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Zum Ende der Seite springen Kettensatz Verschleißgrenze erreicht?
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Axilator
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Kettensatz Verschleißgrenze erreicht? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Kettensatz wechseln oder geht das noch?

Axilator hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
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20.07.2021 11:07 Axilator ist offline E-Mail an Axilator senden Beiträge von Axilator suchen Nehmen Sie Axilator in Ihre Freundesliste auf
Hiha
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RE: Kettensatz Verschleißgrenze erreicht? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Ritzel solltest Du auf alle Fälle wechseln. Ob die Kette schon dahin ist, kannst DU evtl am Kettenrad erkennen: Wenn das noch gut ist, sollte man die Kette kaum abheben können.
Es ist IMHO eine Mär, dass man den Kettensatz immer komplett wechseln muss. Ritzel halten einfach durch ihre viel höhere Beanspruchung nicht so lang wie Kette und Kettenrad. Wechselt man es rechtzeitig und wartet nicht bis zum bitteren Ende, lebt der Rest länger.
Gruß
Hans

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Hiha: 20.07.2021 11:23.

20.07.2021 11:22 Hiha ist offline E-Mail an Hiha senden Beiträge von Hiha suchen Nehmen Sie Hiha in Ihre Freundesliste auf
TankSR
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Hi

Da muss ich mich gerade mal outen.
Ich mache das heimlich und stillschweigend schon seit dreißig Jahren so, bei verschiedenen Mopeds.
Ritzel bei sichtbaren Spuren sofort.
Kette ist bei mir aber spätestens dran, wenn sie ungleichmäßig gelängt ist oder sich vom Kettenrad abheben lässt.
Kettenräder habe ich so selten wechseln müssen (OK, habe auch keine Mopeds mit Kette gehabt die über 50PS hatten, da war Kardanwelle angesagt).

viele Grüße

Matthias
20.07.2021 11:56 TankSR ist offline E-Mail an TankSR senden Beiträge von TankSR suchen Nehmen Sie TankSR in Ihre Freundesliste auf
Hiha
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Ungleichmäßig gelängte Ketten kamen mir bisher nur dann unter, wenn der Besitzer der Kette zu wenig Durchhang gegeben hatte, sprich: Zu starke Kettenspannung, oder wenn die o-Ringlose sehr stiefmütterlich geschmiert worden ist.
Gruß
Hans
20.07.2021 14:21 Hiha ist offline E-Mail an Hiha senden Beiträge von Hiha suchen Nehmen Sie Hiha in Ihre Freundesliste auf
Axilator
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Themenstarter Thema begonnen von Axilator
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Das Kettenblatt hinten sieht noch gut aus und die Kette lässt sich kaum davon hochheben. Habe nun das Ritzel getauscht, aber auch kein Neuteil sondern ein weniger verschlissenes aus der Grabbelkiste probiert. So eins mit 2 M6 Gewinde. Eine der beiden Zahnflanken sah bei dem noch wie neu aus. Das habe ich nun umgedreht eingebaut und es rubbelt nix mehr. Es läuft deutlich ruhiger als vorher. Beim alten Ritzel waren beide Flanken deutlich abgenutzt obwohl ich das seit 20.000 nie gewendet habe. Weiß aber auch nicht, was vorher damit geschah.

Beim Ausbau des alten Ritzels konnte ich die Mutter von Hand abschrauben, nachdem ich das Sicherungsblech aufgebogen hatte. Kommt das öfter vor? Sollte man das öfter überprüfen? Man merkt es ja erst, wenn die Sicherungsbleche aufgebogen sind.

Ich habe keinen Drehmomentschlüssel für 1/2" aber die Mutter mit großer Ratsche und 32 Nuss bei eingebauter Kette ziemlich fest angezogen. Gleichzeitig auf der Bremse gestanden. Bestimmt genau 70Nm ;-) Die Welle und der Vielzahn waren zu meiner Überraschung gar nicht fettig sondern staubtrocken und sogar etwas roströtlich. Hab das alles so trocken gelassen wie es war und wieder zusammengebaut.

Eigentlich wollte ich ja dann die M6 Gewinde zur Mutternsicherung nutzen, aber wenn ich die Mutter richtig festziehe, sitzen die Gewinde so ungünstig, dass sie gar nicht passen oder nicht gegen Aufgehen sichern.

Hab dannlieber das alte Blech wieder eingebaut. Und zum Schluss einmal Molykote auf die Zähne und dann Kette gespannt und los.

Heute keine Kosten. .

Danke für eure Einschätzung und die sehr pragmatischen und nützlichen Tipps!

Cheers!
20.07.2021 18:23 Axilator ist offline E-Mail an Axilator senden Beiträge von Axilator suchen Nehmen Sie Axilator in Ihre Freundesliste auf
Tscharlie Tscharlie ist männlich
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Wer wirklich "Kette sparen" will, reinigt diese regelmäßig und gibt nicht ruckartig Gas.

Denn bei gleicher Dimension, hält die Kette bei der 100 PS starken FZ 750 länger als bei der 32 PS SR 500. Der 4 Zylinder packt einfach sanfter zu.
20.07.2021 19:14 Tscharlie ist offline E-Mail an Tscharlie senden Beiträge von Tscharlie suchen Nehmen Sie Tscharlie in Ihre Freundesliste auf
maro500
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Vorsicht bei nicht knallfester Ritzelmutter Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Guten Abend Axel,
ich habe mir die Welle fürs Ritzel halb ruiniert mit einem zu toleranten Ritzel, nicht richtig festgezogen.
Du hörst das im Fahrbetrieb, im 5ten Gang bei 3000 Umin, dass der Antrieb etwas hackt. Das Ritzel darf NULL Drehfreiheit auf der Welle haben, sonst frisst das Ritzel die Verzahnung der Welle langsam auf.
Meine Frau stellt sich rechts auf die Bremse und ich ziehe links die Mutter mit einer Verlängerung fest.
Ansonsten, schonmal an anderer Stelle geschrieben, mein Sparprogramm:
Ritzel 5000km fahren, dann die Kette um einen Zahn umhängen. Ritzel wieder 5000km fahren , dann wenden. Ritzel wieder 5000km fahren, wieder einen Zahn umhängen.
Wenn das vorbei ist, zweites neues Ritzel montieren und Prozess wiederholen.
Optimierung: ungerade Zähnezahl fahren, ich nehme 17, das spart das Umhängen um einen Zahn.
Weitere Optimierung: Kettenrad hinten bei Verschleiss um einen Zahn umhängen, ggf wenden. Ich fahre 520er Kette, da ist wenden kein Problem.
Noch besser für den Verschleiss: 17 auf 43 fahren, jeder Maschinenbauer lernt, ungerade auf ungerade hält länger, 16 auf 42 ist hochgradig uninintelligent. Solo fahre ich gerne 17 auf 41.
Eine gute Kette (RK oder DID) hält bei mir auf diese Weise 40-50tkm, ich bin mit Ketten pingelig, die ist dann erst 2/3 "ab".
Kette öle ich mit haftfähigem Teflonöl, erhältlich im guten Zweiradhandel.
Grüsse aus der Eifel
maro
20.07.2021 22:01 maro500 ist offline E-Mail an maro500 senden Beiträge von maro500 suchen Nehmen Sie maro500 in Ihre Freundesliste auf
Panzer
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Eigentlich wollte ich ja dann die M6 Gewinde zur Mutternsicherung nutzen, aber wenn ich die Mutter richtig festziehe, sitzen die Gewinde so ungünstig, dass sie gar nicht passen oder nicht gegen Aufgehen sichern.

Einfach das Ritzel anders auf die Verzahnung setzen. Ich hatte mein Ritzel auch immer mit ner Inbusschraube gesichert. Jetz ist mir, warum auch immer, das lose Ritzel hinterm Deckel rumgeflogen. Habe mir gerade ein neues Motorgehäuse besorgt.....Ich werde wahrscheinlich wieder das Originalsicherungsblech benutzen, obwohl das auch nicht immer so funktioniert.
21.07.2021 07:40 Panzer ist offline E-Mail an Panzer senden Beiträge von Panzer suchen Nehmen Sie Panzer in Ihre Freundesliste auf
Hiha
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Zitat:
Original von Axilator Die Welle und der Vielzahn waren zu meiner Überraschung gar nicht fettig sondern staubtrocken und sogar etwas roströtlich. Hab das alles so trocken gelassen wie es war und wieder zusammengebaut.


Das ist kein normaler Rost, sondern Passungsrost = Tribokorrosion, sie entsteht durch die lockere Mutter, wenn das Ritzel in der Verzahnung kleine Bewegungen machen kann. Abhilfe ist -ausser durch ein präziser und eng gefertigtes Ritzel- indem man die Verzahnung mit einem Festschmierstoff, Anti-Seize-Paste oder sowas einreibt. ICH würds nochmal aufmachen und DORT die MoS2-paste aufpinseln.
Gruß
Hans
21.07.2021 08:36 Hiha ist offline E-Mail an Hiha senden Beiträge von Hiha suchen Nehmen Sie Hiha in Ihre Freundesliste auf
Axilator
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Danke für den Tipp. Hab ich nun so gemacht also nochmal auf, entstaubt und alles mit Bremsenreiniger sauber, Molykote auf die Welle, fest angezogen und die Mutter mit 2 Stück M6 Inbus Schrauben mit kleinem Sprengring und Locktite mittelfest gesichert. Das alte Sicherungsblech habe ich weggelassen.

Cheers!
24.07.2021 15:27 Axilator ist offline E-Mail an Axilator senden Beiträge von Axilator suchen Nehmen Sie Axilator in Ihre Freundesliste auf
motorang motorang ist männlich
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Ich würde das Sicherungsblech zusätzlich draufbauen, aber die Ohren halt nicht umlegen. Damit stellst Du sicher, dass Du die Mutter tatsächlich gegen das Ritzel anziehst und nicht nur gegen die Verzahnung der Anstriebswelle.

Gryße!
Andreas, der motorang

__________________
der liebe gott will nicht, dass aluminium glänzt (kohai) * Bucheli-Projekt, Forums-Einsteigerwissen, Sölkpasstreffen > motorang.com/sr500

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von motorang: 25.07.2021 08:06.

25.07.2021 07:50 motorang ist offline E-Mail an motorang senden Homepage von motorang Beiträge von motorang suchen Nehmen Sie motorang in Ihre Freundesliste auf
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