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  4. Technik SR500 - Reifen, Fahrwerk, Rahmen, Bremsen

Aufarbeiten von 48T- Felgen

  • Jackjohn
  • March 8, 2026 at 12:58 AM
  • Jackjohn
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    • March 8, 2026 at 12:58 AM
    • #1

    Hallo werte SR- Gemeinde

    Ich möchte kürzlich erstandene Felgen einer 48T für einen Rad- und Gabelumbau aufarbeiten.

    Die sind jetzt zwar nicht hochgradig verranzt, aber haben doch schon den einen oder anderen Korrosionsflecken. Ich will nun die Eloxalschicht entfernen, damit ich sie aufpolieren kann. Hat das schon mal jemand mit Hausmitteln gemacht? Die eloxierte Schicht mechanisch abzutragen ist eine sehr zeitraubende und besch...ene Arbeit.

    Es gab, meine ich, eine chemische Möglichkeit mit Lauge...

    LG Jochen

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  • TanyaSR
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    • March 8, 2026 at 5:19 AM
    • #2

    Guten Morgen Jochen,
    nein, es gibt aus Prinzip für die materialimmanente Eloxal-Schicht keine chemische "Lösung".
    Das ist der Zweck, es ist eben keine"Beschichtung", sondern eine resistente "Verdichtung".
    Die Verwendung von Natriumchlorit - ätzend - (nicht Natriumchlorid=Kochsalz)
    führt nur zu einer nicht gleichmäßigen Oberfläche, die wieder geschliffen werden muss.
    Die harte Eloxal-Schicht muss mit geeigneten Mitteln auf das rohe Material hin abgeschliffen
    (auch strahlen) werden. Grüße T.

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  • Frank M
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    • March 8, 2026 at 8:29 AM
    • #3

    mit heißer Natronlauge lässt sich Eloxal gut entfernen.

    Im Netz hat mal jemand eine schöne Anleitung dazu verfasst, nach der ich das an einem Tank und Kleinteilen erfolgreich probiert habe:

    Körniges Rohrfrei z.B. von Penny oder Lidl benutzen: dieses besteht im wesentlichem aus reiner sprich fester Natronlauge (NaOH) sowie Beimengungen von granulärem Aluminium. Beim Kontakt mit Wasser sorgt das granuläre Aluminium für die Entstehung von naszierendem Wasserstoff, der stark reduzierend wirkt. Dies wiederum hilft, die eigentlich sehr chemikalienbeständige Aluminiumoxid-Schicht des Werkstücks angreifbar zu machen für die starke Natronlauge. Die so entfernte Aluminiumoxidschicht ist das hier angesprochene Eloxal mit den eingebetteten Farbstoffen - somit ist die Farbe auch weg, egal welche es denn mal war.

    Was übrig bleibt ist dann die nackte, ungeschütze und in dem Medium sehr reaktive Aluminiumoberfläche des Werkstücks. Daher kann man das Werkstück auch gerne in dem Ansatz auflösen oder zumindest stark beschädigen. Die Reaktionszeit ist hier entscheidend.

    Nach erfolgreicher Eloxal-Entfernung bleibt das Aluwerkstück etwas anfällig für Verwitterung, da die normalerweise extra stark ausgeprägte Eloxalschicht als Witterungssschutz fehlt. Flecken etc. sind danach also leicht möglich, da darf man keine übertriebenen Ansprüche haben.

    Wie es bei mir sehr gut funktionierte:
    - Werkstück gründlich reinigen, insb. Sichtflächen fettfrei machen
    - Teile des Werkstücks, die vor dem Angriff geschützt werden sollen, einfach dick mit Fett bestreichen. Zwar wird Fett in dem Medium ebenfalls zersetzt, aber deutlich langsamer. In meinem Fall habe ich z.B. das Innenfeingewinde der Überwurfmutter geschützt
    - Rohrfrei im Verhältnis 1:1 mit Werkstück in chemikalienresistente Schale geben (Kunststoff, Keramik)
    - heißes bis kochendes Wasser aufgießen - lediglich warmes Wasser aus der Leitung braucht zu lange
    - es brodelt dann in der Schale mit Einsetzen der chemischen Reaktionen
    - nach nur 1min waren meine Teile blank - rechtzeitig Werkstücke begutachten! (z.B. mit normalem Edelstahllöffel hantieren)
    - danach Schale in Ausguss ausgießen und mit reichlich kaltem Wasser nachspülen (in Ausguss und auf Werkstück)
    - Werkstück wieder in Schale legen, mit Zitronensäure (Kaffeemaschinenentkalker) bestreuen und wieder heißes Wasser aufgießen. Ein paar Minuten wirken lassen. Neben der pH-Neutralisation löst sich dabei auch der Rest der abgelösten Eloxalschicht und das Werkstück wird blank
    - Schale in Ausguss entleeren und wieder reichlich mit kaltem Wasser nachspülen (in Ausguss und auf Werkstück)
    - Werkstück danach in großem Überschuss kaltem Wasser 15min liegen lassen
    - Werkstück ist fertig: blank, neutralisiert und stabilisiert
    - das blanke Alu bildet sofort eine schützende neue Oxidschicht, die aber viel (!) dünner ist als eine Eloxalschicht. Daher "rostet" es zwar nicht aber bildet gerne Wasserflecken etc.

    Einkaufsliste:
    - körniges Rohrfrei (Lidl, Penny)
    - Zitronensäure (Kaffeemaschinenentkalker Pulver)


    Für deine Felgen bietet sich eine runde Mörtelwanne aus dem Baumarkt an.

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  • Uwe_B
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    58 IG "Halber Liter" Sauerland
    • March 8, 2026 at 10:05 AM
    • #4

    Moin zusammen,

    so wie Frank das beschreibt, habe ich das mit Felgen auch schon gemacht. Ein Speisfass und ein Gartenschlauch sind dabei sehr hilfreich.

    VG

    Uwe

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  • seppi
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    • March 8, 2026 at 10:38 AM
    • #5

    Hey,

    wie schon beschrieben ist Rohrfrei das Mittel der Wahl. Wichtig ist das Natron darin. Ich habe allerdings nie mit heißem Wasser gearbeitet. Ein 20 ltr Ölkanister zur Schale aufgeschnitten und die Felge aufrecht stehend immer weiter gedreht. So geht die Eloxatschicht und das Alu oxidiert sofort und bildet eine graue Schicht. Diese lässt sich dann recht Einfach blank polieren nachdem die Felge mit ordentlich Wasser zur Neutralisierung gespült wurde. Das Ganze natürlich mit Gummihandschuhen und Schutzbrille.

    Die Sache brutzelt ordentlich aber man kann sich relativ leicht an das Mischungsverhältnis und die Zeit heran tasten. Es gilt weniger ist mehr.

    Grüße

    Olaf

    IG-Kassel

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  • Zimmi313
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    • March 8, 2026 at 10:56 AM
    • #6

    Das Gute daran ist, wenn man die Felge zu lange in der alkalischen Hölle schmoren lässt, muss man sie nicht mehr zur Mülltonne tragen, sondern kann sie mit der Suppe in den Ausguss kippen... :369:

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  • Jackjohn
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    • March 8, 2026 at 12:28 PM
    • #7

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Dann werde ich am Montag mal den Rohrreiniger organisieren und nach diversen Schleifmitteln für die Vorarbeit suchen.

    Ein Bekannter von mir hat noch eine feste Polierstation mit einem ordenlichen Motor und ner Menge an Scheiben in seiner Werkstatt stehen. Wenn alles klappt, sollten die Felgen in neuem Glanz erstrahlen. Wenn nicht, werde ich sie strahlen müssen und pulvern lassen.

    Wünsche ein sonniges Wochenende.:350:

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  • Jackjohn
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    • March 8, 2026 at 2:13 PM
    • #8

    Kein noch so schöner Beitrag kommt ohne Bilder aus. Deshalb hier mal ein paar Details.

    Die Felgen waren sehr unschön kunststoffbeschichtet. Bei der vorderen hab ich die Beschichtung bereits entfernt und einige Macken beseitigt. Nun wird auch klar, warum das Eloxal runter muss.

    Hier sieht man deutlich die Reste des Eloxals. Polieren lässt auch das Aluminium aber super.

    Schönen Sonntag noch

    LG Jochen

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  • rademacher
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    • March 8, 2026 at 7:48 PM
    • #9

    Eine Tube Autosol Metal Polish, hiess früher Chrompolitur, gehört neben einer verschlissenen Frottee-Socke in jeden Moppi-Haushalt. Gute Optik und relativ guter Schutz, gutes Gelingen, Eifelgrüsse

    rademacher

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  • Jackjohn
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    • March 9, 2026 at 12:01 PM
    • #10

    Autosol und gute Putzlappen gehören in jede Schrauberbude. Hab auf der Schaff im Container Tuben mit Schleifpaste gefunden. Die ist sogar noch etwas besser dafür. Trotzdem entfernt man damit keine Reste der eloxierten Schicht Werde heute mal den Rohrreiniger besorgen.

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