markierung am Schwimmer und Vergasergehäuse erhälst du duch nachbiegen des Blechs an dem das Ventil eingehangen ist.
Hast du sowas schon mal gemacht? Entsprechende Literatur vorhanden? Sonst such dir Hilfe (Stammtisch).
Tausch auch gerade die Schrauben der Schwimmerkammer gegen Inbus. Gibt es im Baumarkt oder auch bei Kedo.

Je nachdem, welchen VM du hast, ist unten am Schwimmerkammergehäuse so eine Nase. Da kann man einen klarem Silikonschauch aufstechen und den Schlauch nach oben führen. Öffnet man die Ablassschraube, steigt der Sprit im Schlauch nach oben und du kannst den Schwimmerstand ablesen. So 3-4mm unter der Kante zur Schwimmerkammer.

Dateianhang:
jpg schwimmerkammer #.jpg (859 KB, 692 mal heruntergeladen)
13.06.2020 14:04 Fahrendumusst ist offline E-Mail an Fahrendumusst senden Beiträge von Fahrendumusst suchen Nehmen Sie Fahrendumusst in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Fahrendumusst
Öffnet man die Ablassschraube, ...


soweit die Theorie, leider sitzt diese Schraube fast immer wie einbetoniert fest oder der Schlitz ist zerwürgt.

Normalerweise ist die "Biegelasche" am Schwimmer bei richtigem Schwimmerstand parallel zu den Schwimmerarmen. Der Federstift am Nadelventil sollte beim Einstellen nur berührt, nicht gedrückt sein.
13.06.2020 15:55 Frank M ist offline E-Mail an Frank M senden Beiträge von Frank M suchen Nehmen Sie Frank M in Ihre Freundesliste auf
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Bei fast allen aufrechten Mikuni und Keihin Vergasern ist eigentlich alles im Lack wenn die Stege des Schwimmers parallel zur Gehäusekante stehen ( ohne eingedrückte Nadelfeder )
Ist schnell überprüft und gemacht. fröhlich

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13.06.2020 16:58 gilbertb ist offline E-Mail an gilbertb senden Beiträge von gilbertb suchen Nehmen Sie gilbertb in Ihre Freundesliste auf
motorang motorang ist männlich
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Du kannst einen SR-Vergaser entweder an Motoritz oder an Mikuni Topham zur Überholung schicken, und kriegst den funktionierend zurück.

Gryße!
Andreas, der motorang

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der liebe gott will nicht, dass aluminium glänzt (kohai) * Bucheli-Projekt, Forums-Einsteigerwissen, Sölkpasstreffen > motorang.com/sr500
14.06.2020 08:11 motorang ist offline E-Mail an motorang senden Homepage von motorang Beiträge von motorang suchen Nehmen Sie motorang in Ihre Freundesliste auf
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Themenstarter Thema begonnen von alexx
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Hoi ihr lieben SR-Fachmatiker...also, bevor hier jemand denkt, ich sei in der Versenkung verschwunden, melde ich mich (immer noch sehr dankbar für die vielen Tipps) hier mal kurz: Ich schau neben vielen "Baustellen" (hauptsächlich beruflich), an denen ich derzeit mit- und aufmische, immer mal hier und in meine 3... nein jetzt sind es 4 Vergaser rein..

(der 4. Vergaser ist irgendwie ein gedrosselter von damals auf 27PS .. kann ich da eigentlich Membrane oder andere (welche) Teile für den VM34SS verwenden?.. [interessieren würde mich auch nebenbei wodurch/durch welche Teile dieser äußerlich gleich aussehende Vergaser gedrosselt wurde/ist?)

Der bestellte Reparatursatz ist noch nicht angekommen und ich werde (vielleicht heute) einfach noch (das 8.Mal) den Vergaser 2 mit den gängigen/ beweglich-gefederten Membranen von Vergaser 1 (meinem zuletzt top-gelaufenen Vergaser)) einbauen, um auszuschließen, dass die Eintopf aus einem anderen als den Vergaser-Grund nicht mehr anspringt. Denn mit diesem Vergaser 2 sprang sie zu BEGINN zumindest an, wenn sie auch unruhig lief. ..naja.. gerade las und (ich meine) verstand ich ...

@Fahrendumusst ...

... (letzte Antwort).. "nix mischen", weiß jetzt auch nicht mehr genau ob ich ein anderes der 2 oder 3 Nadelventile bereits mit dem Sitz mischte.. dann ist es vielleicht kein Wunder, dass meine Eintopf keinen Muxer beim Antreten macht... auweia.. ich seh´ schon.. und komme mir langsam vor wie ein dilettantischer Bastler... nur ohne schlaues Gesicht I-:
vielleicht warte doch besser den Reparatursatz "MADE IN JAPAN CARBURETOR REPAIR KIT DIAPHRAGMS VERGASER REPARATUR SR 500 48T" ab und hoffe mal blauäugig, den richtigen erwischt zu haben.

@motorang
oh, wie gut und beruhigend zu wissen, dass es da Vergaserchirurgen gibt. Hast Du vielleicht Erfahrung damit, was so eine Vergaseroperation im Schnitt/ grob/ ungefähr kostet? Und wie lange die Chriurgen brauchen?

Alex, der Euch und forendankbar Abendgrüßende
16.06.2020 18:13 alexx ist offline E-Mail an alexx senden Beiträge von alexx suchen Nehmen Sie alexx in Ihre Freundesliste auf
Franz Krauth Franz Krauth ist männlich
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die Drosselung ging nur soweit über den Vergaser als da nur eine 270er Hauptdüse verbaut wurde. Hauptmaßnahme war ein verengter Einlaß im Ansaugstutzen
16.06.2020 20:53 Franz Krauth ist offline E-Mail an Franz Krauth senden Beiträge von Franz Krauth suchen Nehmen Sie Franz Krauth in Ihre Freundesliste auf
Fahrendumusst Fahrendumusst ist männlich
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Den "MADE IN JAPAN CARBURETOR REPAIR KIT DIAPHRAGMS VERGASER REPARATUR SR 500 48T" kenne ich nicht. Da kann ich damit auch nix zu sagen.

Hast du eine abgestufte LLGRS oder die konische? Bj 84 ist da der Wechsel. Aber Baujahr nicht EZ!!!!

Für die abgestufte LLGRS brauchtest du Keyster KY-0524+ (BJ 84-89), für 78-83 Keyster KY-0541NR+.
Sachau mal bei Motorradbay.de einfach unter 48T bzw 2J4.
Die Kits gibt es auch in der Bucht. Sind soweit komplett bis auf den Dichtring Kedo 28500. Gegebenenfalls noch die Plastikringe der Schieberwelle (Kedo 29464 + 29465). Ggfalls noch Ablaßschraube (27017 78-83 bzw. 29148 84-89) und/oder Teile für den Hebel der Bschleunigerpumpe (Kedo auf Seite 196). Ein neuer Ansaugtstutzen (90001) kann unter Umständen auch kein Luxus sein....

Alles aber ohne Gewähr....
16.06.2020 21:19 Fahrendumusst ist offline E-Mail an Fahrendumusst senden Beiträge von Fahrendumusst suchen Nehmen Sie Fahrendumusst in Ihre Freundesliste auf
alexx
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Hoi ihr SR-Kompetenzler, mein Vergaserprojekt wird jetzt noch etwas komplexer. Ich bin zumindest mithilfe der erstklassigen Sprengzeichnung und den Angaben von oldman weiter etwas weiter in die SR-Vergaserwelt eingetaucht, woraus sich allerdings auch reichlich Fragen ergaben.

Der Reparatursatz (KY-0524) (danke Fahrendumusst) kam inzwischen an, den ich aber noch nicht eingebaut habe (nur durch das Tütchen angesehen).

Zuletzt hatte ich, wie angekündigt, zuerst (das 8. Mal) den Vergaser 2 mit den gängigen/ beweglich-gefederten Membranen von Vergaser 1 (meinem zuletzt top-gelaufenen Vergaser)) eingebaut, um auszuschließen, dass die Eintopf aus einem anderen als den Vergaser-Grund nicht mehr anspringt.
UND: sie sprang auch damit nicht wieder an. böse
Nach dem Wiederausbau stellte ich anhand von Oldman's Angaben fest, dass die Typenkennung über dem Unterdruckstutzen "2J4" lautet und NICHT 48U. Zudem ist die LLGRS zwar konisch aber es fehlte die kleine Feder - da weiß ich nicht wie entscheidend dies ist oder ob das Fehlen der Feder vielleicht dafür verantwortlich war (als ich Vergaser 2 in diesem Projekt am Anfang das erste Mal versuchsweise einbaute), dass die SR immer wieder ausging und völlig unkontrolliert drehte ??

Dann habe ich (gedrosselten) Vergaser 4 eingebaut, der vor etlichen Jahren auch einwandfrei gelaufen ist und äußerlich noch am besten von allen Vergasern aussieht. Das war ebenfalls erfolglos.
Vergaser 4 hat als einziges die Kennzeichnung "48U" (über dem Unterdruckstutzen) und auch die abgestufte LLGRS. Heißt also: Mein neuer Reperatursatz passt auch nur auf diesem Vergaser.

Dann habe ich mir nochmal den Tank bzw. den Benzinhahn / Benzinzulauf vorgenommen, den Benzinhahn auf Reserve (auch auf Normal/ nach untern) gestellt und an dem Unterdruckschlauch gesaugt, worauf das Benzin dann aus dem Zulaufschlauch kam. Genauso muss das doch, ODER ???

Jetzt war und bin ich erstmal wieder am Ende meines Viertelwissens und habe keine Idee, woran es liegt, dass sie nicht anspringt.

Ich habe noch mal die beiden LLGRS von Vergaser 1 (meinem zuletzt top funktionieren Vergaser) und Vergaser 3 (den kürzlich gebraucht gekauften ohne Dichtungen) rausgeschraubt und die Kennung über dem Unterdruckstutzen getscheckt: Beide Vergaser haben eine gestufte LLGRS, beide die dazugehörige Feder, beide die Kennung "2J4" - Da schnall ich nicht: Im KFZ-Schein steht 48T, aber ich bin jetzt jahrelang mit einem (Vergaser 1) 2J4-Vergaser gefahren.. also läuft eine 48T auch mit einem 2J4-Vergaser???

Was jetzt? - Meine Idee ist, wobei ich nicht weiß, ob das sinnvoll ist bzw. funktioniert:
??? Ich nehme den Vergaser 4 (der einzige mit der 48U-Kennung), tausche die drosselnde 270er Hauptdüse (Hinweis von Franz Krauth - danke nochmal) mit der von Vergaser 1 UND
versetze den Düsennadelclip von der 3. Position auf die 2. Position (v.oben) wie aus den beiden Sprengzeichnung Oldman's ersichtlich ist, FALLS das überhaupt geht und ich das hinkriege..

Ach noch eine Frage: Sollte einer dieser Vergaser tatsächlich wieder tüchtig sein, dann ist mir noch nicht klar, was eventuell das 2. oder 3. Problem / Hindernis ist, warum sie nicht anspringt.
Was habe ich vielleicht bei den 8 Aus- und Einbauten falsch gemacht oder was habe ich vielleicht beschädigt und sehe es nicht??..., obwohl die ersten Male sprang sie ja zumindest an.

Puh.. (wann) werde ich wohl (irgendwann) wieder mit meiner liebsten Eintopf auf der Straße schönfahren? (.. Vielleicht muss eines Tages doch noch die Eintopf zur Werkstatt am anderen Ende Hannovers schieben.. )

Alex, der vergasert aber sehr dankbar für alle Radschläge.. Wochenendgrüßende

@Fahrendumusst
zu den zusätzlichen Teilen "... Dichtring Kedo 28500" usw. bin ich noch gar nicht weiter eingetaucht. Für mich ja auch offen, welcher Vergaser jetzt die Reparaturteile bekommen soll, ganz abgesehen von einem, wenn ich das richtig verstanden habe, Einstellen des Schwimmers.. scheint auch komplizierter zu sein.
19.06.2020 19:50 alexx ist offline E-Mail an alexx senden Beiträge von alexx suchen Nehmen Sie alexx in Ihre Freundesliste auf
gilbertb gilbertb ist männlich
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Puhhh... viele Worte kannst Du ja .... .
Das macht es aber auch nicht viel einfacher...
Dein Rep-Satz ist für eine 48T mit gestufter LLGRS
Die Kennung auf dem Vergaser kann ich Dir im Moment auch nicht sagen, ist aber erst ab Bj. 84-
Wenn Du nicht schon alles durcheinandergemogelt hast, nimm einen Schiebervergaser mit gestufter LLGRS.
Erneuere sie mit O-Ring und Feder, drehe sie 3 Umdrehungen raus.
Tausche die alten Haupt- und Leerlaufdüsen gegen die neuen aus.
Wechsel das Schwimmernadelventil und stelle es so ein das die Schwimmerstege parallel zum Gehäuse stehen (ohne eingefederten Nadelpin)
Lass die harten Membranen drin, stelle die Beschleunigerpumpe auf Null ( keine Bewegung bei geöffnetem Gashahn)
Nichts weiter machen !
Benzinhahn auf PRI ... gucken ob Sprit rausläuft ... wenn nicht:
Choke raus, Verdichtungs OT und Yalla yalla !!!!
Standgasschraube hattest Du auch raus??? ca. 1mm Schieberweg offen (kannst von hinten durchgucken)
Dann sollte sie eigentlich erst mal anspringen.
Später kann man weiter gucken....
LG
Gilbert

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Die Vergaser unterscheiden sich nur durch die konische (2J4) oder abgestufte (48T) Gemischschraube.

Die richtige Gemischschraube im richtigen Gehäuse und deiner SR ist es egal, sie läuft damit.

Wichtig, der Vergaser muß richtig zusammengebaut werden ...

Ganz wichtig, dass die Spitze einer konischen Gemischschraube nicht abgebrochen im Kanal für diese Schraube steckt.

Dafür muß man aber den Versager komplett zerlegen um das zu checken....

Die Membranen sollten neu und richtig eingebaut werden, du kannst die alten nicht auf Funktion prüfen, da haben schon andere probiert....

Hier die Anleitung aus den XT-Forum zwar für den VM32 aber von der Übersicht her ganz ok um sich einzulesen...

https://xt500.org/xxtechnik/workshops-be...-hoo2006-2.html

Jack...

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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Jack: 19.06.2020 21:07.

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@ jack Dein XT Link ist super ... setzt aber auch schon wieder einiges an Vorkenntnis voraus...

Ich habe so den Eindruck als wenn Alex noch nicht so ganz konfirm mit der Materie ist ...
ca. 5 Vergaser am Start, einiges bestimmt schon gemischt, jeder auch schon über 30 Jahre alt... da wird es ohne Ultraschallbad eh schon schwer traurig traurig traurig
Daher würde ich vorschlagen mich auf den "Besten" mit gestufter LLGRS zu konzentrieren, erst mal auf die Membranen zu sch****en (Hauptsache dicht, egal wie hart), Düsen erneuern, Schwimmerstand, LLGRS, Standgas grob einstellen und mal gucken was geht....
Im Moment springt sie schließlich überhaupt nicht an.....
Wenn sie im Stand erst mal läuft kann man mit weichen Membranen, Düsennadelstellung, HD, Beschleunigerpumpe etc.pp. ja auch weitermachen ("kann" ist falsch, "sollte man" ist richtig)

Aber vorher wissen wir doch alle nicht was Sache ist... und auch wenn ich die Spulen erst mal ausgeschlossen habe (sorry, war nicht böse gemeint) können sie trotz dem Durchmessen fratze sein.
Nur... ... ... irgendwo muss man anfangen...
- Sprit fließt auf PRI aus dem Tank - OK
- Vergaser läuft nicht über ... Nadelventil - OK
- Leerlaufsystem Vergaser grundeingestellt (LLGRS 2,5-3 U raus/Standgas/Leerlaufdüse neu) - OK
- Kerze gegen Masse - Zündfunke da -OK

... .... ... dann muß die Kleine erst mal mucksen oder sogar anspringen... ... ..

Wenn da GAR NICHTS passiert liegt der Hase woanders im Pfeffer ... ...
keine Kompression, undichter Ansaugstuitzen oder weiß der Teufel...

Oder ich bin nur ein alter Sack und denke zu einfach cool cool cool

@Alex Ich drücke Dir die Daumen .

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Misslingt Dir voll der Tagesplan, so sei zum Troste Dir bekräftigt,
Du hast zwar heute nichts getan ... doch warst den ganzen Tag beschäftigt B-)
20.06.2020 19:29 gilbertb ist offline E-Mail an gilbertb senden Beiträge von gilbertb suchen Nehmen Sie gilbertb in Ihre Freundesliste auf
alexx
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@gilbertb
1000-Dank schon mal.. auch für's Daumendrücken.. Du kannst aber auch nicht wenig Worte.. smile

alte Haupt- und Leerlaufdüsen habe ich soeben gegen die neuen an Vergaser 1 (dem, der zuletzt jahrelang gelaufen ist) ausgetauscht.

Wechsel das Schwimmernadelventil klappte auch soweit (obwohl die Hülse (?) schon ziemlich schwer hineinging)

Wo ich jetzt gerade hänge:
"... und stelle es so ein das die Schwimmerstege parallel zum Gehäuse stehen (ohne eingefederten Nadelpin)"
1) wo / wie kann ich denn das Schwimmernadelventil einstellen? ..

2) Sind die Schwimmerstege (diese Bezeichnung finde ich in Oldman's Sprengzeichnung nicht) das Messingteil, an dem das Schwimmernadelventil auf einer Art Zunge gehängt wird?

3) "... parallel zum Gehäuse.." von wo aus gesehen? Wenn ich den Vergaser auf den Kopf gedreht halte und auf die Vorderseite (auf den Kraftstoffstutzen) sehe, dann liegt das Messingteil genau parallel zu der Kante des Schwimmergehäusedeckels (die Dichtung liegt also waagerecht) - Ist das mit "parallel zum Gehäuse" gemeint?

3) Im Unterschied zu vorher mit dem alten Schwimmernadelventil und zu den Schwimmern von Vergaser 2 und 3 ist mir aufgefallen, dass der Schwimmer jetzt federt, wenn ich den Vergaser auf dem Kopf gedreht halte. Das war vorher / ist bei Vergaser 2 und 3 nicht der Fall. Muss das so?.. bzw. liegt hier vielleicht der Fehler beim alten Schwimmernadelventil / bei den Schwimmernadelventilen von Vergaser 2 und 3? (Den gedrosselten Vergaser 4 habe ich (noch) nicht geöffnet / zerlegt)

4) Wenn ich das richtig auf dem 3. Bild von links in der 4. Reihe der von Jack verlinkten Seite sehe, ist dort eine MessSchieblehre für den Abstand zwischen Gehäusekante und Oberkante Schwimmerbacken(?) gehalten, aber ich finde nirgendwo Angabe zu diesem Abstand, wie er angeblich sein soll... Oder bin ich da (als Holzwurm) völlig auf dem Holzweg?

Alex, der dankbar Abendgrüßende, der sich momentan auf dem NIchtaufgebenwollenweg befindet..
23.06.2020 20:20 alexx ist offline E-Mail an alexx senden Beiträge von alexx suchen Nehmen Sie alexx in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
4) Wenn ich das richtig auf dem 3. Bild von links in der 4. Reihe der von Jack verlinkten Seite sehe, ist dort eine MessSchieblehre für den Abstand zwischen Gehäusekante und Oberkante Schwimmerbacken(?) gehalten, aber ich finde nirgendwo Angabe zu diesem Abstand, wie er angeblich sein soll...


22-24mm auf der Dichtung gemessen

Zur Einstellung des Schwimmers stecke ich einen Schlauch auf den Benzinzulauf vom Vergaser, halte den überkopf und blase in den Schlauch. Dann den Schwimmer etwas nach oben heben.

In dem Moment wo du es zischen hörst, macht dein Schwimmernadelventil grade auf, dann sollte die Z-Linie auf dem Schwimmer parallel zur Kante am Vergaser stehen auf der der Deckel von der Schwimmerkammer später aufliegt wenn er festgeschraubt wird.

Dann sollte auch das Maß von 22-24mm stimmen

Jack...

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Jack: 23.06.2020 21:16.

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Zitat:
Original von Jack


In dem Moment wo du es zischen hörst, macht dein Schwimmernadelventil grade auf,


hast du mal beobachtet, ob der Federstift am Ventil noch eingefedert ist wenn es zischt?
23.06.2020 21:47 Frank M ist offline E-Mail an Frank M senden Beiträge von Frank M suchen Nehmen Sie Frank M in Ihre Freundesliste auf
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Nein, es hat bisher funktioniert...

ich gehe davon aus, dass der Schwimmer wenn er parallel zur Vergaserkante steht, das Nadelventil grade zu macht und das ist doch der Sinn des Nadelventils oder seh ich das falsch ?!

Jack...

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Jack: 23.06.2020 21:53.

23.06.2020 21:52 Jack ist offline E-Mail an Jack senden Beiträge von Jack suchen Nehmen Sie Jack in Ihre Freundesliste auf
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mir ging es mehr darum, ob die Schwimmerzunge den Federstift nur berühren oder auch etwas drücken darf, bis es aufhört zu zischen.
23.06.2020 22:07 Frank M ist offline E-Mail an Frank M senden Beiträge von Frank M suchen Nehmen Sie Frank M in Ihre Freundesliste auf
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Den Hinweis dass die Schwimmerzunge den Federstift nur berühren soll kenn ich auch, nur leider kann ich das kaum erkennen...

Also beschränke ich mich auf die Funktion und die ist ja : Schwimmer schließt Ventil

und das funktioniert bis jetzt , das ist alles was ich dazu sagen kann.

Jack...

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23.06.2020 22:13 Jack ist offline E-Mail an Jack senden Beiträge von Jack suchen Nehmen Sie Jack in Ihre Freundesliste auf
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@Jack + @Frank

1) Mit dem Biegen der Lasche / Zunge kann ich das Schwimmernadelventil einstellen: Ist das richtig?

2) und mit "Federstift" ist der nageldünne Stift direkt unter der Zunge gemeint, oder?

3) Also ich halte ja den Vergaser überkopf und sollen die beiden waagerechten Linien des Z's parallel zur Gehäusekante/ Dichtung sein, wenn es zischt, also wenn das Ventil offen ist? Oder sollen die Linien parallel sein, wenn das Ventil geschlossen ist?

Alex, der nochmal dankbar Abendgrüßende
23.06.2020 23:42 alexx ist offline E-Mail an alexx senden Beiträge von alexx suchen Nehmen Sie alexx in Ihre Freundesliste auf
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Ich würde sagen, dass die Linien parallel sein sollen wenn das Ventil grade geschlossen ist.

Nach meiner Meinung ist dann die Aufgabe des Schwimmerventils erfüllt, es schließt den Zufluss von zuviel Sprit in den Vergaser der sonst überlaufen würde....

Den Vergaser kann man natürlich auch in Einbaulage halten, bei meiner Methode...


Jack...

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24.06.2020 00:00 Jack ist offline E-Mail an Jack senden Beiträge von Jack suchen Nehmen Sie Jack in Ihre Freundesliste auf
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