Posts by Mopedist

    Neben dem 'Ölschauglas' erinnere ich mich daran, dass bei den technischen Daten (sowohl für die Honda als auch die SR500) behauptet wird, dass eine 'Mehrscheibentrockenkupplung' verbaut sei ;(


    Eine echte Fachzeitschrift, aber der Bericht ist m.E. dennoch sehr nett geschrieben!

    Neulich beim Einkaufen im Supermarkt:


    Ich muss auf meine Liebste warten und dabei fällt mein Blick auf eine Zeitschrift. Die befasst sich lt. ihres Titels mit klassischen Motorrädern. (Da ich keine Schleichwerbung machen möchte, nenne ich ihren Namen hier nicht ;)). Auf dem Titelblatt der Ausgabe 3/24 sehe ich die Ankündigung, dass im Innern des Blattes die SR500 mit Hondas FT500 verglichen wird. Das interessiert mich natürlich. ;)


    Ich blättere also die Zeitung durch und finde tatsächlich einen sehr schön geschriebenen Artikel. Garniert wird er mit ein paar wirklich hübschen Fotos. :thumbup: Man sah mich mit Dauergrinsen im Supermarkt, zumindest solange, wie ich den Artikel gelesen habe.


    Aber: bitte sich nicht auf alles verlassen, was dort steht. ;( Fachkunde versammelt sich eher in diesem Forum - :314: und :)!


    Dennoch:

    Hätte ich nicht bereits eine SR, jedoch Interesse mir einen Oldtimer zu beschaffen: nach diesem Artikel hätte ich mich bestimmt verschärft auf die Suche nach einer SR500 gemacht.


    So aber freue ich mich einmal mehr über meine SR und darauf, mit ihr bald wieder eine Runde zu drehen, so sehr hat mich der Artikel angefixt!

    -Zündkerze nach einigen Startversuchen naß.

    Also kommt wohl Sprit. Was passiert, wenn Du den Benzinhahn auf PRI stellst - läuft der Vergaser dann über? Gibst Du beim Kicken etwas Gas? Dann versuch's vielleicht mal ohne?


    Ansonsten sind meine Aktionen in solchen Fällen (in der genannten Reihenfolge):

    - Beide Anschlussstutzen (Lufi- und Zylinderkopfseite) auf sichtbare Schäden prüfen (Risse, undichter Sitz, ...)

    - Schwimmerstand prüfen und schauen, ob das Schwimmerventil dicht ist

    - Vergaser zerlegen, reinigen (nicht nur Pressluft und Ultraschall, sondern abgerissenenen, nicht abgezwickten! Kupfer-/Nachrichtendraht versuchen durch die Bohrungen zuschieben)

    - Ventilspiel prüfen und ggfs. einstellen


    Wie sieht denn das Leerlaufsystem aus (den TM 36 kenne ich nicht, aber vielleicht gibt es da auch die Möglichkeit einer verbogenen Düsennadel)?


    Ganz wichtig ist es, nur immer eine Sache zu prüfen und dann wieder einen neuen Startversuch zu unternehmen. Viel Erfolg!

    ... kann ich bestätigen, habe ich nach Standzeit über den Winter im Frühjahr auch schon erlebt. Vermutlich korrodiert in diesen Fällen ein Ventilsitz oder -teller etwas und dichtet darum nicht mehr sauber ab :/

    Dieser Teil stimmt nicht ... der Regler regelt so stur er kann auf den Spannungswert für den er gebaut ist. Quasi lastunabhängig.

    Dass der Regler stur beim eingestellten Spannungswert abregelt, stimmt. Wenn jedoch aus der Lima weniger Strom gezogen wird, wird die Abregelspannung früher = bei geringeren Drehzahlen erreicht. Dann erledigt der Regler seine Aufgabe 'früher' im Sinne geringerer Drehzahlen, bei denen die Lima auch weniger Strom liefert, also nur 'quasi', wie Du richtig schreibst.


    Ich hoffe, den Prozess damit verständlich erklärt zu haben :/

    ... wie ist das wenn Licht an ist bleiben noch 5,8 A übrig

    Das macht überhaupt nichts. Der Strom, der fliesst, hängt von der anliegenden Spannung und vom Widerstand des Verbrauchers ab (Ohmsches Gesetz: Strom [I] = Spannung [U] / Widerstand [R]))


    Solange also die Spannung nicht wegläuft = zu hoch wird, zieht der Akku (und jeder andere Verbraucher) nur soviel Strom, wie er (im Falle Akku) aufnehmen kann bzw. er (im Falle Verbraucher) benötigt. Wenn weniger Strom im Fahrzeugnetz verbraucht wird, weil z.B. das Fahrlicht ausgeschaltet ist, regelt der Regler die Spannung früher ab und die Lima liefert weniger Strom

    Die einzige Stelle an der SR, an der eine solche oder ähnliche Feder verbaut ist, ist m.W. -wie bereits erwähnt- die Arretierung des Chokehebels. Insofern rate ich Dir, mal den Chokehebel zu bewegen und zu schauen, ob er im gedrückten Zustand rastet.


    'Rausgspringen kann die Feder dann, wenn die grosse Feder an der Befestigungsschraube gebrochen ist. Geprüft kann das werden, indem versucht wird, den Chokehebel auf dieser Schraube axial zu bewegen - das darf er nämlicht nicht.


    Eine ähnliche, meiner Erinnernung nach jedoch etwas grössere Feder, gibt es auch im Zündschloss - da möchte ich mich aber keinesfalls festlegen.


    Und auch die Theorie vom Gladbacher, dass es eine Feder von einer Zange sein könnte, hat grossen Charme :thumbup:


    Abschliessend: Zu meiner Aussage im ersten Satz lasse ich mich gerne belehren - man lernt ja nie aus! :/

    Davon ausgehend, dass nichts geschraubt oder geputzt wurde, würde ich zuerst eine neue Kerze spendieren. Als nächstes bekäme die Gute einen neuen Kerzenstecker, sollte die neue Kerze keine Änderung bringen.


    Und wenn die beiden Sachen nicht helfen, den bekannten Test mit Bremsenreiniger machen, ob irgendwo falsche Luft gezogen wird.


    Auf die Art und Weise kannst Du ein Stück weit eingrenzen, auf welcher Seite Du suchen musst: Zündung oder Vergaser.


    Vielleicht magst Du ja mal Deine Erkenntnisse hier ausbreiten?


    Ach so: Steuergerät gibt es nicht, nur eine CDI ('Thyristorzündung') für die Zündung

    Passt hoffentlich hierein, ohne den Fred zu kapern:


    Meinem Eintopf habe ich neue Federbeine vom Sponsor gegönnt, habe mich aber von den Angaben in seinem Katalog zum Artikel Nr. 22776 'Fahrergewicht >95kg' täuschen lassen - die Federn sind zu weich (so, wie Gott mich schuf, bringe ich es auf etwa 85kg).


    Jetzt sehe ich verschiedene Abhilfemöglichkeiten:

    1) Noch mal investieren und stärkere Federn beim Sponsor kaufen

    2) Immer auf Federvorspannungsstufe 5 fahren

    3) Federbeine auf die Originalfedern umbauen (dazu muss vom Bund an der oberen Federaufnahme des Federbeines ca. 5mm abgedreht werden)

    4) Vielleicht gibt es von Euch bessere Vorschläge


    Ich neige zur Variante 3), verfüge aber nicht über eine Drehbank. Darum möchte ich in die Runde fragen, ob

    - jemand diesen Umbau schon einmal durchgeführt hat, und wenn ja mit welchem Ergebnis

    - mir jemand -idealerweise aus dem PLZ-Bereich 70, 71, oder 73- die oberen Federaufnahmen abdrehen könnte. Dazu müsste vmtl. mit Hilfe einer Gewindestange eine Aufnahme für die Federaufnahme angefertigt werden


    Danke für die Antworten der hier versammelten (Schwarm-)Intelligenz!

    Zündkerze ist nicht gleich Zündkerze, s. hier: 230904 NGK Kerzencode.pdf


    In Deinem Fall würde ich mal prüfen, ob vielleicht

    * eine entstörte Kerze (=eingebauter Widerstand)

    * an einem entstörten Kerzenstecker (=eingebauter Widerstand) in Verbindung mit

    * einem vielleicht schon etwas porösen und deswegen nicht mehr sauber isolierenden Zündkabel

    verwendet wird?


    Prüfen würde ich ausserdem, ob sich am Stecker zwischen dem aus der Lima kommenden Kabel und dem Kabelbaum evtl. Korrosionsspuren finden lassen und ob der Kontaktdruck gut ist.


    Dem Messwert 294 Ohm würde ich erst einmal keine grosse Bedeutung beimessen, denn das sind rund 10% weniger Widerstand als der Referenzwert. Wie genau ist denn Dein Messgerät, bzw. welche Toleranz hat es? Bei welcher Temperatur wurde gemessen? Wäre der Wert > 330 Ohm, wäre noch die Frage wo wurde gemessen wurde - direkt an der Spule oder an einem evtl. bereits etwas korrodiertem Kontakt?


    Das sind alles Dinge, die die Messung beeinflussen. Wie sagte einer unserer Ausbilder in der nachrichtentechnischen Lehre immer: 'Wer misst, misst oft auch Mist' ;) - das beziehe ich jetzt ausdrücklich nicht auf Dich!

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