Motor im Standgas laufen lassen soll eh nicht gut sein, da da die Ölpumpe nicht voll arbeite
Über den Winter im Stand warmlaufen lassen?
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...ich würde genau gar nicht anlassen. Jeder Kaltstart birgt Gefahr von Verschleiß. Warum also ohne "Not" anlassen?
Ich habe meine XT/Srs meist einfach abgestellt, Benzinhahn offen (Wenn das Schwimmernadelventil dicht war) und im Frühjahr zur ersten Ausfahrt gestartet.
Wenn Du Zeit investieren willst, würde ich den Sprit aus dem Vergaser ablassen und den Kolben auf den Verdichtungs-OT stellen.
Herzliche Grüße
Mambu
Sehe ich auch so, ohne große Massnahmen springt meine SR mach dem Winter ohne weitere Maßnahmen sofort an.
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Weder Sprit ablassen oder sonstiges
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eine Kleinigkeit: Motor so abstellen, dass beide Ventile zu sind. Mit einem Ventil offen und feuchter Winterluft läuft die Buchse an.
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deine Graugussbuchse vielleicht, aber eigentlich sollte sie ölfeucht sein...
Ansonsten bestimmt ein guter Hinweis.
Danle - Ingo
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Es kommt auf die Ölqualitäten an, es gibt Öle, die bleiben kleben und welche, die laufen ab. Das steht leider nicht auf der Flasche, und nur mit Erfahrung / Ausprobieren merkt man die Unterschiede. Ein Faktor in diesem Schauspiel kann der Zinkanteil sein.
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Damals, als ich Fahranfänger war, haben alle gesagt, Motor nie im Standgas warmlaufen lassen. Anwerfen, losfahren. Gemütlich warmfahren, wenn warm, dann Kordel auch mal richtig spannen.
Hab ich bisher befolgt...

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Das mit dem auch mal richtig gas geben ist denke ich nicht so einfach.
Ich fahre da zwei Extreme:
Die FZ 750 hat richtig Spaß daran auch mal an die Grenze beschleunigt zu werden, gerne auch länger mal mit Volldampf einen langen Pass hinauf oder auch mal 100 km auf der Bahn mit > 220. Oben am Pass lässt sie den Lüfter der Wasserkühlung nachlaufen, obwohl ich die letzten paar 100 Meter natürlich vom Gas ging.
Die 175er Gilera ist dankbar, wenn man keine Vollgasstrecken fährt.
Da sind viele Generationen Motorentwicklung dazwischen.
Die SR liegt nicht in der Mitte, aber doch ein Stück weg von der FZ. Also schon mal Vollgas, aber nicht auf langen Strecken, das wird sie mit langer Lebensdauer belohnen.
Warmfahren ist bei ALLEN Verbrennern eine gute Idee.
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Zum Thema E10.
Es scheint völlig in Vergessenheit geraten zu sein ,bzw. totgeschwiegen zu werden,dass der ADAC
vor etlichen Jahren einen Laborversuch mit zwei identischen Motoren durchführen ließ ,wobei einer mit E5 und der andere mit E10
betrieben wurde. Soweit ich mich erinnere wurde dabei eine Laufleistung von einigen tausend Kilometern simuliert.
Danach wurden bei dem E10 Motor Aluminiumablagerungen im Brennraum festgestellt, was auf Ablösungen aus dem Kraftstoff-
system zurückgeführt wurde. Der E Motor war diesbezüglich ohne Befund. Abgesehen von den bekannteren Aspekten die gegen E10 sprechen, hat das mich schon immer davon überzeugt,kein E10 zu tanken.
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Danach wurden bei dem E10 Motor Aluminiumablagerungen im Brennraum festgestellt, was auf Ablösungen aus dem Kraftstoffsystem zurückgeführt wurde. ...
Das verstehe ich nicht und überzeugt mich nicht. Ist das "Kraftstoffsystem" der Vergaser? Was sollen Ablösungen sein? Hast Du einen Link auf den Artikel/Laborversuch? "Zwei identische Motoren" sind deutlich zu wenig für eine fundierte Aussage.
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Das Schöne ist doch, dass wir die Möglichkeit haben, jeweils die Suppe zu tanken, die uns gefällt und die wir für geeignet halten.
Als jemand, der lediglich zum Spass Motorrad fährt, enthalte ich mich jeglicher Ökologiediskussion

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Abgesehen von den bekannteren Aspekten die gegen E10 sprechen, hat das mich schon immer davon überzeugt,kein E10 zu tanken.
Was machen wir denn, wenn demnächst das E5 abgeschafft wir?
Motten wir dann alle unsere ach so geliebten Oldies ein?
Diese ganze Disskusion, läuft doch schon seit Beginn der E10 Einführung. In den 80/90er Jahren bin ich auch schon Oldtimer gefahren.
Die gleiche Diskussion wurde geführt, als bleifrei Benzin eingeführt wurde. Damals hatte man halt keine Wahl, es gab irgendwann kein verbleites Benzin mehr. (Was mit E5 über kurz oder lang genau so geschehen wird)
Anfangs wurde noch ein gutens Geschäft mit Bleizusätzen gemacht, aber irgendwann war das auch vielen zu blöd und trotz aller Unkenrufe, fahren viele meiner Bekannten heute noch ihren Oldie von damals.
Meine Tochter fährt seit 3 Jahren einen VW T3 Bus mit 2.1 l WBX Motor. Als sie ihre erste Urlaubsfahrt in die Niederlande machte, rief sie mich irgendwann aufgeregt an und fragte, was sie machen sollte. An jeder Tanke, die sie anfahren würde, gäbe es nur E10 Sprit und der Vorbesitzer hätte ihr gesagt, sie dürfe niemals E10 tanken, dass würde den Motor sofort ruinieren.
Ich fragte sie dann, ob sie schon andere T3 Busse gesehen hätte und was sie glaube, womit die denn fahren würden. Meine Tochter ist 27 und hat mit Technik nicht viel am Hut, aber sie hat es sofort verstanden.
In den meisten europäischen Ländern gibt es schon seit Jahren kein E5 mehr und die T3s, SRs, XTs und was auch immer, fahren auch dort munter durch die Gegend.
Ich glaube, wir sind schon ein angstvolles Völkchen. Manchmal würde uns ein wenig mehr Mut ganz gut tun.
Soweit das Wort zum Sonntag. 
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Als E10 begann, habe ich anfangs weiter E5 getankt, aus 2 Gründen: Unsicherheit bzw Unwissen über E10 und der Preis war nur 1-2ct günstiger als E5. Da Benzin mehr Energiegehalt hat als Ethanol, waren nur 1-2ct aus meiner Sicht ein schlechter Deal, wenn das Moppi mit E10 vielleicht geschätzte 1-2% mehr Sprit braucht, grösser ist die Differenz nach meiner Erfahrung von heute nicht. Über die Jahre haben sich 2 Dinge geändert: die Preisdifferenz heute ist grösser und damit angemessener und mein Verständnis / Wissen / Erfahrung mit E10:
- geringere Klingelneigung, bei einigen SRs im Sommer ein Thema
- bessere Brennraumsauberkeit, ich kontrolliere die Kerze oft und man kann den Unterschied sehen
- zündet gut, erheblich besser als das von Manchen gepriesene Super plus, das zündet im Zweifelsfall am schlechtesten, springt unwilliger an.
- im Zweifelsfall geringere Motortemperatur, aber der Unterschied ist minimal
- Der Mehrverbrauch bewegt sich bei mir im Rahmen der Messgenauigkeit, weil das Moppi beim Betanken nie identisch steht, ich tanke auf dem Seitenständer.
Yamaha hat schon sehr früh begonnen, die Motoren E-10 tauglich zu bauen, meine erste SR war von Mitte 80, meine Jetzige von Anfang 90. Über 2J4 kann ich keine Aussage machen.
Alte Motorflieger kippten zu bestimmten Gelegenheiten einen Schluck Spiritus in das Flugbenzin, wenn die Wetterlage in Richtung potentielle Vergaservereisung zeigte, und die Flugmotoren waren grösstenteils Steinzeitaggregate.
Wenn ich E10-Qualitäten verschiedener Lieferanten vergleiche, stelle ich grössere Unterschiede fest als beim selben Lieferanten E10 zu E5. Guter Sprit ist wichtig, aber ich möchte da die Kirche im Dorf lassen.
Morgen soll der wärmste Tag des Restjahres (?) werden, da werden wir hoffentlich noch E10-Kontingente verbrennen.
bergige Grüsse
rademacher
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Das verstehe ich nicht und überzeugt mich nicht. Ist das "Kraftstoffsystem" der Vergaser? Was sollen Ablösungen sein? Hast Du einen Link auf den Artikel/Laborversuch? "Zwei identische Motoren" sind deutlich zu wenig für eine fundierte Aussage.
Es waren zwei neue extra für den Versuch gebaute Motoren,jedes Bauteil inkl. Kraftstoffsystem neu. Das in dem mit E10 betriebenen Motor dann Aluminiumablagerungen festgestellt wurde ist auf Materialablösung aus den Aluminiumleitungen des Kraftstoffsystems zurück geführt worden, welches beim E5 Motor nicht der Fall war. Die Mühe diesen Test nochmal im netz ausfindig zu machen würde ich gerne jedem interessierten überlassen. Anzufügen ist noch,dass ein Ex Kollege von mir der seit 5 jahren in einem anderen KfZ. betrieb tätig ist und immer ein Verfechter pro E10 war, dieses nach Jahren aber komplett anders sieht. Zum einen durch einen Kolbenfresser an seinem privaten 1er BMW und zum anderen aus gleich gelagerten Motorschäden an Kundenfahrzeugen in seinem Betrieb die allesamt auf E10 als Schadenverursacher zurück geführt werden.
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Frank
Moved the thread from forum Technik SR500 to forum dies und das SR500. -
Interessant auch wenn man googelt : BMW warnt vor E10https://r.search.yahoo.com/_ylt=AwrkMblZWBdpHQIAqIxfCwx.;_ylu=Y29sbwNpcjIEcG9zAzEEdnRpZAMEc2VjA3Ny/RV=2/RE=1764347226/RO=10/RU=https%3a%2f%2fwww.auto.de%2fmagazin%2fE10-auch-fuer-freigegebene-Motoren-schaedlich%2f/RK=2/RS=o9.bArCItUlCm.dhQ6Y4sKWPzyw-
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Linkadresse funktioniert leider nicht.
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E10 auch für freigegebene Motoren schädlich - MagazinDie Probleme mit dem Bio-Kraftstoff nehmen kein Ende. Nachdem die Automobilindustrie infolge des Benzingipfels die Liste zur E10-Verträglichkeit der Deutschen…www.auto.de
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...ich hab grad beim recherchieren was neues gelernt, ethanol kann doch aluminium angreifen. allerdings nur über den "umweg" ethanolat, wobei aluminium mit ethanol unter abspaltung von wasserstoff zu aluminiumtriethanolat (C6H15AlO3) reagiert. alkohol kann also - wenn auch in veränderter form - schon alu fressen. das war mir komplett neu.
allerdings ist das wohl keine gefahr für den ansaugtrakt unserer sr, da für die entstehung von ethanolat hoher druck und hohe temperaturen notwendig sind. den nötigen druck dazu gibt's vielleicht in einspritzsystemen, aber nicht beim braven vergaser der sr.
aber die aussage mit der ölverdünnung kann man schon ernst nehmen...
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Bei jeder Verbrennung von Kohlenwasserstoffen entsteht Dihydrogenmonoxid (a.k.a. Wasser) und kann theoretisch (bzw. grundsätzlich bei Temperaturen unter 100 °C bei Normaldruck) im Motor kondensieren und in den Ölkreislauf gelangen. Typisches Kurzstreckenfahrerproblem...
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eine Verständnisfrage
Bei meinem Motor gelangt das Abgas, verbrannter Kraftstoff, in den Auspuff. Von dort geht kein Weg ins Motoröl, ich habe kein Sekundär-Luftsystem.
Ölverdünnung kenne ich von zu fettem Gemisch, dass im Zylinder unverbrannter Sprit die Zylinderwände runterläuft und sich an den Kolbenringen vorbei ins Öl mogelt, aber ist das ein Problem von E10 ? Die Verdünnung kommt in diesem Fall von Benzin, nicht von Ethanol.
Grundsätzlich entstehen beim Verbrennen von Benzin die Stoffe Wasser und Kohlendioxid. Benzin kann stöchiometrisch am ehesten durch Octan genähert werden, Summenformel C8 H16. Kalte Motoren pusten weisse Dampfwölkchen aus dem Puff, das Wasser ist unvermeidbar, auch mit dem reinsten alkoholfreien Sprit. Bei warmgefahrenen Motoren sieht man diese Wölkchen nicht mehr, aber das Wasser bleibt da. Wieso sollte ein Motor mit dem Wasser im Abgas aus Octan grundsätzlich besser zurechtkommen als mit dem Wasser aus E10 ?
Wenn BMW den Standard E10 kennt, könnte ich von BMW erwarten, dass sie Motoren bauen, die mit E10 funktionieren.
Insofern verstehe ich die Kritik einiger Motorenhersteller an E10 nicht.
Aber vielleicht ist mein technisches Verständnis einfach nicht ausreichend und jemand erklärt mir das gut, Danke.
bergige Grüsse, rademacher
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Kamphausen
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Ich würd mir nen Dichtsatz bestellen...dann hast du für´s nächste mal alles "im Haus"
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