Posts by Kuntzinger

    Hallo Leute,

    danke für alle Genesungswünsche. OP ist soweit gut überstanden. Jetzt brauchts Geduld........und der Sommer ist quasi gelaufen.

    Die Rolle als "Einarmiger Zwangszuschauer" ist mir schon jetzt zu blöd!!!!


    Aber unter dem folgendem Link ist ein Video vom Altmeister Egon Müller mit Eindrücken vom Krowdrace in Brokstedt anzuschauen.

    bei YouTube auch unter: Flattrack-Club Brokstedt 44 0


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    Vielleicht kann ich mich ja irgendwie zum "Golden Hotshoe Day" in den Norden verbringen und mit Euch Nordlichtern einen Schnack

    tätigen....;-))

    Weil ich gerade mal im Forum am Lesen und Schreiben war......nach langer Zeit mal wieder ein Update....

    auch nach sechs Jahren ( wenn der Versuchszylinder aus Rijeka 09/18 mitgerechnet wird ) versehen alle

    Zylinder in den unterschiedlichsten Motorkonzepten und Hubraumklassen ohne Beanstandungen Ihren Dienst

    ( nur der von Juwi hat leider eine Beschädigung der Lauffläche durch einen Ventilabriss erleiden müssen und wartet

    seither auf eine neue Laufflächenbeschichtung )

    Die 500er Rennmotoren mit 88er Bohrung und 84 mm Hub sowie die 97er mit Kurzhubwelle sind neben den 620er Motoren

    die bisher am häufigsten und mit Nikasil beschichteten Laufflächen verbauten Zylinder (etwas 2/3 und meistens in SR-Fahrwerken ).

    Das andere 1/3 hat große Laufbuchsen mit 100er Bohrung bekommen und arbeitet in 660ccm oder neuerdings fast nur

    noch in 690ccm XT-Fahrwerken ............die zugegebenermaßen aufwendige Herstellungstechnologie auf Basis eines gegossenen

    Rohlings aus einer AlSIXX Legierung mit anschließender Wärmebehandlung und der anschließenden CNC Bearbeitung war also für Haltbarkeit und Passgenauigkeit sowie Flexibilität für verschiedene Hubräume als auch diverse Modifikationen keine schlechte

    Entscheidung.

    Jeder Zylinder hat seine eigene Nr. unter dem Steuerkettenspannerflansch.

    So ist die Geschichte und der Werdegang auch in Zukunft gut nachzuvollziehen.


    Also dann, laßt Euch den Spaß am Motorradfahren nicht nehmen und vielleicht sehen wir uns ja mal wieder irgendwo,

    wenn meine Schulter wieder ausgeheilt ist.........hab mir das Eckgelenk gesprengt und bin erstmal Zuschauer......


    Gruß vom Kuntzinger

    Hallo Motorsportfreunde,

    nach einer Netzhautablösung im letzten Jahr (wahrscheinlich verursacht durch einen "Steinschlag" durch die Schaumstoffdichtung der MC-Brille beim FT-Rennen ) und einer Schultereckgelenkssprengung vor ein einigen Wochen bin ich zwangsweise im motorsportlichen Abseits gelandet.

    Dennoch habe ich die Flattrack-Szene und speziell die Entwicklung der Krowdrace-Serie natürlich aus der Ferne verfolgt.

    Nach dem Ausstieg von Indian Motorcycle als Hauptsponsor und der damit verbundenen Verlagerung der gesamten finanziellen Sicherstellung der Veranstaltung auf zwei Privatpersonen ( Orga ) konnte sich das "Low-Budget" Konzept leider nicht mehr halten.

    Das ist sehr schade. Dennoch besteht berechtigte Hoffnung auf ein "Weiterleben" der in den letzten fünf Jahren stark gewachsenen Flattrack-Szene. Im Norden wird es nach dem letzten Krowdrace-Rennen am 8.-9.06.24 siehe oben am 12.-13.07.24 den

    "Golden Hotshoe Day" auf dem Holstenring beim MSC Brokstedt geben........auch inzwischen eine Kultveranstaltung für alle, die Benzin und Rock´n Roll lieben.....

    Jedenfalls ist die SR-Szene auf Flattrackern inzwischen zahlreich und regelmäßig am Start. Das konnte ich als Zuschauer am vergangenem Wochenende auf der Bahn des MC Meißen bei perfektem Wetter, extrem professioneller Organisation durch die Speedwaymannen des Clubs und einem in allen Klassen zahlreich besetzten internationalem Starterfeld mit Freude beobachten.

    Im Rennen der Classic-Klasse waren die SR-Fahrer Lucas Gregorowicz (9), Linus Welter (123) und Mio Welter (124) am Start.

    Nachdem in drei von vier Vorläufen die bekannte sächsische AWO von Rene Nawrath (113) auf Platz 1 einlief, konnten dann aber im Finale Andreas Steinhofer (66) auf Honda FT500 ( mit dem ich mir ja vor zwei Jahren auch schon das ein oder andere tolle "Gefecht" geliefert habe ) vor Lucas und Rene nach einem sehr spannenden Fight die Podestplätze belegen.

    Anschließend wurde die erste sächsische Flattrack-Meisterschaft ausgefahren (nur Fahrer aus Sachsen aber alle Maschinentypen und Baujahre zugelassen )

    Da war dann nur eine sächsische SR mit dem Rooky (Neuling) Fredi Weidemanns im Feld gegen die Sportenduros und den erfahrenen AWO Treiber R.Nawrath, der immerhin auf dem alten Simson-Schlachtross den 4.Platz belegen konnte, chancenlos.


    Fazit:

    Ich bin mir sicher, es geht weiter! Vielleicht mit einigen FT-Rennen unter Orga der bekannten Speedway-Clubs sowie von den Mannen in Meißen und auch schon in Wittstock und Brokstedt durchgeführt.

    Am Ende liegt es aber immer am Engagement, Interesse und einer zahlreichen Teilnahme der Fahrer im Oval und der Zuschauer auf den Rängen. Jedenfalls habe ich meine Flattrackrennen immer als Motorsport in seiner ursprünglichen Form in einem Umfeld großer Kameradschaft unter den Fahrern und einem einzigartigen Spirit aller Beteiligten erlebt.

    Dafür bin ich Herrmann Köpf und Martin (Martino Berlino) von KROWDRACE dankbar. Sie haben die FT-Szene in Deutschland wiederbelebt. Ihr Idealismus war deshalb nicht umsonst. Ich werde jedenfalls alles daransetzen wieder hinreichend fit zu werden, um nochmal irgendwann wieder mit meiner SR "FT505" an den Start gehen zu können........


    In diesem Sinne.......Angasen.....alles was geht.....nicht unterkriegen lassen

    Gruß und Blues vom Kuntzinger

    mal eine dünnere Seele probieren bzw. empfehle ich nach so langer Zeit mal einen komplett neuen Bowdenzug.

    Persönlich benutze ich nur noch hydraulische

    Kupplungssysteme…..einmal schätzen gelernt…niemals wieder was anderes ( das ist nur meine ganz persönliche Meinung und ist sicher die teuerste Variante. Macht man aber nur einmal!)

    Viel Erfolg.

    Gruß Kuntzinger

    So wie ich das herauslese, sind die 44 mm der Außendurchmesser und der angesprochene Krümmer aus der „Schmiede“ hat 2mm!!!! Wandstärke…..also viel Gewicht + 40 mm Innenquerschnitt…. Dann noch die gewünschte Reduktion…..ich komm da nicht ganz mit….aber der Bodi weiß ja, was er will und kann uns ja später über sein Werk, die Details und das Resultat berichten…..

    Ich klink mich mal wieder aus.

    Gruß Kuntzinger

    Bodi,

    um den richtigen Durchmesser für einen zu Deinem Projekt passenden „Powerkrümmer“ zu definieren, bräuchte es Angaben zu den relevanten Komponenten Deines Motoraufbaus. Einfach nur ein Ofenrohr montieren geht meist nach hinten los. Aber das weißt Du sicher selbst.

    Viel Erfolg

    Schonmal Danke für die Infos. Bin seit gestern beruflich unterwegs und habe mir die Nr. auf den Dämpfern nicht aufgeschrieben.

    Uwe

    ich werde mich bei Dir mal wegen des Gutachtens nächste Woche melden. Ich denke, damit komme ich dann klar.

    Vielen Dank schonmal.

    Kuntzinger

    Hallo Leute,

    hat jemand von Euch Öhlins Stoßdämpfer an der SR verbaut? Wenn ja, dann könnt Ihr mir helfen. Ich habe solche Dämpfer. Aber leider läßt sich das Gutachten nicht mehr auftreiben.

    Mit der „707“ wird’s jetzt langsam ernst auf dem Weg zur Zulassung……. Bitte meldet Euch im Falle der Fälle und natürlich wird jede Hilfe „ gefeiert“ besten Dank im voraus…..

    Gruß und Blues vom Kuntzinger

    Sehr schön….wenn wir hier beim Bedanken sind, dann möchte ich mich gerne auch bei XTheo und Christian für die geleistete „Kopfarbeit“ und die eine oder andere fachliche Unterhaltung bedanken. Letztlich seid Ihr es gewesen, die mir die Motivation gegeben haben mit den CNC-Projekten rund um die „Dampfmachenden“ Teile des Agregates loszulegen…… und inzwischen ist da ja ein interessantes Team zusammengewachsen……Also nochmal auch von mir und den Jungs ein herzliches Dankeschön gen Nord und Süd.

    Weitermachen!

    Gruß Kuntzinger

    wie die Zeit vergeht.......und ich hätte vor vier Jahren nicht gedacht, dass die Nr. 052 ( vorbereitet für 100,00 mm Laufbuchsen Montage für einen 690 iger Motor ) neben der Nr. 016 ( 97,00 mm mit Nikasilbeschichtung seit drei Jahren einbaufertig ) mal auf dem Tresen liegt......ich hoffe, ich komme irgendwann noch dazu, meine eigenen Projekte vollumfänglich fertigzustellen. Besonders in den letzten 12 Monaten geht mir etwas die Motivation und Kraft aus.....überall ist man am Kämpfen, nur um Fertigungsprozesse und Technologien im Land zu retten.....da bleibt kaum Zeit für anspruchsvolles Hobby.....zumal es ja direkt von den gesellschaftlichen Umbrüchen bedroht ist.

    Motorenbau vor dem Aus?......Noch nicht! Aber die Luft wird immer dünner.

    Sorry, es hat mich kurz überkommen.

    Gruß und Blues vom Kuntzinger

    Zausi,

    interessanten Beiwagen hast Du da…..gefällt mir.

    Zum Thema:

    Was ist denn bei Dir „ eine scharfe Nockenwelle“ ? „ Scharfe Nockenwellen“ sollten in aller Regel mit den richtigen Zutaten kombiniert werden, damit ein schmackhafter Eintopf zubereitet werden kann.

    Aber eines ist Gewiss, Dein Auspuff ist für nichts außer Leistungsreduzierung zu gebrauchen. Zündung kontrollieren ist natürlich immer gut, wahrscheinlich aber nicht Dein Hauptproblem.

    Zu einem Gespann würde ich sicher keine NW für Spitzenleistung ( Oberer Drehzahlbereich ) wählen. Und Versuchs mal mit dem Original Auspuff als ersten Test. Der ist auf jeden Fall besser als die Zigarre.

    Wenn Du die Herkunft und Ausführung Deiner NW weißt, dann kann Dir hier auch mit exakteren Antworten geholfen werden.

    Viel Erfolg

    Gruß Kuntzinger

    Wegen verschiedener Nachfragen noch ein informeller Nachtrag:

    Die Kopfdichtungen sind beidseitig beschichtet. Das ist ein entscheidender Unterschied zu den üblichen

    Papp-Dichtungen. Also bitte bloß nicht mit irgendwelcher Dichtpampe bestreichen.

    Einfach Dichtung auflegen, Metallringkante zum Zylinder und auch einmal zum Zylinderkopf hin kontrollieren.

    Und auch vor der Endmontage einmal Zylinder, Dichtung und Kopf zusammenstecken und auf genaue Flucht

    der Brennraumkante zur Zylinderwandung + gleichmäßigen Sitz der Dichtung dazwischen prüfen.

    Einmal richtig ausgerichtet und aufgelegt, verrutscht die Dichtung auch nicht mehr (5/10 Toleranz in den Passhülsenbohrungen habe ich vorgesehen) Diese Toleranz hat sich bewährt, weil oft die Passung zwischen Dichtung

    und Hülse keinen Spielraum zuläßt. Solange der Brennraum im Guss perfekt sitzt ist das kein Problem.

    Ein minimaler Kernversatz kann aber bei Gussteilen schon vorkommen. Dafür ist der minimale Spielraum, den die

    Dichtung hier bereithält.


    Sorry, für die Profis ist das sicher kalter Kaffee. Aber für den einen oder anderen Ersttäter möglicherweise hilfreich.


    Salut2

    Kuntzinger

    Hallo Leute,

    ich muß in Kürze unbedingt nochmal für mich selber einige der sehr gut dichtenden Kopfdichtungen

    aus Reinz-Material Laserschneiden lassen. Auch der umlaufende Stahlring zum Brennraum wird gelasert

    und anschließend sauber in die Dichtung eingesetzt.

    Bei min. 10 Dichtungen ( egal welches Bohrungsmaß also von 88,00-100,00mm ) würde der Spaß um die

    50,00 € / Dichtung kosten. Materialstärke würde ich 1,1 mm vorschlagen (1/10 mm setzt sich die Dichtung

    beim Anziehen. Vorteil im Alltag: Auch bei nicht absolut sauber geplanten Dichtflächen funktioniert die Dichtung

    perfekt. (Nach Entfernen alter Dichtungsreste sind ja oft kleine Kratzer auf manchen Kopfdichtflächen vorhanden )

    Bei gelaserten Aludichtungen soltte dagegen eine absolut tadellose Oberfläche unbedingt vorhanden sein.


    Wer sich mit ranhängen möchte, kann sich gerne bei mir melden. Sollte aber schnell gehen. Das ist kein kommerzielles

    Angebot. Für 88,00 , 89,00 , 95,00 , 97,00 und 100,00 habe ich schon die Laserdaten fertig. Andere Bohrungsmaße sind aber

    auch schnell umgearbeitet.


    Gruß Kuntzinger

    Warum die nicht mehr verkauft werden? Genau deshalb……:-(

    Ich habe selber so ein Teil in meinem Flattracker verbaut. Da gehört aber meiner Meinung nach noch ein Knotenblech außen um die Schwingachse, welches dann auch mit den Schwinarmen und den Querblechen zusätzlich Spannung von den wenigen Zentimetern Schweißnaht zwischen Schwingachsrohr und den Profilen der Schwinge wegnimmt und für Steifigkeit sorgt.

    Das Schadensbild stammt von einer SR, welche auf der Rennstrecke ( Moto Trophy ) gefahren wurde……bis die Schwinge beim Bremsen vor einer Kurve auseinandergerissen ist…..

    Der „glückliche“ EBay Käufer sollte da unbedingt nachbessern.

    Persönlich glaube ich auch nicht, dass die Schwingen in Thailand eine Warmauslagerung nach dem Schweißen bekommen. Ich habe das mit meiner Schwinge nochmal gemacht.

    Ob das was gebracht hat? Ein etwas besseres Gewissen vielleicht;-) Bis jetzt hält sie jedenfalls und ich habe ein Auge drauf.


    Die Alu-Schwingen von „Over-Racing“ aus Japan kosten inzwischen weit mehr als 1000,00€…..Das sollte nachdenklich machen.

    Gruß Kuntzinger

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