Schleudersumpf Kurbelwelle

  • Hallo Frank,


    ja, das festsetzen mit ein paar Körnerschlägen ist normal.


    Wenn der Innensechskant bereits ausgenudelt ist hat wahrscheinlich schon jemand versucht die Madenschraube raus zu drehen. Meistens sitzt diese durch das "verstemmen" aber so fest das selbst ein gut passender nagelneuer Inbusschlüssel durchrutscht. Bevor man lange rumfummelt, die Schraube am besten ausbohren.


    Das "Öffnen" lohnt bei den meisten Kurbelwellen, denke das Foto spricht für sich

  • Torxnuß reinkloppen und aufmachen. :411:

  • Moin Peter,


    komme nochmal auf diesen und den genannten Thread zurück


    Anscheinend hat Yamaha die Innensechskantstopfen ja in fast allen Ihren Motorrädern und deren Kurbelwellen verbaut


    Abschließend gab es aber nirgendwo eine Antwort wo man die Teile in original Stahl herbekommt


    Ullrich Meckfessel hat mir drei Kurbelwellen instandgesetzt, da waren dann auch neue Schrauben drin, eine Antwort was er dort eingebaut hat blieb man mir schuldig !


    Also wie ist denn nun die Lösung, Messing oder was größeres in metrisch einbauen ?


    "Ich bekomme die am besten raus wenn man 5mm durchbohrt und den Inbus weiter reinschlägt, dann kann man die Schraube am Ende gar wieder hart zulöten oder schweißen"


    Gruß Michael

    --------------------------------------
    Gruß von Daheim


    Michael

  • Moin.


    Wenn die Schraube erfolgreich rausgedreht ist, gab es diesen Tipp (habe ich auch so gemacht):

    mit passenden Außengewindeschneider (Bild) Gewinde auf den Kopf einer M6-Standard-Inbus-Schraube schneiden, Kopf dann absägen, bündig mit Mittelfest ins Loch schrauben und mit 3 Körnerschlägen fixieren. Fertig.
    Das mitgezeigte Bit hat das Rausdrehen sehr erleichtert.

    Gruß - Ingo

    Du weißt: wir können auch E-Mail oder Telefon.

    Wer Fehler im Text findet darf sie behalten. :310:

    Einmal editiert, zuletzt von rogger () aus folgendem Grund: Anhang war weg

  • Ich nochmal.

    Sorry, hatte nur deine Frage im Bild und die darüber liegenden Lösungsangebote nicht gesehen.

    - Ingo

    Wer Fehler im Text findet darf sie behalten. :310:

  • Ich hab mal vor Ewigkeiten beruflich u.A. kleine Druckminderer mit Manometern versehen, wobei ein stählerner Blindstopfen, Inbus, konisch, zölliges Rohrgewinde übrig blieb. Diese konischen Rohrgewindestopfen haben nur ungefähr 10mm Durchmesser und beinahe die Steigung 1mm. Die Dinger passen wie die Faust aufs Auge, die Erinnerung sagt R1/8" 28G, und die Tabelle meint, dass das stimmen könnte.

    BSPT Kegeliges Whitworth-Rohrgewinde DIN EN 10226-1 und DIN EN 10226-2

    Gruß

    Hans

  • ...ich habe bisher die Stopfen immer mit dem Schlagschrauber raus und nach Reinigung wieder reingedreht... :411:


    Herzliche Grüße

    Mambu

  • Sorry, habe es gerade erst gelesen...

    Abschließend gab es aber nirgendwo eine Antwort wo man die Teile in original Stahl herbekommt


    Ullrich Meckfessel hat mir drei Kurbelwellen instandgesetzt, da waren dann auch neue Schrauben drin, eine Antwort was er dort eingebaut hat blieb man mir schuldig !

    Der gute Mann lebt davon und wird schon von daher nicht alle seine "Geheimnisse" einfach so preisgeben.



    Hier im Kreis sieht das zum Glück ein wenig anders aus ;)


    Das original Gewinde ist definitiv G 1/8" (zylindrisch). Soweit mir bekannt, gehen einige Instandsetzer aber gerne her und verbauen als Ersatz auch M10x1.


    Im Handel gibt es Stahl Innensechskant Verschlußschrauben DIN 906 mit entsprechenden zylindrischen aber auch konischen Gewinde. Entsprechend eingeklebt und verstemmt dürften beide auch den Zweck erfüllen.


    Mein ultimativer Forums Tipp sind BuchtSchrauben(134020568202). Wenn man länger sucht, eventuell auch andere Plattformen, wird man diese sicherlich auch in "schwarz" finden.


    Zum Ausbohren nehme ich Bohrer mit 8,7 oder 8,8mm ...danach lässt sich der verbleibende Gewinderest einfach entnehmen.


    Alles auf eigene Gefahr und viel Erfolg


    edit: Fehlerteufel

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