Hallo zusammen,
nachdem ich alles über Ölwannenfund hier um Forum glaube gelesen zu haben nun meine Fotos in der Hoffnung dass jemand weiß was ich da für ein Teil gefunden habe.
Es sollte den Fotos nach nicht das Anschlagblech und es kann auch nicht der Kickindikator sein weil ich den im Fensterchen noch seine Runden drehen sehen kann.
Die SR läuft gut, natürlich ratscht es bei durchgedrücktem Kickstarter aber das macht sie glaube ich schon länger und ich hatte die Ölwanne auch schon früher runter (ohne Fund).
Allerdings, wie mir scheint, ist das Moped auch schon eine ganze Weile so gelaufen, so deute ich die Kratzer in der Ölwanne (hinter der 583) wo die Teil drinlagen.
Nachdem ich unmittelbar nach dem Fund eher frustriert war, stelle ich jetzt vergnügt fest dass hier vom "Tabernakel" gesprochen wird und Funde wohl dazugehören.. Also, Ölwechsel fertigmachen und weiterfahren oder das große OP Besteck holen?
Ich bin gespannt...Lieben Dank!
Fund in der Ölwanne
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Hoi Tom,
sieht nach Fragmenten eines Kugellagerkäfigs aus. Am wahrscheinlichsten ist da das Getriebeeingangslager hinter der Kupplung. Der Käfig wird gerne von der "Verlustscheibe" bei deren Auflösung in Mitleidenschaft gezogen.
Ich hatte letztes Jahr eine SR "in Kur", bei welcher ich das Lager noch rechtzeitig gegen ein intaktes Exemplar tauschen konnte.
Nachschauen würde ich in jedem Fall!
Herzliche Grüße
Mambu
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Nachschauen würde ich in jedem Fall!
Servus, ja nachschauen bevor noch mehr Schaden entsteht...
könnt auch ein Lagerkäfig von den Nockenwellenlagern sein...
Gryzi, M.
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OK, wow. Vielen Dank für die schnellen Antworten
Das ist natürlich nicht was ich hören wollte . Fahre so 1000km im Jahr...
Dann hoffe ich mal dass es "obenrum" ist, weil Motor spalten, erst Werkzeuge dazu bauen etc. ist für mich eher ein Wintergroßprojekt wenns denn auch was werden soll. Bin halbwegs begabt aber kein gelernter Mechaniker und es ist mein "erstes Mal"Welche Teile / Lager empfiehlt es sich bei dem Aufwasch gleich noch mit zu wechseln? Steuerkette und Spanner denke ich sollten nach 90tkm und 40 Jahren schon sein
Zylinder/Kolben wurden bei 60t schon mal gemacht.
Schöne Grüße&Danke! -
...laaangsam...

Ich würde erstmal nicht den Motor ausbauen, sondern lediglich den Kupplungsdeckel nebst Kupplung demontieren. Da kannst Du dann das Eingangslager begutachten und ggf. auch wechseln (Verlustscheibe auch gleich entfernen). Wenn das Lager intakt sein sollte, kannst Du immer noch den Motor zur Inspektion der NW-Lager ausbauen.
...wobei die Lager der Nockenwelle bei so enormem Verlust von Käfigführung der Kugeln eigentlich schon zerfallen und klare Symptome verursachen...

Das zweireihige Eingangslager ist da gutmütiger... das letzte war beim Ausbau "käfigfrei" und der Motor lief unauffällig. Der VB hatte die Signale aus dem Tabernakel sauber ignoriert, denn der Käfig ist bei meiner Inspektion nirgends aufgetaucht...

Herzliche Grüße und viel Erfolg!
Mambu
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Hey,
Lagerkäfig da bin ich bei Mambu! 2j4 oder 48t? Denn die 2j4 hatte ein zweireihiges Lager. Es könnte auch das Lager am Getriebeausgang (also das unterm Ritzel) sein. All das kann man erstmal ohne Motorausbau abklären.
Nockenwellenlager glaube ich eher nicht, denn die Stücke scheinen zu groß dafür. Allerdings können die Bilder täuschen.
Grüße
Olaf
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Welche Teile / Lager empfiehlt es sich bei dem Aufwasch gleich noch mit zu wechseln? Steuerkette und Spanner denke ich sollten nach 90tkm und 40 Jahren schon sein
Erst anschauen und prüfen bzg. Zustand... was soll man wechseln wenn es noch gut ist...
evlt. baut man sich grade erst mit den neuen Teilen einen Fehler ein...

außerdem schont es die Umwelt und deinen Geldbeutel...
Gryzi, M.

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Das sieht mir nicht nach einem Lagerkäfig aus, die haben eine Ausbuchtung für jede Kugel, und Nieten zwischen jeder Kugel. Ich komm aber grad auch nicht drauf was es sein kann.
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Könnte jetzt auch nicht auf Anhieb sagen, was das genau ist. Rest von einem Lagerkäfig scheint mir aber schon realistisch...
...vergrößert ...das dürfte eine Nietstelle sein. Und die Reste scheinen irgendwie plattgewalzt. Ein Maßstab daneben wäre nicht schlecht...
Ohne "Bange machen zu wollen" tippe ich jetzt einfach mal auf ein Kurbelwellenlager und hoffe das ich daneben liege.
Egal, auch wenn sonst nix zu sehen ist oder hören ist, der Sache sollte man auf den Grund gehen...
...einfach zu prüfen sind:
- Lichtmaschinendeckel runter - am Polrad wackeln - Spiel?
- Kette runter - am Ritzel wackeln - Spiel?
- Kupplungsdeckel runter - am Kupplungkorb wackeln - Spiel? (Dann kommt man gleichzeitig auch an das Ausrückblech ran)
- Kerze raus und Motor mal von Hand durchdrehen, eventuell fühlt man, ob irgendwo was hakelt.
...berichten!
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Hallo zusammen,
da nun Winter ist konnte ich mich der Sache widmen und bin entsprechend eurer Vorgaben vorgegangen. Vielen Dank dafür.
Es ist das Getriebeausgangslager das einen Teil seines Käfigs abgegeben hat. Schuld daran ist nur der TÜV, der gesagt hat ich soll meine Kette besser spannen:-) Habe den entsprechenden Beitrag mit einer Anleitung gefunden... Motor spalten...mein erstes Mal...
Werde dabei bestimmt noch Fragen haben und an der entsprechenden Stelle posten.
Viele Grüße, Tom -
Oje. Denn ma viel Glück und Erfolg beim Schrauben!
...und wenn die dich das nächste Mal zu einer zu hohen Kettenspannung nötigen, sofort nach Verlassen der Prüfstelle wieder lockerer schrauben, ist mein Tipp.
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Hm finde ich mutig mal so ebend einen ganzen Motor zu zerlegen und vor allen wieder ordentlich zusammenzubauen. Viel Glück.
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Hallo Tom,
hier vielleicht ein Tipp für lange Winterabende.
Von Nils Homann gibt es ein vierteiliges Zerlege- und Zusammenbau-Video vom Motor.
Das Intro findest du hier
External Content www.youtube.comContent embedded from external sources will not be displayed without your consent.Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.Das eigentliche Video kostet Geld, hat mich aber bestärkt, meinen Motor selbst zu zerlegen und wieder zusammen zu bauen. Der Motor ist meines Erachtens ohne Stolperfallen aufgebaut und kann Stück für Stück zerlegt und wieder zusammengebaut werden.
Bis auf einen Montagefehler beim Ölabstreifring hat es dann auch geklappt.
Ausgangspunkt sollte aber eine gewisse Schrauber-Erfahrung sein. Hartnäckige Schrauben oder Lagersitze sollten einen nicht aus der Kurve werfen.
Was du natürlich auch im Hinterkopf haben musst - deine Ersatzteilliste wird deutlich mehr als das kaputte Lager sein.
Bei mir waren die Materialkosten eigentlich ein finanzielles Fiasko (es kamen dann noch eine neue Ölpumpe und Kolben dazu), da ich auch nicht mehr fahre als du (ein gebrauchter Rumpfmotor wäre die rationalere Lösung gewesen), aber für mich ist Schrauben auch Teil vom Hobby und keine Qual (und was g'macht isch, isch g'macht)
Viel Erfolg
Frank
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Zum Theme "Kette spannen" ein Tip:
Der im Handbuch angegebene Durchhang der Kette gilt natürlich nur bei unveränderter Fahrwerksgeometrie. Der Standartfehler, oft bei Sportmaschinen aber auch anderen Mopeds, ist das Heck über das Federbein anzuheben und den Kettendurchhang wieder nach Standdartvorgabe einzustellen.
Beim ersten Mal richtig durchfedern längt sich dann im günstigsten Fall ein Kettenglied, oder es gibt halt Getriebeabtriebsseitig Schäden.
Optimal kann man die Kette, egal bei welchem 2Rad-Vehikel einstellen, indem man Ritzelwelle, Schwingenachse und Radachse in eine Linie bringt. Diese Position der Einfederung bestimmt den maxmimalen Abstand, den die Achse vom Ritzel einnehmen kann (Spanngurt, ein dicker Kumpel oder halt aufgebockt das Federbein aushängen).
Dann in dieser Position die Kettenspannung auf minimininalst einstellen und man hat eine Kette, die nicht besser eingestellt werden kann!
Die Kette natürlich vorher mal durchdrehen und auf ungleiche Längung prüfen. Die meisten Ketten gehen übrigens wegen falscher Einstellung kaputt. Gerade bei den Hochzugfesten (also praktisch alles was heutzutage ab 520er aufwärts verfügbar ist) längt sich durch den bloßen Fahrbetrieb (auch nicht bei den dicken Kisten >1000ccm oder großen Eintöpfen) nichts mehr gleichmäßig, so dass man wie 1965 noch peu-a-peu Nachstellen könnte. Da längt sich allenfalls genau ein Glied, eben aufgrund zu straffer Einstellung oder sehr harten Krafteinleitens beim Anfahren oder "künstlerischer" Aktivitäten zur Reifenvernichtung. Dann verbiegt sich ein Bolzens im Innern eines Glieds und dann war's das. Die Laschen sind im Verhältnis zum Bolzen nicht wie dieser in Querrichtung belastet und sowieso viel zu fest um sich beeindrucken zu lassen. Im Schiebebetrieb hört man bei ungleicher Längung gerne ein schabendes Geräusch.
Bezüglich des Einstellen des Geradlaufes hilft eine schlichte Holz- o. Aluleiste (natürlich muss diese auch gerade sein), eine Wasserwage geht natürlich auch, so ein Laserdingeinstelldings braucht man nicht wirklich. Auflegen (ich nehme die schmale Leistenseite, diese ist meist weniger wahrscheinlich verzogen, zum Testen: auf Glasplatte o.ä. auflegen) auf der Reifenflanke mit Überstand nach vorne zum Rizel und dann die Abstände der Kette zur Leiste vorne und hinten vergleichen.
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Hallo zusammen,
Vielen herzlichen Dank erstenmal für alle Tipps und Infos. Der Winter war lang und ich bin nicht viel zum schrauben gekommen. Habe nun in ein paar Sessions incl. Bestellungen diverser anderer Teile recht problemlos das neue Lager ausgetauscht. Die Videos von Nils Hohmann waren sehr hilfreich und mein alter Herr ist Mechaniker der alten Schule und ist tapfer beigestanden.
Nun, kurz vor Fertig ist mir einer dieser fck Zapfen des inneren Kupplungskorbes abgerissen, dabei war ich gaaaanz zahrt beim anziehen... Ich will ein Gebrauchtteil besorgen weil ich meine linke Niere dafür nicht hergebe.
Meine Frage:
Passt das Teil einer jeden SR und XT 500 oder muss ich da aufpassen einen von einer 2J4 die ich habe zu bekommen.
Danke und Viele Grüße Tom
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kann mann auch ein Gewinde reinschneiden und von hinten mit ner Senkschraube festschrauben. Hat S&T mal gemacht als ich auch so ne Pfeife abgebrochen hab.
f
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SR passt alles! Bei der Xt ist nur der äußere Korb anders nämlich kleiner.
Solch eine Pfeife habe ich auch schon gekillt. Die ist beim anziehen einfach in 1000 Stücke zerbrochen. Die Gewindemethode von welcher der Fump spricht taugt nur wenn die Pfeife komplett abgebrochen ist. Allerdings muss man dann mit der Unwucht leben.
Frohes Schaffen
Olaf
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Ich hätte einen reparierten und gewuchteten Korb im Austausch rumliegen. Bei Bedarf PN.
Gruß
Hans
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Man kann auf der Gegenseite auch eine Schraube einsetzen, um eine Unwucht zu vermeiden.
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