Hallo zusammen.
Komme in die Garage, es stinkt nach Sprit, Pfütze unter der Solo.
Hat die doch 47 Jahre nicht gemacht, Benzinhahn ist noch original, Vergaser mit Schwimmernadelventil auch.
Also Benzinhahn ausgebaut, die Nase am on/res/pri-Blech weggeschliffen und den Hebel einige mm gekürzt.
Wieder eingebaut und Hebel senkrecht nach oben gestellt, Hahn ist dicht, habe jetzt eine "off"-Stellung.
Soweit nichts neues.
Aber die Yamaha-Ings haben ja eigentlich was gebaut, was schön automatisch funktioniert(e).
Also Reparatursatz von Tourmax bestellt, vorsichtig die neue Membran eingebaut (auch die Feder ein wenig gelängt), dann noch die 5-Loch-Dichtscheibe samt Dichtring fürs Küken getauscht.
Auf der Werkbank funktioniert die neue Membran, macht also zu ohne Unterdruck und auf mit Unterdruck.
Eingebaut, Hahn auf "on", Sprit rein und 10 min gewartet - es läuft raus aus der Überlaufleitung und stinkt wieder (s.o.).
Ok, hab ja die "off"-Stellung.
Hat also mit der neuen Membran aus dem REP-SATZ schon mal nicht funktioniert.
Nächster Tag:
Hahn läßt sich nicht mehr drehen - war doch vorher schön leichtgängig.
Also wieder Sprit ablassen, Küken rausbauen, ist wohl zuviel Druck über den Wellring.
2 U-Scheiben (für die beiden Kreuzschlitzschrauben) zwischen on/res/pri-Blech und Benzinhahngehäuse - weniger Druck und wieder leichtgängiger und alles noch dicht.
Heute:
Hahn bombenfest und nur mit Gewalt zu bewegen!
Wieder Sprit raus, Küken raus, Kükendichtring und 5-Loch-Dichtscheibe aus dem REP-SATZ rausgebaut. Beide Dichtringe waren so weit aufgequollen, dass das nicht leichtgängig sein kann.
Alte Dichtungen wieder reingebaut und dicht und leichtgängig, auch ne Stunde später noch.
Fazit:
Der REP-SATZ ist sein Geld nicht wert. Benzinhahn wird ab jetzt manuell betätigt.
Grüße
Harry
...mal sehen, was der 2.Rep-Satz (für den Vergaser/das Schwimmernadelventil) so taugt