Kupplung trennt nicht! Hilfe gesucht...

  • Guten Abend.


    Habe heute den ganzen Tag geschraubt und wollte gerade mal die Straße


    hoch und runter fahren.


    Leider trennt die Kupplung so garnicht. :s:




    Habe den Motor komplett neu gemacht und teilweise machen lassen.


    Habe bei der Kupplung neue Kupplungsscheiben. Nen verschleissarmeren


    Kupplungsdruckpilz, ne bessere Kupplungsdruckstange nen neuen


    Kupplungsausrückhebel. Neue Federn.




    Man hatt mir mal erzählt bei der Kupplungsdruckstange kann man an einer


    Seite den Kopf abnehmen, eine Scheibe zwischenlegen und dann


    Planschleifen.


    Muss ich dafür wie bei einen Gewinde drehen oder nur ziehen?




    Würde dies Helfen?


    Gibt es noch einen anderen Tipp?


    Außerdem geht die Kupplung sehr sehr schwer zu betätigen.




    MFG
    Moritz
    Vielen dank für jeden Beitrag


    PS:
    Die Exenterschraube (Kupplungseinstellschraube) ist korrekt eingestellt.

  • Mal auf ganz doof, die Kupplung hast aber eingestellt ? :411:

    "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten"

  • Hallo Moritz,
    alles richtig eingebaut? War der Kupplungskorbzahnkranz plan mit dem Primärzahnrad auf der Kurbelwelle?
    Trennt die Kupplung überhaupt nicht? oder wie stellt sich der Fehler genau dar?


    Gruß
    Uwe

  • Eingebaut habe ich alles denk ich mal richtig.
    Laut Büchli und nach den Pfeilmakierungen.


    Die Kupplung trennt anscheinend garicht oder nur ganz wenig.


    Wenn ich die Maschine aufbocke und antrete dreht sich das Hinterrad trotz


    Leerlauf ganz langsam.


    Wenn ich in den Ersten schalte dreht sich das Hinterrad mehr. Beim Gasgeben


    dann finde ich nimmt es das Gas nicht richtig an? Ist aber nur so Gefühlt.


    In den 2ten kann ich überhaupt nicht hochschalten.


    Wenn ich Sie also im Stand auf allen beiden Reifen antrete und anschließend


    in den Ersten gehe macht es einen rumps und aus die Maus.


    MFG
    moritz

  • Einfach ´mal das Zahnrad hinter dem Kupplungskorb (das zum Oelpumpenzahnrad geht) umdrehen. Das war´s dann i.d.R. schon.


    (Nachsatz: Meistens kann diesen Einbaufehler erkennen, indem man nachschaut, ob Primärritzel und die große Verzahnung des Kupplungskorbes genau fluchten. Wenn nicht, ist das Zahnrad hinter dem Kupplungskorb verkehrt herum eingebaut, was man oft nicht bemerkt. Ich hatte diesen klassischen "Anfängerfehler" auch gemacht gehabt und durfte dann erst den Kupplungskorb wieder abbauen, um das Zahnrad dahinter umzudrehen; erst dann funktionierte auch die Kupplung.)

  • Wenn Hetzer recht hat, kann die Ritzelfluch nicht korrekt sein (wie oben schon beschrieben)
    Kommst du mit dem Leerweg am Kupplungshebel (Motor) genau auf die Angussnase?


    Uwe

  • Hetzer Danke für den guten Tipp das werd ich mal achecken wenn ich den Motor aufmach.
    Bin mal gespannt ob ich doch nicht richtig aufs Büchlibild geschielt habe.


    Uwe Ja ich komme genau an die Ausgussnase.
    Die Feststellmutter konnte ich auch sehr gut einstellen.


    MFG
    Moritz

  • hi -


    ...und dann war da noch das problem von wegen der unterlagsscheibe vor'm einzellager und der nicht vorhandenen scheibe beim doppelreihigen...
    hatte *ganau* dieses problem...


    check.


    g max ~:)

  • Quote

    nicht vorhandenen scheibe beim doppelreihigen


    Welche Scheibe meinst du denn?
    Oder was meinst du mit doppelreihigen dann kann ich bei ner Skitze nachsehn welche Scheibe das ist.
    #MFG
    Moritz

  • Was mich mehr irritiert, sind diese zweifelhaften Fakten:


    Quote


    Nen verschleissarmeren Kupplungsdruckpilz,
    ne bessere Kupplungsdruckstange
    Neue Federn.


    Der Kupplungspilz verschleißt nicht. Ich hab auch nohc nie einen Verschlissenen gesehen.


    Die Kupplungsdruckstange ist entweder gut, oder hin. Eine "Bessere" bedeutet also, ein Bessere wie Deine alte, kaputte?


    Neue Federn: Sind das härtere Federn? Täte ich wieder gegen Originale tauschen. Beugt Sehnenscheidenentzündung vor.


    Aber des hier kapier ich überhaupt garnicht:

    Quote


    Man hatt mir mal erzählt bei der Kupplungsdruckstange kann man an einer
    Seite den Kopf abnehmen, eine Scheibe zwischenlegen und dann
    Planschleifen. Muss ich dafür wie bei einen Gewinde drehen oder nur ziehen?


    Wer ist denn der ominöse "man"? Das klingt ja fast nach dem "Mann mit den drei Buchstaben®"
    Wenn Du an der Alu-Druckstange den eingepressten Stahlkopf, gehärtet, abnimmst, dann geht das nur mit Gewalt. Und die Druckstange ist danach hin. Dann brauchst Du auch keine Scheiben mehr dazwischen legen..


    Gruß
    Hans

  • Quote

    Wenn Du an der Alu-Druckstange den eingepressten Stahlkopf, gehärtet, abnimmst, dann geht das nur mit Gewalt. Und die Druckstange ist danach hin. Dann brauchst Du auch keine Scheiben mehr dazwischen legen..


    Gruß
    Hans


    Moin,


    ich habe mal einen gebrauchten Motor gekauft, bei dem die Kupplungsdruckstange aus zwei Teilen bestand. Sah aus wie gebrochen - ca. ein Drittel zu zwei Drittel. Soll so funktioniert haben. Ich habe den Müll gleich entsorgt. Vielleicht meint er sowas?

    Bis die Tage – und immer eine Handbreit Asphalt unter den Rädern...


    kickthekicker
    von der SR 500 ECKE

  • Quote

    Original von Hiha
    Die Kupplungsdruckstange ist entweder gut, oder hin. Eine "Bessere" bedeutet also, ein Bessere wie Deine alte, kaputte?


    Naja, ich habe ich einige Stangen, und die haben alle (natürlich minimal!) unterschiedliche Länge, d.h. die Spitze ist bei allen unterschiedlich weit "abgetragen"/"eingedrückt" oder wie auch immer.
    Ich habe dann auch die längste von allen eingebaut.

  • Moin,
    Das Thema Kupplingsdruckstangen reparatur haben wir auf dem letzten Workshop mal angerissen.
    Wenn ein Stahlstück abgebrochen ist und die Druckstange aus Alu minimal abgenutzt ist weil die Teile sich abneinander abgerieben haben kann das Stahlendstück in einer Drehbank angebohrt werden und mittels eines Stahlstiftes wieder in die hohle Alustange eingepresst werden.
    Falls die gesamtlänge nicht mehr ausreicht kann die Länge der Druckstange durch einlegen einer Stahlscheibe aus alten einspritzdüsen (hochbelastbar und druckfest) wieder angepasst werden.
    Durch die Führung der Endstücke in der Getriebeeingangswelle kann eine solche reparatur ohne Auswirkunggen auf die Funktion der Kupplung durchgeführt werden.
    Sinn macht das aber nur wenn die Endstücke nicht aussergewöhnlich beschädigt oder abgenutzt sind.

    M.f.g. Dieselross / Torsten




    [URL=https://www.facebook.com/pages/category/Automotive-Repair-Shop/Motorenschmiede-2212516488961696/[/URL]


    IT´S NOT WHAT YOU BUY; IT´S WHAT YOU BUILD!

  • Ah, klar, das könnte er gemeint haben. Abgebrochene Enden hab ich auch schon wieder eingesetzt, ausgeglühte Enden neu verrundet und frisch gehärtet, und die Dural-Stange durch eine selbstgedrehte Neue ersetzt.


    Gruß


    Hans

  • Hi zusammen,


    BTW: Es gibt übrigens auch mehrteilige Kupplungsbetätigungen, also Druckstangen, z.B. Morini 3,5 und ich habe auch schon Betätigungen gesehen mit 3 Stangen und einer Kugel, war glaube ich Laverda. Und alle haben einwandfrei funktioniert.
    Nur mal so am Rande.


    Ciao
    Stefan

  • Vielleicht ist auch nur sein Zug zu lang

  • Quote

    Original von stefan
    BTW: Es gibt übrigens auch mehrteilige Kupplungsbetätigungen, also Druckstangen, z.B. Morini 3,5 und ich habe auch schon Betätigungen gesehen mit 3 Stangen und einer Kugel, war glaube ich Laverda. Und alle haben einwandfrei funktioniert.


    Klar, es gibt dutzende verschiedener Systeme. Aber bei mehrteiligen Stangen mit Kugeln sind die Stangerl aus Stahl, die Enden gehärtet, usw.
    ICH bin halt davon ausgegangen, dass ein "man" empfohlen hat, die Alustange abzuschneiden und eine Stahlscheibe (wofür auch immer) dazwischen zu legen. Kein Problem, das hält. Aber nur, solange es sich nicht drehen muss...


    Ich hab ja mal einen Kupplungsdruckpilz auf Axialnadellager umgebaut. Nutzt nix, schadet aber auch nicht. Dazu muss jedoch die Druckplatte geändert, und die Druckstange verkürzt werden, ist also keine einfache Bastelarbeit, wenns nachher auch halten soll.


    Gruß
    Hans

  • Quote

    Original von juwi
    Vielleicht ist auch nur sein Zug zu lang


    Moin,
    oder die Aussenhülle zu kurz........

    M.f.g. Dieselross / Torsten




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  • Wenn ich mich mal einmischen darf, da ich ja ein zwei mal dabei war.


    Die "Spitze" der Druckstange war schon relativ flach. Der Ausrückhebel hatte an der passenden stelle ne knappen 1mm tife delle, und der druckpilz war auch nicht mehr ganz frisch. Da auch das Gewinde des Excenters im Gehäuse futsch war, gehe ich davon aus das da irgendwann seit 78 mal ein Künstler dran war.


    Die Ritzel fluchten alle gegeneinader wie sie sollen.


    Der Zug war schon ziemlich lang, oder Moritz? Hatten wir die Kupplung denn nicht schon grob eingestellt? hat doch gefunzt, oder irre ich mich?


    Alles ist unter vier Augen und Zuhilfenahme zweier Bücheli und originalen Yamahazeichnungen zerlegt und montiert worden.

  • Bei der Druckstange soll man nur einen Kopf abziehen eine Scheibe zwischen Kopf und Stange legen und wieder zusammen drücken. Anschließend das überstehende der Scheibe abschleifen.


    Wurde mir so erzählt,


    Aber natürlich rede ich jetzt aus meinen Kopf heraus und ich war an den Tag


    stark übermüdet zu den Teilemarkt gefahren wo man sich ausgetauscht hatt.


    So kann ich keine Garantie geben ob ichs auch so richtig wiedergebe. Deswegen nenn ich auch keine Namen :411:




    Aufjedenfall ist der Kupplungszug zu lang. Deswegen Uli haben wir ja noch


    ne Scheibe zwischen gelegt. An der Stelle wo der Zug kurz an der linken


    Seite durch einen Tunnel am Motorblock geht. Daruch haben wir die


    Überlänge ausgelichen und hält auch wunderbar. Eingestellt war ja alles


    und es hatt auch Augenscheinlich funktioniert nur einen Test bei


    laufenden Motor haben wir leider nichtmehr geschafft.



    Werde mal den Motor aufmachen werde berichten.


    MFG
    Moritz

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