Hallo,
welches Ölthermostat ist für Euch besser und warum? Z.B. von Mocal oder Racimex oder …?
Hallo,
welches Ölthermostat ist für Euch besser und warum? Z.B. von Mocal oder Racimex oder …?
Ehrlich? Gar keines ...weil ne normale SR keinen Ölkühler braucht..
Manchmal >100°C zu kommen vertreibt Kondenswasser....Additive zerfallen ab 130°...darunter ist´s eher unkritisch....
So lang Du also oben im Tank/Oberrohr unter 120° bleibst, ist´s OK...
Ansonsten ist das Racimex wohl einfacher dicht zu bekommen, falls doch mal was sifft....
Peter
Seit über 150tkm fahre ich mit Ölkühler ohne Thermostat. Wenn das Öl kalt ist, kühlt es der Fahrtwind nicht, da das delta T zu klein ist. Wenn das Öl heiss ist, ist delta T grösser und es kühlt. Das ist für mich "selbstregelnd".
Im Winter habe ich oben im Rahmen 60°, dazwischen 70° und im Sommer 80°. Ich kenne die Argumente der Hochtemperaturfraktion, meine Erfahrungen sind:
- höhere Öltemperatur, mehr Ölverbrauch
- höhere Öltemperatur, strammerer Steuersatz / Lenkkopflager. Ich versuche, die Schwankungen klein zu halten, fahre bei leicht "spielendem" Steuersatz los und bei 50-80° arbeitet er leicht und verschleissarm. Früher habe ich mit 100° gespürt, dass das LKL strammer wurde.
- Höhere Öltemperatur heisst höhere Kopftemperatur heisst weiter stehende Ventile heisst mehr Geräusch, mehr Verschleiss, öfteres Nachstellen.
- Höhere Öltemperatur heisst mehr Klingelneigung. Meine SR braucht 4 Liter und klingelt nicht.
Ich bin kein Kind von Traurigkeit, und ich mag meine SR. Wir haben ein freies Land, NOCH!
bergige Grüsse
rademacher
Hey,
die Frage hier war ja nicht ob ein Ölkühler sinnvoll ist oder nicht, sondern welcher Ölthermostat wohlmöglich die bessere Wahl ist und warum!
Es gibt da übrigens noch Thermostate von "Jagg". Die werden unter anderem von Kedo vertrieben. Eine andere Marke nennt sich "Empi" und entspricht im Wesentlichen dem Thermostat von Racimex. Die Racimex Thermostate gab es mit "Ohren" (zum Verschrauben auf eine Halterung) und ohne.
Zur Funktion sollte man Thermostate, welche den Ölkreislauf nicht "an" oder "aus" schalten bevorzugen. D.h. der Kreislauf sollte nie komplett unterbrochen werden können. Das eingbaute Thermoelement sollte möglichst so gestaltet sein, dass nichts verklemmen kann.
Diesem System entsprechen z.b. die Thermostate von Jagg, Empi und Racimex. Hier die grundsätzliche Funktion im Bild:
Ein weiterer wichtiger Punkt ist in meinen Augen die Durchflussmenge des Öls. Ein großer Kanalquerschnitt ist meiner Meinung zu bevorzugen. Hier halte ich (aus eigener Erfahrung) den Thermostat von Jagg grenzwertig. Bei mir hat der am Originalmotor funktioniert, allerdings bei der 570er Variante mit großer Ölpumpe nicht. Es hat mir den Simmering Getriebeausgang raus gedrückt. Das war leider kein 48t Motor mit dem Sicherungsblech an der Stelle. Außerdem hatte der Ventiltrieb eine Neigung zum "Klappern".
Überhaupt gilt das mit der Durchflussmenge auch für den Ölkühler selbst und die verbauten Schläuche. Die Querschnitte sollten nicht zu klein sein.
Die Suche hier im Forum nach "Ölkühler"oder "Ölkühler Simmering" spuckt übrigens zu diesem Thema 'ne Menge Informtionen aus. Damit kann man sicher den Herbst und Winter bis ins nächste Frühjahr locker überbrücken.
Grüße
Olaf
...was besser ist, kann ich nicht sagen...nur, dass ich seit 1999 ein Thermostat von Mocal spazieren fahre. Das Teil funktioniert und tut was es soll. Der Kühler selbst ist von einer Tenere. Damals dachte ich, dass es bei einem leistungsgesteigerten Motor nicht schaden kann, wenn die Öltemperatur im Rahmen bleibt. Diese liegt immer unter 90°C, meist bei 80°C.
Sicher ist, dass Öl weniger schnell altert, die Elastomere der RWDRs ebenso. Zudem bleibt die Viskosität höher und somit alle Schmierfilme dicker.
Nachteilig ist der Aufwand und die Kosten, sowie der bereits genannte erhöhte Rücklaufdruck.
HerzlicheGrüße
Mambu
Der Ölkreislauf der SR ist ja verflochten und ich las, dass es verschiedene Ansichten gibt, an welche Stelle der Ölkühler zwischengeschaltet werden soll. Bei mir kommt der Ölkühler nach / über der Rückförderpumpe nach oben ins Oberrohr / Öltank. Was sind die Vor- und Nachteile?
bergige Grüsse
rademacher
Sicher ist, dass Öl weniger schnell altert, die Elastomere der RWDRs ebenso. Zudem bleibt die Viskosität höher und somit alle Schmierfilme dicker.
Danke Mambu, vor allem der letzte Satz ![]()
Zum Mocal Thermostat habe ich eine gegenteilige Meinung.
Klar, das Teil scheint bei vielen gut zu funktionieren. Vor vielen Jahren habe ich aber die Erfahrung mit einem klemmenden Kolben / Dehnstoffkörper machen dürfen. Dabei unterbricht das Mocal leider den kompl. Ölfluß ...die Folgen kann sich jeder selber ausmalen. Ich habe das Mocal damals zerlegt und eingehend inspiziert. Die "Schwachstelle" konnte ich einwandfrei nachvollziehen.
Seitdem fahre ich ein Racimex Thermostat. Konstruktionsbedingt bleibt, egal in welcher Stellung das Teil steht, der Durchfluß immer gegeben.
Beim "Klemmen" bzw "nicht Klemmen" mag mit reinspielen, das die Thermostate eigentlich aus dem Autobereich stammen, wo wir dann aber auch über ganz andere Druckverhältnisse im Ölkreislauf sprechen.
Bei mir kommt der Ölkühler nach / über der Rückförderpumpe nach oben ins Oberrohr / Öltank. Was sind die Vor- und Nachteile?
Je größer die Temperaturdifferenz zwischen Öl im Kühler und der Aussenluft ist, desto effektiver funktionierts mit der Kühlung. Also dürfte ein Ölkühler im Rücklauf auf alle Fälle besser sein, als einer im Ölzulauf, denn da ist das Öl ja schon etwas abgekühlt.
Gruß
Hans
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