VM34 schwergängig

  • Hallo,

    ich finde, dass die Bedienung des Gasgriffs an meiner SR zu schwergängig ist. Ist ein VM34, es sind keine neuen Züge verbaut, und es funktioniert auch alles.

    Mein Eindruck ist, dass die Ringfeder an der Seilzugplatte zu stramm ist. Bei ausgehakter Feder geht alles ganz leicht. Ich finde keine alternative Montagemöglichkeit. Gibt es da unterschiedliche Federn?

    Grüße

    Krischan

  • Wenn die Sache ohne Gegenzug durch die Feder leichtgängig ist, könnten gammlige Bowdenzüge oder deren verschlissene Teflon-Innenauskleidung die Ursache sein.

    Gruß

    Hans

  • Hallo Krischan,

    die Federn am VM34 sind schon gleich, da gibt es meines Wissens keine unterschiedlichen.

    Wenn die Feder mit ihren Nasen richtig montiert ist kann man die sicher nicht zu stramm stellen.

    Eine weitere Umdrehung lässt sich bestimmt nicht mehr einhängen.

    Ich hatte auch letztens mal plötzlich Schwergängigkeit am Gasgriff. Es lag dann tatsächlich am Griff oder der oberen Aufnahme der Züge. Habe die Züge oben ausgehangen und neu montiert, schon ging alles wieder. Vielleicht war es nur eine leicht geänderte Position der oberen Winkelstücke an den Zügen die Erfolg brachte.

    Dabei auch mal kontrollieren ob die Züge bis zum Vergaser möglichst im großen Radius verlegt sind und sich nicht öfters überkreuzen.

    Grüße Peter

  • Hallo, vielen Dank für die Tipps. Ich finde, dass die Seilzugplatte auch ohne die eingehängten Gaszüge mit Feder recht schwer zu bewegen ist, diese kann aber nicht zu stark vorgespannt werden.

    Aber ich werde die Züge und die Verlegung prüfen, ist alles olles Zeug.

    Immerhin fährt das Moped inzwischen, habe am letzten Wochenende den ersten größeren Ausflug geschafft (ca. 250 km).

    Der Motor ist dicht, ist mir unterwegs mal ausgegangen wegen zu wenig Leerlaufdrehzahl und mit beherztem Kick auch heiß wieder angesprungen.

    Mit neuen Belägen vorn bremst es sich auch tatsächlich nennenswert, die alten waren zwar noch dick, aber wohl verhärtet.

    Habe aber einen dicken Bock geschossen: beim Zusammenbau des Hinterrads hatte ich die Distanzhülse (die mit dem Blechkragen) nicht eingebaut, einfach vor lauter Hybris nicht die Explo beachtet.

    Hat mir das rechte Radlager komplett zerlegt und übel Aluspäne von der Bremsankerplatte und Nabe beschert.

    Ich habe das erst nach der glücklichen Ankunft bemerkt, ist noch gut gegangen.

    Wie setzt man eigentlich den Drehmomentschlüssel für die Hinterachse an, der Endtopf ist im Weg.

    Grüße, der etwas geläuterte Krischan

  • Hallo,

    Zum Drehmoment:

    Einmal die Federbeine ausbauen, Achse lösen und mit Drehmoment anziehen.

    Passendes Loch für Splint suchen und durchstecken.

    Wenn das Prozedere einfacher werden soll danach (und Du das Moment nicht so im Arm hast), einfach mit einem Lackmarker (z. B. Weiß) über Mutter und Achse einen Strich machen.

    Wenn nichts an der Achse oder dem Rad geändert wird, kannst du diese Markierung immer als gute Basis sehen (und wenn sie immer erneuert wird, weißt du auch dass die Mutter angezogen ist).

    Hört sich kompliziert an, vereinfacht aber an vielen Stellen, vor allem wenn man mehr Mopeds hat und es ab und an etwas hektisch zugeht zuhause.

    viele Grüße

    Matthias

  • Ferndiagnose ist natürlich schwierig.

    Natürlich ist die Scheibe bei ausgehangenen Zügen und per Handbetätigung Schwergängig.

    Eben um so viel wie die Feder Spannung hat.

    Das soll auch so sein, damit der Schieber ordentlich zurück geht.

    Du kannst die ja mal abnehmen und schauen ob sich die Welle ordentlich bewegt.

    Bei intakten Zügen und Gasgriff merkst du das die Schwergängigkeit am Gasgriff nicht mehr vorhanden ist.

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